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Herren in Landesliga weiter mit weißer Weste

Nach dem gelungenen Auftritt in der Oberliga Sachsen hieß es am Sonntag noch einmal Konzentration in der Thüringer Landesliga aufzubauen. Mit einem umkämpften und knappen 17:15 (3:5; 3:6; 5:2; 6:2) gelang den Herren des ESSC das dann schlussendlich auch in Sömmerda. In der kleinen Sömmerdaer Schwimmhalle erlebte der Landesmeister alles  andere als einen Traumstart. Mit 0:3 geriet der ESSC in Rückstand. So wurden die Gastgeber regelrecht stark gemacht und hatten zur Halbzeit einen komfortablen 11:6-Vorsprung auf der Anzeige stehen. Erst im dritten Viertel kämpften sich die Männer um Kapitän Lucas Hauser heran. Zwei Minuten vor Schluss konnte Christian Kattenberg die erste Erfurter Führung (15:14) überhaupt markieren. Nach einer hektischen Schlussminute verblieb als Fazit: Mit dem Ergebnis liegt die Mannschaft von Jörg König vor dem vorentscheidenden Spiel bei der zweiten Mannschaft des SV Halle am nächsten Sonntag weiterhin verlustpunktfrei an der Spitze der Thüringer Landesliga. Anpfiff in Halle (Saale) ist am Sonntag, 26. Mai um 20.00 Uhr.

ESSC: Weise; Zharsky(1), Kampes(1), Angelstein(3), Ruhmann, Matzke(4), Alex Rajewski(4), Hauser(1), Heinz, Kattenberg(3), Anton Rajewski, Kutzler

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Siegeswillen mit bester Saisonleistung kombiniert

Ihren unbedingten Willen zu Hause vier Punkte in der Oberliga Sachsen zu holen, haben die Wasserball-Herren am Samstag mit ihrer bisher besten Saisonleistung kombiniert. Der Lohn für das Team von Trainer Jörg König waren Siege gegen den MSV Bautzen mit 12:6 (3:1; 2:2; 7:1;0:2) und die zweite Mannschaft von TuR Dresden mit 13:9 (3:0; 3:2; 4:4; 3:3). Bereits im ersten Spiel war zu spüren, dass die Mannschaft vor heimischer Kulisse unbedingt überzeugen wollte. Zwar musste gegen Bautzen ein 0:1 und damit der einzige Rückstand an diesem Tag hingenommen werden, doch bereits im ersten Viertel konnten Kapitän Lucas Hauser und Robin Kampes zum 3:1 vorlegen. Deutlich schneller als ihre Kontrahenten aus der Lausitz unterwegs, wäre schon eine höhere Führung für den ESSC möglich gewesen. Die Bautzener konnten nur mit Einzelaktionen zum Erfolg kommen und gerieten im dritten Viertel in eine wahre Flut Erfurter Konter. Immer wieder über Youngster Alex Rajewski und Florian Matzke angezogen, ließ auch die Chancenverwertung nichts mehr zu wünschen übrig. Auf 11:3 enteilten die Gastgeber und hatten das Spiel damit vorentschieden. Mit kluger Übersicht dirigierten die erfahrenen Sven Fischer und Sven Angelstein das Spiel und in der Centerposition strahlte Christian Kattenberg permanent Gefahr aus. So konnte im Schlussviertel noch Nachwuchstorwart Marius Dargel sein Heimdebüt in der Sachsen-Liga feiern. Im zweiten Spiel des Tages stand mit der zweiten Mannschaft des TuR Dresden die kompliziertere Aufgabe des Tages an. Hatten doch die Dresdener in ihrem ersten Spiel des Tages den Tabellenführer ESV Görlitz mit einem 9:2 abgefertigt. Entsprechend gewarnt gingen die ESSC-Herren an die Aufgabe: Mit aufopferungsvoller Abwehrarbeit wurde in der Offensive der Sachsen nichts zugelassen. Konter über Florian Matzke, dann Centertor durch Christian Kattenberg und erneut ein sich aus dem Wasser schraubender und sicher abschließender Alex Rajewski ließen den ESSC auf 3:0 vorlegen. Merklich angekratzt reagierten jetzt die Dresdener, bekamen aber einfach keinen Zugriff auf das Spiel. Als Robin Kampes nach dem Seitenwechsel das 7:3 markierte, machte sich ein deutliches Erfurter Selbstbewusstsein bemerkbar. Jedem Dresdener Anschlusstreffer folgte postwendend ein Erfurter Torerfolg und sieben verschiedenen Torschützen konnten sich letztlich über Treffer freuen. Bemerkenswert dabei wieder einmal ein Hammer von Sven Angelstein (10:5) und das 11:6 durch Center Christian Kattenberg, der in dieser Situation alles auf einen Punkt brachte: Willen kombiniert mit Leistung. Am Ende dann großer Jubel in der Roland Matthes Schwimmhalle und für alle die Bestätigung, dass der Start in der Oberliga Sachsen ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Mannschaft ist. Durch den Sieg von USV Dresden gegen MSV Bautzen gelang dem Erfurter SSC zwar noch nicht der Sprung auf den dritten Rang der Tabelle. Dieser soll nun am letzten Spieltag am 15. Juni in Bautzen folgen.

