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Herren starten in der Sachsenliga durch - Ein Rückblick

 

Nach vielen Überlegungen und Diskussionen der Erfurter Wasserballer endlich wieder den großen Schritt aus der heimischen Thüringen-Liga in Richtung 2. Bundesliga zu wagen, entschieden sich die Männer des Erfurter SSC in der Saison 2018/19 zu einem Gaststart in der Oberliga Sachsen. Neue Gesichter, Schiedsrichter, Schwimmhallen, dazu längere Anreisen und neue Impulse für die Entwicklung der jungen Spieler: All das erwarteten die Vereinsverantwortlichen und die Spieler der Männermannschaft von der neuen Doppelbelastung neben der heimischen Thüringenliga. Die Regeln waren etwas „knackiger“ als gewohnt, die Pausenzeiten waren verkürzt, Auszeiten um die Hälfte reduziert und ein Spieltag beinhaltete stets zwei Spiele über die volle Distanz.
Anfang Dezember 2018 ging es in Dresden zum 1. Spieltag gleich gegen den Titelverteidiger aus Görlitz und TuR Dresden II. In beiden Spielen gelang es dem Team mit einem furiosen Anfangstempo die Führung zur Halbzeit zu sichern, allerdings ging der Mannschaft von Trainer Jörg König in der zweiten Hälfte der Partien die Luft aus. Die taktische Umstellung der Gegner auf aggressivere Manndeckung führte zu individuellen Fehlern, mangelnder Torgefahr und dem einen oder anderen vermeidbaren Ballverlust. Beide Spielen mussten letztendlich knapp abgegeben werden. Dennoch brillierte der jüngste Spieler der Liga Alexander Rajewski mit einem Tor für Erfurt.
Am 2. Spieltag gelang dann der erste Sieg gegen den MSV Bautzen. Gegen USV Dresden sah es bis zu den letzten Spielsekunden nach einem weiteren Erfolg aus. Fünf Sekunden vor Abpfiff glich das Dresdener Team aber zum 10:10 aus, sodass man sich letztendlich mit einem Punkt zufrieden geben musste.
Zum letzten Spieltag der Hinrunde musste der ESSC zunächst 3 Stunden nach Görlitz anreisen. Im Spiel gegen HSG Leipzig II vergaben die Erfurter abermals die Führung in den Schlusssekunden. Das zweite Spiel des Tages gegen die SG Auerbach/Netzschkau wurde zudem knapp verloren.
Fazit nach der Hinrunde: Das Niveau der Sachsenliga ist höher und die Kontrahenten waren insgesamt robuster und spielten körperbetonter und teilweise einfach cleverer als der ESSC. Die Schnelligkeit war zwar ein Erfurter Trumpf, allerdings wurden auch die taktischen Defizite ziemlich schnell offen gelegt. Dieses Manko abzubauen, daran wurde im Frühjahr verstärkt gearbeitet.
Am 4. Spieltag gab es trotz guter Vorbereitung einen Dämpfer im Rückspiel gegen den späteren Meister der Sachsenliga Lok Görlitz (8:13). Jedoch konnte das zweite Spiel des Tages gegen USV Dresden deutlich zu Erfurter Gunsten entschieden werden.
Highlight der Rückrunde war der Spieltag im Mai zu Hause in Erfurt. Hier konnten die Erfurter Männer vor heimischem Publikum auf Großfeld überzeugen. Mit schnellen Torerfolgen gegen den MSV Bautzen (Endstand 12:6) und TuR Dresden II (13:9) konnte die Führung über die gesamte Spielzeit beibehalten und ausgebaut werden. Daheim brillierten vor allem Center Christian Kattenberg, dazu Youngster Alexander Rajewski und Center-Verteidiger Robin Kampes.
Am letzten Spieltag im Freibad Bautzen konnten die Erfurter Herren bei strahlenden Sonnenschein, neben einen spürbaren Sonnenbrand vor allem mit einem 12:9-Sieg gegen Leipzig und einem vermeidbaren 10:10-Unentschieden gegen die SG Auerbach/Netzschkau einen durchaus zufriedenstellenden Saisonabschluss einfahren. Damit wurde der 4. Platz erreicht, punktgleich zur Drittplatzierten SG Auerbach/Netzschkau. Ein 10:9 im letzten Spiel hätte dabei sogar den Vizemeistertitel gebracht. So konnten sich Trainer und Spieler aber dennoch über den gelungenen Einstand und die beste Defensivleistung aller Teams freuen.
In der Rückrunde hatte der ESSC nur ein Spiel (gegen den Landesmeister Görlitz) verloren und bis auf besagtes Unentschieden alle Spiele gewonnen. Parallel zur Sachsenliga wurde „nebenbei“ auch der Landesmeistertitel der Thüringenliga verteidigt. Trotz holprigen Saisonstarts gegen die sächsischen Teams konnte eine enorme konditionelle und vor allem auch spielerische Entwicklung nachgewiesen werden. Alle Spieler auf den verschiedenen Positionen wurden an Erfahrung und Spielstärke reicher. Kapitän Lucas Hauser konnte sich mit 27 Saisontoren auf Rang 8 der Torschützenliste positionieren. In der Thüringer Landesliga konnte sich zudem Alex Rajewski mit 30 Toren an die Spitze dieser Wertung setzen.
In der nächsten Saison will der ESSC die aktuelle Form noch weiter ausbauen, weitere Jungendspieler integrieren und versuchen, in beiden Ligen ganz vorn mitzumischen, um danach den Schritt in die 2. Liga Ost zu wagen.

