News Herren

Herren starten mit zwei vermeidbaren Niederlagen in der Landesliga Sachsen

 

Ihren ersten Start in einem Ligabetrieb außerhalb der Thüringer Landesgrenzen seit 2009 absolvierten die Wasserball-Herren des Erfurter SSC am Sonntag in Dresden. Der Auftakt in der sächsischen Landesliga 2018/19 brachte zwar zwei Niederlagen gegen die 2. Mannschaft des TUR Dresden (5:8) und den amtierenden Meister ESV Görlitz (6:8). Dennoch lautete das eindeutige Fazit der Mannschaft: „ Es war die richtige Entscheidung, die Liga anzugehen.“ Vor allem das sportliche Niveau hat das Team von Trainer Jörg König gefordert. Keine Überraschung, ist doch der Wasserball in Sachsen breiter aufgestellt und hat so auch eine stärkere Leistungsdichte. Nach den ersten beiden Spielen war zu beobachten,  dass offensichtlich Jeder gegen Jeden gewinnen kann. Diese Erkenntnis macht den Erfurter SSC hoffnungsvoll für die nächsten Spiele ab Januar. In beiden Spielen begannen die Männer um Kapitän Thomas Eifert konzentriert und konnten das Geschehen lange Zeit ausgeglichen gestalten. Im Auftaktspiel gegen die Reserve des Zweitligisten TUR Dresden markierte Sven Angelstein die 1:0-Führung für die Erfurter. Diese konnte nach Konterspiel und zwei Treffern des neuen Centers Christian Kattenberg sogar auf 5:2 ausgebaut werden. Auch nach der Pause konnte die Defensive vor Torwart Cezar Costeanu noch dagegenhalten. Im Schlussviertel zeigten die jetzt routinierter und taktisch besser eingestellten Gastgeber dann allerdings eine überzeugende Leistung. Nach drei Ausschlüssen gegen den ESSC erzielten die Dresdener noch vier Tore zum Endstand von 5:8 (1:1; 3:1; 1:2; 4:0) aus Erfurter Sicht.                Nach gründlicher Analyse folgte im zweiten Spiel des Tages gegen den ESV Görlitz ein nahezu perfektes erstes Viertel. Mit 3:0 legte der ESSC vor und die Zuschauer waren mehr als überrascht. Erst ein Erfurter Ausschluss und ein Strafwurf verhalfen den Görlitzern zum Ausgleich. Nach der erneuten Führung (4:3) durch Lucas Hauser nutzte Görlitz zwei Chancen eiskalt zur nunmehr eigenen Führung. Als Sebastian Bech eine Überzahl zum 5:6 nutzte, kam noch einmal Hoffnung für den ESSC auf. Dass im Schlussviertel aber drei 100%-ige Chancen nicht genutzt und dann bei eigenem Konter eine Herausstellung kassiert wurde, brachte den Liganeuling um den mindestens verdienten einen Punkt. Das 6:8 (3:1; 1:4; 0:1; 2:2) zeigte, dass das eigene Überzahlspiel der Knackpunkt in beiden Spielen war. Sehr positive Akzente setzte Youngster Alex Rajewski (Jahrgang 2002), der unbekümmert spielte und ob seiner Schnelligkeit zum auffallendsten Akteur avancierte. Die guten Ansätze machen Hoffnung auf mehr und waren eine sehr gute Vorbereitung für das Pokalfinale gegen den SV Halle II am 15. Dezember in Erfurt (Anpfiff 20.30 Uhr in Roland Matthes Schwimmhalle).

 

ESSC: Costeanu; Zharsky, Kampes, Angelstein(1), Chichua, Eifert, Matzke(1), Bech(1), Hauser(2), Heinz(1), Kattenberg(4), Rajewski, Kutzler(1)

 