ESSC: Weise, Dargel, Costeanu; Kampes(5), Angelstein(1), Fischer(1), Eifert(2), Matzke(3), Alex Rajewski(4), Hauser(4), Heinz, Kattenberg(5), Anton Rajewski, Kutzler

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Herren klettern auf Rang 4 in Sachsen

Mit einem 10:6 (3:3; 0:1; 4:2; 3:1)-Erfolg gegen den USV Dresden konnten die Herren am vergangenen Samstag auf Rang vier in der Tabelle der Sachsenliga klettern. Ein noch besseres Abschneiden verhinderte allerdings die 8:13 (2:3; 2:3;2:6; 2:1)-Niederlage im ersten Spiel des Tages gegen den Gastgeber ESV Lok Görlitz. Gegen den Tabellenführer von der Neiße hatte sich das Team von Trainer Jörg König viel vorgenommen. Bis zum 3:3 und späteren 6:7-Anschluss durch Henry Heinz klappte das auch hervorragend. Nur im dritten Viertel überkam die ESSC-Mannschaft eine Phase kollektiven Tiefschlafs. Fünf Treffer der Görlitzer mussten hingenommen werden. Als Kapitän Lucas Hauser endlich zum 7:12 anschließen konnte, waren nur noch vier Minuten zu spielen. Nach völlig ausgeglichenem Schlussviertel stand dann die vermeidbare Niederlage fest. Im zweiten Spiel des Tages sollte eine konzentrierte Leistung das Erfolgserlebnis bringen. Doch die routinierten Dresdener legten erst einmal zum 2:0 vor. Robin Kampes, Sven Angelstein und Christian Kattenberg nutzen dann aber ihre Möglichkeiten und brachten so die erste Erfurter Führung zum 3:2. Die Sachsen steckten jedoch nicht auf, erzielten ihrerseits drei Treffer und lagen prompt wieder in Front. Doch dann zeigten die Männer vor Torwart Cezar Costeanu ihre beste Phase. Mit sieben Treffern nacheinander gelang der Durchmarsch vom 3:5 zum 10:5. Dass an der Torausbeute letztlich sieben der zwölf Feldspieler beteiligt waren, ist ein Zeichen für das aktuelle Potenzial der Erfurter Mannschaft. Bestnoten verdiente sich in beiden Spielen zudem Robin Kampes. Mit einer fehlerlosen Leistung in der Defensive und im Spielaufbau war er maßgeblich am Sieg gegen Dresden beteiligt und setzte auch gegen den Tabellenführer aus Görlitz immer wieder wichtige Impulse für das Erfurter Spiel.

Am 18. Mai, dann vor heimischer Kulisse, soll folgerichtig der Angriff auf Rang drei der Tabelle gestartet werden. 