 

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Statistik Landesmeister Wasserball

Hier die Thüringer Landesmeister im Wasserball der Herren seit 1993:

1993      TSV Erfurt II

1994      SV 1906 Gotha

1995      SV Wartburgstadt Eisenach

1996      TSV Erfurt II

1997      SV 1906 Gotha

1998      Eisenacher SSV

1999      SV Gera

2000      TSV Erfurt II

2001      Erfurter SSC

2002      VfL Gera

2003      Erfurter SSC

2004      Erfurter SSC

2005      Erfurter SSC

2006      Erfurter SSC I

2007      Erfurter SSC II

2008      Erfurter SSC I

2009      Erfurter SSC II

2010      Erfurter SSC

2011      Erfurter SSC

2012      Erfurter SSC

2013      Erfurter SSC    

2014      SV Halle

2015      SV Halle

2016      SV Halle

2017      SV Halle II

2018      Erfurter SSC

2019      Erfurter SSC

 

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Meistertitel bestätigt

Mit einem 25:3 (6:0; 6:0; 6:2; 7:1) gegen den SV Gotha haben die Herren am Montagabend ihren Meisterschaftssieg noch einmal deutlich bestätigt. So steht nach der Saison eine einzige Niederlage und diese auch nur mit einem Tor Differenz gegen den SV Halle II zu Buche. Der ESSC begann konzentriert im letzten Spiel und überzeugte über die gesamte Distanz. Aus einer sicheren Defensive mit Robin Kampes und Maxim Zharsky wurden immer wieder Konter angezogen. Das jugendliche Mittelfeld um Kapitän Lucas Hauser agierte zudem äußerst effektiv. Der Kapitän (Jahrgang 1999), Florian Matzke, Henry Heinz (beide Jg. 2000) und Youngster Alex Rajewski (Jg. 2002) erzielten siebzehn Treffer und hatten so maßgeblichen Anteil am Kantersieg. Bis auf 16:0 enteilten die Gastgeber, erst dann konnte Gotha erstmals mit einem Treffer abschließen. Nachwuchstorwart Marius Dargel wurde von Trainer Jörg König erneut zum Einsatz bei den Herren gebracht und hatte so auch noch sein finales Erfolgserlebnis zum Ende einer langen Saison. Das faire Spiel mit 4 Herausstellungen insgesamt (1x ESSC, 3x Gotha) brachte damit die Erfurter Saison-Bilanz von 125:51 Toren. Beim Meisterjubel am Samstag kam leider der Torschütze des 100. Treffers nicht zu seinen Ehren: Es war Robin Kampes mit dem 12. Erfurter Treffer.