Print Email

ESSC-Herren mit Saisonauftakt in Sachsen

Am Sonntag beginnt für die Wasserball-Herren des Erfurter SSC die erste Meisterschaftsrunde. Nach dem Thüringer Landesmeistertitel 2018 hat die Mannschaft den möglichen Sprung in die 2. Liga noch nicht vollzogen. Neben der erneuten Teilnahme in Thüringen ab Januar 2019 werden die Männer von Trainer Jörg König ihre Spielpraxis mit Spielen in der sächsischen Landesliga ausbauen. Der erste Spieltag findet in Dresden statt. In den beiden anstehenden Begegnungen trifft der ESSC auf den sächsischen Meister SV Lok Görlitz und auf die Mannschaft des SWV TUR Dresden II und damit auf die Reserve eines Zweitligisten. Mit diesen Kontrahenten wird es eine Standortbestimmung geben, die auch als Vorbereitung auf das Thüringer Pokalfinale am 15. Dezember genutzt werden soll. Fortgesetzt werden die Spiele der sächsischen Landesliga dann ebenfalls im Januar. Im Mai findet ein Spieltag in Erfurt statt. Die weiteren Spieltage, an denen jeweils zwei Spiele zu absolvieren sind, führen Kapitän Thomas Eifert und sein Team dann noch nach Leipzig, Bautzen und zweimal nach Görlitz.

Print Email

Herren im Halbfinale gegen VfL Gera

Am Sonntag wurden in Sömmerda nach insgesamt 10 Spielen die Teilnehmer am Halbfinale des Thüringer Landespokals ermittelt. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen bei verkürzter Spielzeit kam der Erfurter SSC mit Trainer Jörg König auf Rang vier ein. Damit ist der Gastgeber des Halbfinales der VfL Gera, der ungeschlagen blieb. In einem ausgeglichenen und spannenden Turnier ging das neu formierte Erfurter Männerteam um Kapitän Thomas Eifert im ersten Spiel gegen den SV Halle II zwar mit schnellen Kontertoren durch Sven Angelstein, Sebastian Bech und Florian Matzke klar mit 3:0 in Führung, musste sich aber aufgrund von zu vielen individuellen Fehlern und einer schlechten Chancenverwertung im Angriff letztendlich unglücklich mit 5:7 geschlagen geben. Schmerzlich wurde der beste Torschütze der Meisterschaft Lucas Hauser vermisst, der zwar auf der Bank saß, verletzungsbedingt aber nicht zum Einsatz kommen konnte. Auch im zweiten Spiel gelang es den ersatzgeschwächten Erfurtern trotz guter Saisonvorbereitung nicht, gegen agil und effizient spielende Geraer das geplante Spielkonzept umzusetzen. So stand am Ende eine verdiente 5:8-Niederlage zu Buche. Nach einer klaren Fehleranalyse und deutlichen Traineransprache riefen die Erfurter im dritten Spiel gegen den SV Gotha erstmals ihr wahres Potenzial ab und zeigten bei dem deutlichen 12:4 Sieg neben der schwimmerischen und konditionellen Überlegenheit auch spürbare spieltechnische Verbesserungen. Mit jeweils drei Toren ragten dabei Anton Rajewski und Sven Angelstein heraus, Florian Matzke steuerte zwei weitere sehenswerte Treffer bei. Im letzten Duell trafen die Erfurter auf den gastgebenden SV Sömmerda, der mit zwei Siegen in das Turnier gestartet war und sich einiges gegen den amtierenden Meister vorgenommen hatte. Doch bereits im ersten Angriff markierte der erst 18-jährige Centerspieler Henry Heinz die schnelle Führung, die in der Folge mit einer ansprechenden und geschlossenen Mannschaftsleistung letztendlich zu einem ungefährdeten 6:3-Sieg ausgebaut wurde. Das äußerst ausgeglichene Turnier und der holprige Start brachte den ESSC-Spielern vor allem die Erkenntnis, das im weiteren Saisonverlauf weiter hart gearbeitet werden muss, um spieltaktischen Defizite abzustellen. Auch müssen die entstandenen Lücken von nicht mehr zur Verfügung stehenden Stammspielern der Vorsaison durch Nachwuchsspieler kompensiert werden. Optimistisch für den weiteren Saisonverlauf stimmen vor allem aber der breite Kader des ESSC und der Umstand, dass es trotz des Fehlens von fünf Leistungsträgern und einer schlechten Chancenverwertung gelang, in den einzelnen Partien durchweg spielbestimmend zu agieren.