ESSC: Costeanu, Weise; Schumacher(1), Kampes(1), Angelstein(2), Fischer(1), Eifert, Matzke(1), Alex Rajewski(1), Hauser(4), Heinz(3), Kattenberg(4), Anton Rajewski, Ruhmann

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Schön abgefettet

Fast zeitgleich verwendeten die beiden Erfurter Svens den Ausdruck für eine klare Angelegenheit zu Gunsten des ESSC: "Schön abgefettet!" Der Eine (S. Angelstein) nach einer OP noch nicht wieder im Wasser, der Andere (S. Fischer) als Routinier dabei beim mehr als deutlichen 19:5 (5:1; 5:3; 4:0; 5:1) gegen den VfL Gera. Dass am Montagabend der Tabellenführer zu Gast war, spornte die diesmal von Gabor Gartai gecoachten Männer so richtig an. Sie legten fast so los, wie sie am Samstagabend gegen die Hallenser Mannschaft aufgehört hatten- Nur besser! Alex Rajewski und Kapitän Lucas Hauser in schöner Abwechslung erzielten das 5:0 nach fünf Minuten und damit quasi schon die Vorentscheidung bereits im ersten Viertel. Nach dem 1:5-Anschluss der Gäste folgte dann die nächste Welle des ESSC. Komplett durchgewechselt setzte der Gastgeber seine Dominanz fort. Kevin Kutzler mit einem schönen Heber, Florian Matzke aus der Distanz und Christian Kattenberg erneut mit einer Rückhand stellten auf 10:4 zur Hälfte. Einzig die drei Gegentreffer im zweiten Viertel waren als Kritikpunkt zu vermerken. Um so besser dann die Ausbeute nach dem Seitenwechsel. Mit vier Toren lief das Konterspiel über Rajewski und Hauser mustergültig ab. Als fünf Minuten vor dem Ende der 16. Erfurter Ball im Tor der Ostthüringer landete, stellte sich die Frage, ob die "20" erreicht werden können. Nach dem Überzahltor durch Robin Kampes stand sich in den letzten beiden Minuten aber die Erfurter Offensive regelrecht auf den Füßen. So gelangen Routinier Wolfgang Mündnich und Thomas Eifert die abschließenden Treffer zum überzeugenden Resultat gegen eine Geraer Mannschaft, die mit jetzt 6:2 Punkten immer noch Tabellenführer der Thüringer Landesliga ist. Der Erfurter SSC liegt mit 4:0 Punkten und 28:10 Toren derzeit auf Rang zwei.

ESSC: Costeanu; Zharsky, Kampes(1), Weise, Mündnich(1), Eifert(1), Matzke(2), Rajewski(4), Hauser(6), Fischer, Kattenberg(1), Schumacher(1), Kutzler(2)

Ausschlüsse: ESSC: 6    Gera: 7

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ESSC-Herren mit Auftaktsieg in der Thüringenliga

Mit einem 9:5 (1:1; 3:2; 3:1; 2:1) gegen die zweite Mannschaft des SV Halle starteten die Herren des Erfurter SSC in die Thüringer Landesliga. Damit erfüllte das Team von Trainer Jörg König die erste Vorgabe auf dem Weg zur Titelverteidigung. Erreicht wurde das Ergebnis vor gut besetzten Rängen mit einer vor allem disziplinierten und fairen Spielweise. Nur sieben eigenen Ausschlüssen standen letztlich fünfzehn der Gäste gegenüber. Zudem hatte der ESSC in Alex Rajewski den jungen Mann, der dreimal zur Stelle war und Überzahlspiele erfolgreich abschließen konnte. Nach einem Maßauftakt durch einen Rückhandwurf von Christian Kattenberg zum 1:0 egalisierten sich beide Mannschaften nahezu. Beide Torhüter erwiesen sich als Bastionen ihrer Mannschaft. Im zweiten Viertel brach endlich Robin Kampes den Bann. Als Kapitän Lucas Hauser auf 3:1 erhöhte, wehte schon einmal ein großer Optimismus durch die Halle. Doch die Hallenser konnten ausgleichen, allerdings sollte dies beim 3:3 das letzte Mal an diesem Abend gewesen sein. Mit dem 4:3 zum Seitenwechsel hatte der ESSC ein Plus auf der Habenseite. Zudem zeigte sich permanent, dass vor allem das Trio Florian Matzke, Lucas Hauser (beide 19 Jahre) und Alex Rajewski (16 Jahre) deutlich fitter im Wasser unterwegs waren als die gegnerischen Spieler. Als beim Stande von 6:4 ein Strafwurf zugunsten der Erfurter gepfiffen wurde, war die Chance zum Vorentscheid da: Hannes Schumacher schnappte sich den Ball, doch scheiterte er am Hallenser Torwart Fritz Felker. Hoffnung auf Hallenser Seite kam auf. Doch dann war Kapitän Lucas Hauser zur Stelle: Nur zwölf Sekunden später eroberte er das Spielgerät und versenkte den Ball zum 7:4 im Gästetor. Drei Tore Vorsprung standen somit vor dem letzten Viertel auf der Anzeigetafel. Nicht beruhigend, aber doch mit einem gewissen Maß an Komfort. Der Hallenser Trainer forderte nun massives Pressing seiner Mannschaft, doch die Erfurter hielten diesem taktisch klug stand. Zunehmend auch konditionell nachlassend, fingen sich die Gäste im Schlussviertel gleich sechs Herausstellungen ein und scheiterten somit am Vorhaben, das Ruder noch herumzureißen. Der ESSC blieb im letzten Viertel ohne Herausstellung und konnte so auf 9:5 erhöhen. Nach diesem Auftaktsieg findet am Montag, 11.03.2019 das nächste Spiel statt. Ab 20.40 Uhr ist der VfL Gera zu Gast in der Roland Matthes Schwimmhalle.