ESSC: Costeanu, Dargel; Zharsky, Kampes(1), Angelstein, Weise(1), Eifert(2), Matzke(5), Rajewski(5), Hauser(4), Heinz(3), Kattenberg(1), Schumacher(3)

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Ehrung für Dr. Anton Rajewski - Gekrönt mit dem Meistertitel

Am Samstagabend wurde Dr. Anton Rajewski feierlich aus der Herrenmannschaft des Erfurter SSC verabschiedet. Nach seinem runden Geburtstag möchte er die Wasserballkappe an den Nagel hängen. Dem Sport und dem Erfurter SSC bleibt er aber weiter erhalten. Ab sofort wird er mit dem Masters-Team an Schwimmwettkämpfen teilnehmen. Nach der Verabschiedung mit herzlichen Worten und einem Geschenk seiner Mannschaftsfreunde und viel Applaus ging es in den sportlichen Teil des Abends. Im Spiel gegen den SV Sömmerda hatten die Männer von Trainer Jörg König das Ziel Titelverteidigung klar vor Augen und starteten entsprechend konzentriert. Das 1:0 durch Center Christian Kattenberg konnten die Gäste zwar noch einmal ausgleichen. Doch immer mehr dominierte der ESSC das Geschehen. Immer dann, wenn die taktische Marschroute der Doppeldeckung auch beachtete wurde, gelangen Ballgewinne und wurden Konterchancen erarbeitet. Spätestens nach dem Hammerwurf von Sven Angelstein zum 4:2 war klar, dass sich die Gastgeber von der Mission Titelgewinn nicht mehr abbringen lassen wollte. Der Mann des Abends, Anton Rajewski, verwandelte einen Strafwurf zum 6:2 und damit wurden die Seiten gewechselt. Mit dem Tor des Tages durch Alex Rajewski nach herrlichem Zuspiel von seinem Vater Anton wurde ein bestimmendes drittes Viertel eingeläutet. Schade, dass in der nachfolgenden Phase etwas das Tempo reduziert wurde. Hier machte sich das Fehlen von Kapitän Lucas Hauser bemerkbar, der bei einem anderen sportlichen Wettkampf im Einsatz war. So konnten die fairen Sömmerdaer Gäste zwar keinen eigenen Treffer erzielten, hielten das Resultat aber in Grenzen. Im letzten Durchgang gab es dann noch einmal sieben Tore zu sehen, an denen auch die Gäste ihren Anteil hatten. Das 12:5 (3:1; 3:1; 2:0; 4:3) wurde damit zum Garant des erneuten Titelgewinns des Erfurter SSC in der Thüringer Landesliga. Ganze 17 Titel gibt es somit seit der Einführung des Wettbewerbes im Jahre 1993 für die Erfurter Wasserballer, die sich zudem in den 90-er Jahren gar nicht oder nur mit ihrer zweiten Mannschaft an den Spielen in Thüringen beteiligten.

ESSC: Costeanu; Zharsky, Kampes(2), Angelstein(1), Mündnich, Eifert(1), Matzke(2), Alex Rajewski(3), Schumacher, Kattenberg(2), Dr. Anton Rajewski(1), Kutzler

Ausschlussfehler: ESSC 5; Sömmerda 4; Strafwurf für Erfurt 1 (verwandelt Dr. A. Rajewski)

Landesmeister 2019 (Foto Verein)

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Pflichtsieg eingefahren

Am Montagabend konnten die Herren beim Spiel in Gotha mit 22:5 (3:1; 7:0; 7:2; 5:2) einen klaren Erfolg einfahren. Das Team von Trainer Jörg König hat damit die Chance zur Titelverteidigung wahrgenommen und kann diese schon am kommenden Samstag zu Hause im Spiel gegen den SV Sömmerda (Anpfiff 19.30 Uhr) perfekt machen. Nach einem Warm-Up im ersten Viertel mit der 3:1-Führung legten die Erfurter Männer im zweiten Abschnitt so richtig los. Auf 10:1 enteilte der Favorit und hatte vor allem mit Alex Rajewski den überragenden Torschützen in seinen Reihen. Mit seinen fünf Treffern war er der erfolgreichste Spieler des Tages. Aber auch Sven Angelstein, Henry Heinz und Kapitän Lucas Hauser mit ihren jeweils drei Toren beteiligten sich effektiv am Torreigen. Basierend auf einer starken Abwehrleistung konnte der ESSC seine schwimmerischen Vorteile auch im kleinen Becken der Gothaer Schwimmhalle ausspielen. Bleibt abzuwarten, wie das Resultat am Montag, 24.06.2019 lautet. Dann empfängt der Erfurter SSC die Mannschaft aus Gotha zum Rückspiel in der Roland Matthes Schwimmhalle. Anpfiff zum letzten Spiel der Saison ist um 20.30 Uhr.