ESSC: Costeanu, Weise(1); Ruhmann(1), Angelstein(6), Heinz(4), Eifert(1), Matzke(5), Bech(2), Hauser, Kutzler(1), Schumacher(4), Anton Rajewski(3)

Ergebnisse: Erfurter SSC – SV Halle II 5:7; SV Sömmerda – SV Gotha 9:6; Erfurter SSC – VfL Gera 5:8; SV Sömmerda –SV Halle II 12:11; Erfurter SCC – SV Gotha 12:4; SV Halle II -VfL Gera 4:5; SV Sömmerda - Erfurter SSC 3:6; SV Gotha – VfL Gera 5:7;           SV Sömmerda – VfL Gera-5:5; SV Gotha – SV Halle II 2:12 

Halbfinalpaarungen am 03.11.2018 in Gera:

HF 1     SV Sömmerda - SV Halle II

HF 2     VfL Gera - Erfurter SSC

 

Print Email

Herren starten im Landes-Pokal

Am Sonntag finden in Sömmerda die Vorrundenspiele im Thüringer Landespokal statt. Neben dem Pokalverteidiger SV Halle II nehmen der Gastgeber SV Sömmerda sowie der SV Gotha, VfL Gera und der Erfurter SSC teil. Ab 14.30 Uhr wird im Modus "Jeder gegen Jeden" bei verkürzter Spielzeit die Qualifikation für das Halbfinale ausgespielt. Am 3. November werden die Halbfinals in Gera stattfinden, das Finale steigt am 15. Dezember in Erfurt. Die Zielstellung für das Team von Trainer Jörg König lautet nach dem Landesmeistertitel 2018 nun auch den Pokal in die Landeshauptstadt zu holen.

Print Email

ESSC-Herren als Zuschauer beim Weltcup in Berlin

Am vergangenen Wochenende gastierten die Nationalteams von Kroatien, Serbien, Ungarn, USA, Australien, Südafrika, Japan und Gastgeber Deutschland in Berlin, um in einem erstklassig besetzten Turnier die begehrten Tickets für die kommende Weltmeisterschaften 2019 in Südkorea auszuspielen.
Um mit Begeisterung hochklassigen Wasserball vor heimischer Kulisse und lautstarken Fans zu erleben, entschloss sich ein harter Kern der Erfurter Männermannschaft, passenderweise Sieben, sich auf den Weg in die Bundeshauptstadt begeben, um die abschließenden Halbfinal- bzw. Platzierungsspiele des Weltcupturniers anzuschauen. Die darin gesteckten Erwartungen wurden bereits in den ersten spannenden Partie zwischen USA und Japan (11:10) erfüllt. Uns wurde von beiden Mannschaften anschaulich gezeigt, wie variabel im internationalen Bereich Wasserball gespielt werden kann. Im zweiten Spiel setzte sich Kroatien ziemlich deutlich mit 16:3 gegen Südafrika durch und machte deutlich, warum die Mannschaft amtierenter Welt- und Europameister ist. In einem packenden Halbfinale setzte sich danach Vizeweltmeister Ungarn gegen Olympiasieger Serbien mit 12:11 durch. Beide Mannschaften duellierten sich über vier Viertel eindrucksvoll auf hohem taktischen und technischen Niveau, so dass unter den Zuschauern auf der Tribüne lautstark der Respekt und die Begeisterung über solchen Spitzenwasserball entfacht wurde. Den krönenden Abschluss bildete das Spiel des Gastgebers Deutschland gegen Australien, welches erst im Fünfmeterschießen entschieden wurde und aus deutscher Sicht sehr unglücklich mit 10:11 endete. Das Team um Hagen Stamm erreichte trotz der unglücklichen Halbfinalniederlage und späteren Niederlage gegen Serbien um Platz 3 (Sonntag) durch die bereits errungenen Siege gegen Ungarn, Japan und Südafrika und mit der Qualifikation für die kommende WM in Südkorea ihr gestecktes Gesamtziel. 
Mit Blick auf die nun anstehende Pokalvorrunde am Sonntag, 23.09.2018 in Sömmerda konnte das "Team Erfurt" nach der intensiven Trainingsvorbereitung noch einmal jeder die eine oder andere Anregung für das eigene Spiel holen. Darüber hinaus waren sich alle einig, dass die Auswärtsfahrt nicht nur das generelle Teambuilding weiter gefördert hat, sondern auch Lust auf weiteren Spitzenwasserball geweckt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Print Email