ESSC: Costeanu; Zharsky, Kampes(2), Eifert, Matzke, Alex Rajewski(3), Lucas Hauser(3), Dargel, Kattenberg(1), Schumacher, Kutzler

Foto: F. Hauser

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Herren lassen Punkte in Görlitz liegen

 

Am 3. Turnierspieltag der Sachsenliga in Görlitz vergaben die Erfurter Wasserballer trotz engagierter Leistung sowohl gegen die zweite Mannschaft der HSG Leipzig als auch gegen die Spielgemeinschaft Wasserball aus Auerbach / Netzschkau fest eingeplante Punkte. In einer ausgeglichenen Partie gegen Leipzig konnte sich der ESSC im letzten Viertel bereits mit zwei Toren absetzen und kassierte zwei Minuten vor Schluss den vorübergehenden überraschenden Ausgleich. Mit seinem fünften Tor im Spiel erzielte Florian Matzke für die Erfurter eine halbe Minute vor Schluss die erneute Führung zum 9:8. In der Folge musste man eigentlich nur noch einen Leipziger Angriff parieren um als Liganeuling einen weiteren Sieg einzufahren. Die routinierten Leipziger ließen sich aber von dem erneuten Gegentor nicht schocken und erzielten nach einer Auszeit 18 Sekunden vor Ende des Spiels doch noch das glückliche Unentschieden. Auch das zweite Spiel des Tages gegen die Spielgemeinschaft aus Auerbach / Netzschkau gestaltete sich für den ESSC zu einer engen Angelegenheit. Bis zum dritten Viertel konnten die Spieler von Trainer Jörg König mit insgesamt sechs verschiedenen Torschützen die Partie zunächst ausgeglichen gestalten. Das letzte Viertel ging allerdings mit 2:0 verloren, sodass am Ende, trotz einer Vielzahl an Chancen, eine unnötige 8:6 Niederlage zu Buche stand. Als Fazit des Wochenendes bleibt die Erkenntnis, dass in beiden Spielen die Defensive gut funktionierte. Durch eine mangelhafte Chancenverwertung wurden aber letztlich drei Punkte liegen gelassen. Dieses Manko gilt es abzustellen, um in den kommenden Spielen aus der konditionellen Überlegenheit mit mehr Effizienz vor dem Tor am Ende auch die Spiele zu gewinnen und die Punkte mit nach Hause zu nehmen.  

ESSC: Weise; Kampes (1) Zharsky, Angelstein (2), Eifert, Matzke (6), Rajewski Alexander (1), Hauser (2), Heinz, Kattenberg (2), Rajewski, Anton (1), Kutzler,

 

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Gelungener Start in das neue Jahr