ESSC: Weise; Zharsky(2), Kampes, Angelstein(3), Mündnich(2), Eifert(1), Matzke, Rajewski(5), Hauser(3), Heinz(3), Kattenberg(2), Schumacher(1)

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ESSC-Herren wieder ungeschlagen

Mit einem 12:9 (3:0; 1:3; 3:3; 5:3) gegen die HSG TH Leipzig II und einem 12:12 (4:2; 4:4; 0:2; 4:4)-Unentschieden gegen den Kontrahenten um Rang drei, die SG Auerbach/Netzschkau in der Landesliga Sachsen konnten die Erfurter Wasserballer erneut Akzente setzen. Bei herrlichem Wetter im Freibad von Bautzen belohnte sich das Team von Trainer Jörg König mit einer überzeugenden Leistung. Aus den letzten 5 Spielen wurden somit 9:1 Punkte geholt. Die Rückrunde wurde zur Erfolgsgeschichte und macht Vorfreude auf die neue Saison. Ein Grund für die positive Leistung waren wiederum die Treffer von Kapitän Lucas Hauser, der in beiden Spielen die beste Ausbeute hatte und insgesamt auf acht Treffer für sein Team kam. Nachwuchsspieler Henry Heinz findet zum Ende der Saison zu immer besserer Form und konnte in beiden Spielen auch je zweimal erfolgreich abschließen. Die Abwehr mit Cezar Costeanu im Tor und davor Robin Kampes, Sven Fischer und Sven Angelstein erwies sich zudem erneut als stabil und routiniert. Nachwuchstorwart Marius Dargel wurde für sein Engagement belohnt: In beiden Spielen brachte Jörg König ihn im vierten Viertel zum Einsatz. Da noch ein Spieltag ohne Erfurter Beteiligung in der Oberliga Sachsen aussteht, steht die finale Platzierung noch nicht fest. Was feststeht: In der neuen Saison wird es wohl eine Fortsetzung des Abenteuers Sachsenliga für den ESSC geben!

ESSC (Tore gegen Leipzig / SGAN): Costeanu, Dargel; Kampes, Angelstein(2/3), Fischer(1/1), Eifert(1/2), Matzke, Rajewski(1/1), Hauser(5/3), Heinz(2/2), Kattenberg

Jubel in Bautzen: Drei weitere Punkte, tolle Stimmung und Sonne satt für die Erfurter Wasserball-Herren

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Erfurter Wasserballer auf Island

 

Unter optimalen Rahmenbedingungen nahmen Spieler des Erfurter Wasserballteams als Bestandteil des "Teams Germany" am internationalen Turnier im isländlischen Reykjavik teil. Während des dreitägigen Kräftmessens mit 10 Mannschaften und über 130 Aktiven verkaufte sich die deutsche Auswahl mit spannenden Spielen gegen Teams aus Chicago, Michigan und Vancouver sowie europäische Kontrahenten aus Stockholm, Zagreb und dem Gastgeber aus Reykjavik achtbar, aber dennoch ein wenig unter Wert. Durch zwei denkbar unglückliche Niederlagen in den Schlusssekunden gegen die Gastgeber und Vancouver verpasste die Mannschaft mit Spielern aus insgesamt 7 Bundesländern die erhofften Medallienränge und musste letzendlich mit den nachfolgenden Platzierungsspielen vorlieb nehmen. Den Turniersieg konnten die Wasserballer aus Chicago mit weißer Weste verdient für sich verbuchen. Die deutsche Auswahl belegte letztendlich den 7. Platz, konnte aber einen versönlichen Abschluss mit Siegen gegen die Skandinavier und mit einer furiosen Aufholjagd gegen das kanadische Team inklusive nervenaufreibendem Penaltyschießen erringen. Neben dem sportlichen Wettstreit nutzen alle Teams die spielfreie Zeit zum kulturellen Austausch und der Erkundung der atemberaubenden isländischen Natur. Für den Schlußspurt in der Thüringen- und Sachsenliga nehmen die Erfurter Wasserballer neben den vielen postiven Eindrücken und dem multikulturellen Flair auch Motivation und internationale Wettkampfhärte für die noch verbleibenden Begegnungen mit.