ESSC-Herren mit erneutem Sieg beim Flutlichtturnier

Am Freitagabend konnten die Erfurter Wasserballer zum Saisonauftakt in Greußen das Flutlichtturnier erneut für sich entscheiden. Dabei spielte eine Zahl eine besondere Rolle: Beim 44. Turnier konnten die Männer um Kapitän  Sven Angelstein (Kappennummer 4) zum 4. Male hintereinander gewinnen. Mit diesem Erfolg vergrößerten die Erfurter zudem mit 16, also 4 mal 4 Siegen, ihre Führung in der ewigen Turnierstatistik. Nach einem 7:2 gegen den SV Gotha zum Auftakt ließ der Favorit ein glattes 7:0 gegen die Gastgeber des MTV folgen. Youngster Laurenz Jentzsch (14) und der 15-jährige Alexander Rajewski mit gleich 4 Toren hintereinander feierten einen prima Turniereinstand. Das entscheidende Spiel gegen den SV Sömmerda war vor der Pause knapp (2:1 für ESSC), wurde dann aber auch zu einer klaren Angelegenheit. Mit 7:2 holte sich der ESSC den Pokal und hatte mit Niels Weise, der nur einmal hinter sich greifen musste, auch den besten Torhüter. Die Trophäe des besten Schützen wurde im Fünfmeter-Werfen entschieden. Danilo Bernhardt (SV Sömmerda) und Lucas Hauser (Erfurter SSC) hatten nach den Spielen je sechs Treffer zu Buche stehen. Im Strafwurfwerfen der Beiden hatte letztlich der Sömmerdaer das bessere Ende für sich. Harald Palige, Organisator und Trainer der Greußener Mannschaft stellte sich ins Tor und hielt unter dem Jubel der Zuschauer zwei Bälle von Lucas Hauser. Platz drei des Turnieres holten sich die engagierten Gastgeber mit einem klaren Sieg gegen den SV Gotha. Bis weit nach Mitternacht gab es dann noch die traditionelle gesellige Abschlussrunde! 

ESSC: Weise, Costeanu; Kampes, Jentzsch, Angelstein, Eifert, Matzke, Ruhmann, Hauser, Heinz, Rajewski, Kutzler

 

Print Email

Herren mit traditionellem Saisonauftakt in Greußen

Am Freitagabend starten die Herren beim Greußener Flutlichtturnier in die neue Saison. Am 44. Turnier nimmt der ESSC mit einer Mischung aus Nachwuchstalenten und erfahrenen Spielern teil. Nach den drei Siegen in den Jahren seit 2015 wollen die Männer um Kapitän Sven Angelstein natürlich auch in diesem Jahr den erneuten Pokalgewinn anstreben. Die nahezu uneinholbare Bilanz von bisher 15 Turniersiegen insgesamt seit den 70-er Jahren könnte so erstmals mit vier aufeinanderfolgenden Turniersiegen verschönert werden. Durch das heiße Sommerwetter der vergangenen Wochen werden zudem angenehme Wassertemperaturen zu erwarten sein. Die Greußener Gastgeber feiern zugleich den 85. Geburtstag des städtischen Freibades. Seit 1947 wird in Greußen Wasserball gespielt, eine Tradition, die vom Erfurter SSC auf das Herzlichste unterstützt wird. Anpfiff der Spiele am 10. August unter Flutlicht ist um 19.30 Uhr.

Print Email

16. Meistertitel für die Herren

Zum Trainingsabschluss vor dem Saisonende hatten sich am Donnerstagabend die Herren nahezu komplett eingefunden. Beim Fototermin mit der Meisterschale konnte so mancher Spieler erstmals diese Trophäe in der Hand halten, die der Erfurter SSC nun schon zum 16. Male gewonnen hat. Herzlich beglückwünscht wurde auch Lucas Hauser. Der noch 18-jährige belegte in der Thüringer Torschützenliste mit 26 Treffern den ersten Rang. Für die neue Saison planen die Erfurter Wasserballer ein Novum: Erstmals wollen sie sich den Herausforderungen von zwei Ligen stellen. So soll sowohl in der Thüringer Landesliga der Titel verteidigt werden als auch in der Landesliga Sachsen um Punkte mitgespielt werden. Ein Unterfangen, das vor allem mehr Spielpraxis für alle Aktiven bringen soll. Als Ziel dieser Ambitionen sieht Wasserballwart Andreas Schlag dann aber den Aufstieg in die 2. Wasserball-Liga nach der kommenden Saison.