Am Samstag konnten die Herren mit einem 10:10 (1:2; 2:0; 4:5; 3:3) gegen den Tabellenführer USV Dresden und einem 14:9 (5:5; 3:3; 2:2; 4:1)-Sieg gegen den SV Bautzen die ersten Punkte in der Sachsenliga einfahren. In Leipzig galt es zunächst, im Spiel gegen den routinierten Tabellenführer aus Dresden nicht zu viel Respekt zu zeigen. Dies gelang hervorragend und Sven Angelstein brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Nach einem sehr ausgeglichenen Verlauf erzielte Lucas Hauser mit dem 3:2 einen knappen Vorsprung zum Seitenwechsel und ein psychologisches Plus. In einem mit neun Treffern sehr torreichen dritten Viertel konnte der Tabellenführer aber wieder ausgleichen. Spannung pur war angesagt, denn kein Team konnte sich mit mehr als einem Treffer absetzen. Die Erfurter Routiniers Sven Angelstein, Sven Fischer, Robin Kampes und Christian Kattenberg wurden von den Nachwuchsspielern hervorragend unterstützt. Vor allem Alex Rajewski zeigte keinerlei Respekt gegen die robusten Sachsen. Der 19-jährige Lucas Hauser überzeugte bei seinem Debüt als Mannschaftskapitän der Herren mit vier Treffern, denen er noch einmal vier weitere im zweiten Spiel des Tages folgen lassen sollte. Als 35 Sekunden vor dem Abpfiff erneut Sven Angelstein zur Stelle war und zum 10:9 verwandelte, war der erste Sieg zum Greifen nahe. Schade nur, dass dem USV neun Sekunden vor Schluss der Ausgleich zum 10:10 gelingen konnte. Nach einem Spiel Pause ging es dann in die letzte Begegnung des Tages. Der MSV Bautzen, eine Mischung ähnlich wie der Erfurter SSC aus Routiniers und jüngeren Spielern, erwies sich als deutlich angenehmer bespielbar als der vorherige Kontrahent. Zwar musste erst einmal ein 0:2 hingenommen werden, doch schon nach dem ersten Viertel konnte der ESSC mit 5:3 in Führung gehen. Dieser Vorsprung konnte dann mit insgesamt sieben erfolgreichen Torschützen weiter ausgebaut werden. Kritik musste Trainer Jörg König aber am Abwehrverhalten seiner Mannschaft gegenüber dem Bautzener Center üben: Gleich fünfmal brachte dieser immer wieder per Rückhand den Ball in das Erfurter Tor. So kam beim 9:8 noch auf einmal Gefahr auf, dass alle bisherige Dominanz nicht ausreichen könnte. Doch mit verbesserter taktischer Einstellung, Konzentration und Willensstärke wurden nacheinander fünf Treffern herausgespielt und so der klare 14:9-Sieg mit nach Erfurt genommen. Damit rangiert der Erfurter SSC aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und hat am 2. Februar in Görlitz die Chance, in der Tabelle noch ein Stück höher zu klettern. Kontrahenten sind dann die zweite Mannschaft der HSG Leipzig und die SG Auerbach / Netzschkau.

ESSC: Costeanu; Zharsky(1/1), Kampes, Angelstein(4/3), Fischer-/1), Chichua, Matzke(-/1), Rajewski(1/2), Hauser(4/4), Heinz, Kattenberg(-/2), Ruhmann, Kutzler  (Tore gegen Dresden / gegen Bautzen)

Ausschlüsse: Dresden 9, Erfurt 9;       Bautzen 4, Erfurt 3

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Herren in Sachsen im Einsatz

Am Samstag starten die Herren in den diesjährigen Spielbetrieb. Der zweite Spieltag der sächsischen Landesliga findet in Leipzig statt. In den Spielen gegen den USV TU Dresden und den MSV Bautzen sollen die ersten Punkte nach Erfurt geholt werden. Trainer Jörg König hofft auf den Einsatz seiner kompletten Mannschaft. Vor allem das knappe 6:8 vom ersten Spieltag gegen den SV Görlitz wird als Ansporn gesehen. In diesem Spiel führte die Erfurter Mannschaft über weite Strecken und musste erst im Schlussviertel die Niederlage hinnehmen. Deshalb wird neben einer verbesserten Ausnutzung der Überzahlspiele vor allem auch ein konzentriertes Abwehrverhalten angestrebt.