Hier eine Übersicht der bisherigen Thüringer Meister im Wasserball der Herren seit Austragung der Thüringer Meisterschaften (bis 2000 Teilnahme Erfurt immer mit 2. Mannschaft, 1. Mannschaft spielte durchgehend in der Regionalliga Ost):

1993      TSV Erfurt II

1994      SV 1906 Gotha 

1995      SV Wartburgstadt Eisenach 

1996      TSV Erfurt II 

1997      SV 1906 Gotha

1998      Eisenacher SSV

1999      SV Gera

2000      TSV Erfurt II

2001      Erfurter SSC

2002      VfL Gera (ESSC in 2. Wasserball-Liga)

2003      Erfurter SSC

2004      Erfurter SSC

2005      Erfurter SSC

2006      Erfurter SSC I

2007      Erfurter SSC II

2008      Erfurter SSC I

2009      Erfurter SSC II

2010      Erfurter SSC

2011      Erfurter SSC

2012      Erfurter SSC

2013      Erfurter SSC        

2014      SV Halle

2015     SV Halle

2016      SV Halle

2017      SV Halle II

2018     Erfurter SSC

 

 

 

Print Email

Zum Abschluss noch ein Kantersieg

Mit 25:4 (5:1; 6:0; 6:1; 8:2) haben die Herren des Erfurter SSC ihr letztes Saisonspiel in der Landesliga 2018 gewonnen. Im einseitigen Match gegen den SV Gotha bestätigte das Team eindrucksvoll die verlustpunktfreie Meisterschaft. Nach einer Minute des Abtastens legten die Erfurter Wasserballer los. Thomas Eifert verwandelte einen Strafwurf und eröffnete so den Torreigen. Letztlich erzielten alle ESSC-Feldspieler außer Hannes Schumacher mindestens ein Tor. Aus dieser Statistik heraus stach noch Lucas Hauser. Mit neun erfolgreichen Abschlüssen war er der 18-jährige der auffälligste Mann im Wasser. Zudem kamen die U18-Spieler Florian Matzke (4), Henry Heinz (2) und Max Ruhmann (1) ebenfalls zu ihren Erfolgserlebnissen. Der 15-jährige Alexander Rajewski feierte sein Debüt und markierte das 14:1. Torwart Cezar Costeanu mit der gewohnt souveränen Leistung musste nur ganze viermal hinter sich greifen. Sein Gothaer gegenüber, Routinier Mathias Thiel flogen dagegen mehr als zwei Dutzend Bälle in die Maschen. Zum schnellen Erfurter Spiel gesellte sich zudem erneut eine überaus faire Spielweise: Ganze zwei Ausschlüsse musste der ESSC hinnehmen,. Die Gäste dagegen erhielten sieben Verweise aus dem Wasser. Sechs Überzahlspiele nutzten die Männer um Kapitän Sven Angelstein zum Torerfolg, eine Quote, die auf einen konzentrierten Auftritt zurückzuführen war. So landeten die Trainer Jörg König und Karsten Lange nach dem Abpfiff hoch verdient im Wasser der Roland Matthes Schwimmhalle. Kleines statistisches Detail: Das 100. Saisontor ging auf die Kappe von Lucas Hauser, als er das 5:1 markieren konnte. Mit 16:0 Punkten und 121:40 Toren lieferten die ESSC-Herren somit eine Saisonleistung ab wie schon seit einigen Jahren nicht mehr!

ESSC mit: Costeanu; Zharsky(1), Ruhmann(1), Angelstein(4), Wiering(1), Eifert(2), Matzke(4), Heinz(2), Hauser(9), Schumacher, Alex Rajewski(1)

 