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ESSC-Herren geben den Pokal aus den Händen

"Wenn du drei Minuten vor Spielende 11:8 gegen den SV Halle vorn bist und dann am Ende des Spieles nicht der Pokalgewinn steht, dann ist das nicht "Schade" sondern "Sch....."", so lautete das Fazit vom Erfurter Wasserballwart Andreas Schlag nach dem Pokalspiel gegen die zweite Mannschaft des SV Halle. War schon der 9:11-Anschluss prompt nach der Dreitore-Führung ärgerlich, so war das Frustfoul von Henry Heinz der Knackpunkt. Ausschluss ohne Ersatz bedeutet im Wasserball auch gleich noch einen Strafwurf. Den setzte der Hallenser Routinier Peter Gaudig zwar an den Pfosten, doch den direkt zu ihm zurückspringenden Ball konnte er verwandeln. Zwar gelang den Hallensern schnell das 11:11, doch mit aller Macht wehrten sich die Spieler von Trainer Jörg König und brachten das Unentschieden über die Zeit. Strafwurf-Werfen und damit eine tolle Fortsetzung des bis dahin sehr unterhaltsamen Spieles mit einem Happy-End für die das Geschehen bestimmenden Gastgeber des Erfurter SSC. So hätte das Szenario nach dem Geschmack der vielen Zuschauer verlaufen können. Doch leider wurde daraus nichts. Nach drei parierten Erfurter Würfen jubelte der Hallenser Torwart und als der dritte Hallenser Schütze traf, mit ihm seine gesamte Mannschaft. Noch Minuten vorher hatte die Erfurter Mannschaft um Kapitän Thomas Eifert alles im Griff; nun stand man mit leeren Händen da. Begonnen hatte das Spiel mit der Führung durch Florian Matzke. Die routinierten Gäste der zweiten Mannschaft des SV Halle hielten lange dagegen und konnten einmal selbst auf 4:3 vorlegen. Doch die Mannschaft von Jörg König zeigte ein gute Zonenverteidigung, die blitzschnellen Lucas Hauser und Alex Rajewski spitzten immer wieder die Bälle weg und zogen die Konter an. Nach dem 5:4 zur Pause zeigte sich, wer nach dem Seitenwechsel besser eingestellt war. Die Erfurter Mannschaft zog jetzt deutlich an und kam endlich auf zwei Tore Vorsprung (8:6). Dass dann aber gegen eine sehr unpräzise spielende Hallenser Mannschaft gleich drei Überzahlspiele nicht in Zählbares verwertet werden konnten, das sollte sich später als Problem erweisen. Aber zu Beginn des letzten Viertels gab es erst einmal den Treffer des Tages zu bejubeln: Sohn Alex legte auf Vater Anton Rajewski ab und der verwandelte zum 9:6. Doch routiniert nutzten die Gäste zwei Erfurter Herausstellungen zum 8:9-Anschluss und brachten noch einmal Spannung in das Spiel. Dann verwandelte endlich Lucas Hauser die sich bietende eigene Überzahl und mit seinem nächsten Wurf folgte das 11:8 und damit der vermeintliche K.O. der Gäste drei Minuten vor dem Ende.  Nach dem Landesmeistertitel auch den Pokalsieg nach Erfurt zu holen, das wurde leider verpasst. Auf eine Neues in 2019 heisst es jetzt!

Die Wasserballer des Erfurter SSC bedanken sich recht herzlich für die tolle Unterstützung durch das Publikum und für die wieder hervorragende Zusammenarbeit mit der SWE Bäder GmbH.

ESSC: Costeanu, Weise; Zharsky, Alex Rajewski(2), Angelstein(2), Heinz, Eifert(1), Matzke(1), Bech, Hauser(4), Kutzler, Schumacher, Anton Rajewski(1)

Ausschlüsse: ESSC 7+1 Matchstrafe, Halle II 14

ESSC-SV Halle II 11:11 (2:2; 3:2; 3:2; 3:5) - 5-Meter-Werfen 0:3; damit SV Halle II Pokalsieger 2018

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Herren starten mit zwei vermeidbaren Niederlagen in der Landesliga Sachsen

 