Print Email

ESSC-Herren sind Landesmeister 2018

Am Samstagabend konnten die Herren beim SV Halle II mit einem überzeugenden 18:8 (2:2; 3:2; 5:2; 8:2) gewinnen und somit einen Spieltag vor Saisonende den Titel in der Thüringer Landesliga perfekt machen. Besonders die Deutlichkeit des Resultates zeigte die Konzentration, mit der die Mannschaft zu Werke ging. Nach langem Abtasten konnte Florian Matzke die erste Erfurter Führung zum 1:0 erzielen. Als im zweiten Viertel die zweite Mannschaft des SV Halle mit 4:3 in Führung gehen konnte, zeigte sich die Moral und Variabilität der Männer um Kapitän Sven Angelstein. Erst konnte Routinier Wolfgang Mündnich ausgleichen, danach legte Nico Brand zum 5:4 und 6:5 vor. Eine Führung, die die Erfurter nicht mehr aus der Hand geben sollten. Der gut aufgelegte Cezar Costeanu im Tor und seine Vorderleute ließen immer nur zwei Treffer pro Viertel zu. Als im dritten Viertel erstmals ein Zweitore-Vorsprung (8:6) auf der Anzeigetafel stand, wirkte dies als zusätzliche Motivation für das Team von Trainer Jörg König. Im Schlussviertel fanden die Gastgeber dann so gut wie nicht mehr statt. Die erfahrenen Hallenser hatten offensichtlich konditionelle Probleme und wurden mit acht Gegentreffern regelrecht demontiert. 10:2 Treffer für den ESSC in den letzten zehn Minuten waren wahrhaftig das Meisterstück. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach Lucas Hauser mit seinen fünf Toren hervor. Bei dem noch ausstehenden Spiel am 16. Juni gegen den SV Gotha gibt es für ihn zudem noch die Chance, bester Torschütze der Saison zu werden.

In der kommenden Saison sollen nun weitere Nachwuchsspieler integriert werden, um endlich das Ziel 2. Wasserball-Liga wieder zur Realität für den Erfurter SSC zu machen. Das Training gilt es so zu optimieren, dass die zum Teil erst 14-jährigen Jugendlichen auf gemeinsame Trainingseinheiten mit den Herren kommen. Da donnerstags erst ab 21.00 Uhr auf dem Spielfeld trainiert werden kann, ringt der ESSC derzeit um eine weitere Trainingsmöglichkeit am Freitag. Eine tatsächliche Lösung wird es wohl erst geben, wenn in Erfurt endlich der Neubau einer dritten Schwimmhalle erfolgt.

ESSC: Costeanu; Mündnich, Kampes(2), Angelstein(1), Wiering(2), Eifert(1), Matzke(3), Heinz, Hauser(5), Brand(3), Rajewski(1), Ruhmann

Ausschlussfehler: Halle II 2, Erfurt 1

Herren nach dem Titelgewinn, Foto: Verein
Herren nach dem Titelgewinn, Foto: Verein

Print Email

ESSC-Herren auf der Zielgeraden zur 16. Landesmeisterschaft

Die Herren des Erfurter SSC können am Samstag bei der zweiten Mannschaft des SV Halle ihre 16. Thüringer Meisterschaft im Wasserball gewinnen. Nachdem die Hallenser überraschend 11:12 in Sömmerda verloren haben und das Hinspiel im Februar mit 8:4 an den ESSC ging, liegen die Erfurter mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze der Landesliga. Zudem haben die Männer um Kapitän Sven Angelstein am 16. Juni noch das finale Spiel gegen den SV Gotha in heimischer Umgebung vor sich. Nachdem in Gotha 20:7 gewonnen wurde, sollte diese Leistung zu bestätigen sein. Das Spiel in Halle wird so wohl zum spannenden Prestigeduell, denn da eine Titelverteidigung der Hallenser nur durch ein Wunder möglich scheint, so wollen die Gastgeber sicher die verlustpunktfreie Bilanz der Thüringer noch angreifen. Deshalb kommt die Mannschaft der Trainer Jörg König und Karsten Lange auch noch nicht als definitiver Meister daher. Erst noch den einen fehlenden Punkt gewinnen, dann wird der Titel gebührend gefeiert.

Die U14 des Erfurter SSC steht bereits als Meister 2018 fest und empfängt den SV Halle zum letzten Saisonspiel am Samstag in der Roland Matthes Schwimmhalle. Ab 17.15 Uhr soll die erfolgreiche Saisonleistung noch einmal bestätigt werden. Bei freiem Eintritt sind Eltern, Freunde und interessierte Zuschauer recht herzlich zum Anfeuern auf die Tribüne eingeladen.

Print Email