Ihren ersten Start in einem Ligabetrieb außerhalb der Thüringer Landesgrenzen seit 2009 absolvierten die Wasserball-Herren des Erfurter SSC am Sonntag in Dresden. Der Auftakt in der sächsischen Landesliga 2018/19 brachte zwar zwei Niederlagen gegen die 2. Mannschaft des TUR Dresden (5:8) und den amtierenden Meister ESV Görlitz (6:8). Dennoch lautete das eindeutige Fazit der Mannschaft: „ Es war die richtige Entscheidung, die Liga anzugehen.“ Vor allem das sportliche Niveau hat das Team von Trainer Jörg König gefordert. Keine Überraschung, ist doch der Wasserball in Sachsen breiter aufgestellt und hat so auch eine stärkere Leistungsdichte. Nach den ersten beiden Spielen war zu beobachten,  dass offensichtlich Jeder gegen Jeden gewinnen kann. Diese Erkenntnis macht den Erfurter SSC hoffnungsvoll für die nächsten Spiele ab Januar. In beiden Spielen begannen die Männer um Kapitän Thomas Eifert konzentriert und konnten das Geschehen lange Zeit ausgeglichen gestalten. Im Auftaktspiel gegen die Reserve des Zweitligisten TUR Dresden markierte Sven Angelstein die 1:0-Führung für die Erfurter. Diese konnte nach Konterspiel und zwei Treffern des neuen Centers Christian Kattenberg sogar auf 5:2 ausgebaut werden. Auch nach der Pause konnte die Defensive vor Torwart Cezar Costeanu noch dagegenhalten. Im Schlussviertel zeigten die jetzt routinierter und taktisch besser eingestellten Gastgeber dann allerdings eine überzeugende Leistung. Nach drei Ausschlüssen gegen den ESSC erzielten die Dresdener noch vier Tore zum Endstand von 5:8 (1:1; 3:1; 1:2; 4:0) aus Erfurter Sicht.                Nach gründlicher Analyse folgte im zweiten Spiel des Tages gegen den ESV Görlitz ein nahezu perfektes erstes Viertel. Mit 3:0 legte der ESSC vor und die Zuschauer waren mehr als überrascht. Erst ein Erfurter Ausschluss und ein Strafwurf verhalfen den Görlitzern zum Ausgleich. Nach der erneuten Führung (4:3) durch Lucas Hauser nutzte Görlitz zwei Chancen eiskalt zur nunmehr eigenen Führung. Als Sebastian Bech eine Überzahl zum 5:6 nutzte, kam noch einmal Hoffnung für den ESSC auf. Dass im Schlussviertel aber drei 100%-ige Chancen nicht genutzt und dann bei eigenem Konter eine Herausstellung kassiert wurde, brachte den Liganeuling um den mindestens verdienten einen Punkt. Das 6:8 (3:1; 1:4; 0:1; 2:2) zeigte, dass das eigene Überzahlspiel der Knackpunkt in beiden Spielen war. Sehr positive Akzente setzte Youngster Alex Rajewski (Jahrgang 2002), der unbekümmert spielte und ob seiner Schnelligkeit zum auffallendsten Akteur avancierte. Die guten Ansätze machen Hoffnung auf mehr und waren eine sehr gute Vorbereitung für das Pokalfinale gegen den SV Halle II am 15. Dezember in Erfurt (Anpfiff 20.30 Uhr in Roland Matthes Schwimmhalle).

 

ESSC: Costeanu; Zharsky, Kampes, Angelstein(1), Chichua, Eifert, Matzke(1), Bech(1), Hauser(2), Heinz(1), Kattenberg(4), Rajewski, Kutzler(1)

 

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ESSC-Herren mit Saisonauftakt in Sachsen

Am Sonntag beginnt für die Wasserball-Herren des Erfurter SSC die erste Meisterschaftsrunde. Nach dem Thüringer Landesmeistertitel 2018 hat die Mannschaft den möglichen Sprung in die 2. Liga noch nicht vollzogen. Neben der erneuten Teilnahme in Thüringen ab Januar 2019 werden die Männer von Trainer Jörg König ihre Spielpraxis mit Spielen in der sächsischen Landesliga ausbauen. Der erste Spieltag findet in Dresden statt. In den beiden anstehenden Begegnungen trifft der ESSC auf den sächsischen Meister SV Lok Görlitz und auf die Mannschaft des SWV TUR Dresden II und damit auf die Reserve eines Zweitligisten. Mit diesen Kontrahenten wird es eine Standortbestimmung geben, die auch als Vorbereitung auf das Thüringer Pokalfinale am 15. Dezember genutzt werden soll. Fortgesetzt werden die Spiele der sächsischen Landesliga dann ebenfalls im Januar. Im Mai findet ein Spieltag in Erfurt statt. Die weiteren Spieltage, an denen jeweils zwei Spiele zu absolvieren sind, führen Kapitän Thomas Eifert und sein Team dann noch nach Leipzig, Bautzen und zweimal nach Görlitz.

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