Wasserball-Teamspirit in Reykjavik (Foto Verein)

 

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Keine Vorentscheidung um den Titel bei den Herren

Am Sonntagabend mussten die Herren beim SV Halle II eine vermeidbare 7:6 (2:1; 2:1; 2:3; 1:1)-Niederlage hinnehmen. Die Gastgeber konnten bis zum Seitenwechsel mit 4:2 in Führung gehen. Erst im dritten Viertel konnten die Männer von Trainer Jörg König das Geschehen an sich reißen und zum 5:6 anschließen. Der Ausgleich sollte jedoch nicht mehr gelingen. Da der SV Halle nach Spielende kein Spielprotokoll fertiggestellt hatte und bis heute nicht in der Lage war, dieses an de ESSC zu übersenden, fehlen leider die statistischen Angaben zum Spiel. In den verbleibenden drei Spielen in Gotha (17. Juni), zu Hause gegen Sömmerda (22. Juni) und nochmals Gotha (24. Juni) soll die Titelverteidigung perfekt gemacht werden. Zuvor folgt für das Team noch der Abschluss der Oberliga Sachsen mit Spielen gegen HSG Leipzig II und die SG Auerbach/ Netzschkau am 15. Juni in Bautzen. 

Ergänzung Statistik: ESSC mit: Weise, Costeanu; Zharsky, Kampes(1), Angelstein(1), Ruhmann, Eifert, Matzke, Rajewski(2), Hauser(2), Heinz, Kattenberg, Kutzler

Ausschussfehler: Halle 11, ESSC 8 + 1 Strafwurf verursacht

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Herren in Landesliga weiter mit weißer Weste

Nach dem gelungenen Auftritt in der Oberliga Sachsen hieß es am Sonntag noch einmal Konzentration in der Thüringer Landesliga aufzubauen. Mit einem umkämpften und knappen 17:15 (3:5; 3:6; 5:2; 6:2) gelang den Herren des ESSC das dann schlussendlich auch in Sömmerda. In der kleinen Sömmerdaer Schwimmhalle erlebte der Landesmeister alles  andere als einen Traumstart. Mit 0:3 geriet der ESSC in Rückstand. So wurden die Gastgeber regelrecht stark gemacht und hatten zur Halbzeit einen komfortablen 11:6-Vorsprung auf der Anzeige stehen. Erst im dritten Viertel kämpften sich die Männer um Kapitän Lucas Hauser heran. Zwei Minuten vor Schluss konnte Christian Kattenberg die erste Erfurter Führung (15:14) überhaupt markieren. Nach einer hektischen Schlussminute verblieb als Fazit: Mit dem Ergebnis liegt die Mannschaft von Jörg König vor dem vorentscheidenden Spiel bei der zweiten Mannschaft des SV Halle am nächsten Sonntag weiterhin verlustpunktfrei an der Spitze der Thüringer Landesliga. Anpfiff in Halle (Saale) ist am Sonntag, 26. Mai um 20.00 Uhr.

ESSC: Weise; Zharsky(1), Kampes(1), Angelstein(3), Ruhmann, Matzke(4), Alex Rajewski(4), Hauser(1), Heinz, Kattenberg(3), Anton Rajewski, Kutzler

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Siegeswillen mit bester Saisonleistung kombiniert

Ihren unbedingten Willen zu Hause vier Punkte in der Oberliga Sachsen zu holen, haben die Wasserball-Herren am Samstag mit ihrer bisher besten Saisonleistung kombiniert. Der Lohn für das Team von Trainer Jörg König waren Siege gegen den MSV Bautzen mit 12:6 (3:1; 2:2; 7:1;0:2) und die zweite Mannschaft von TuR Dresden mit 13:9 (3:0; 3:2; 4:4; 3:3). Bereits im ersten Spiel war zu spüren, dass die Mannschaft vor heimischer Kulisse unbedingt überzeugen wollte. Zwar musste gegen Bautzen ein 0:1 und damit der einzige Rückstand an diesem Tag hingenommen werden, doch bereits im ersten Viertel konnten Kapitän Lucas Hauser und Robin Kampes zum 3:1 vorlegen. Deutlich schneller als ihre Kontrahenten aus der Lausitz unterwegs, wäre schon eine höhere Führung für den ESSC möglich gewesen. Die Bautzener konnten nur mit Einzelaktionen zum Erfolg kommen und gerieten im dritten Viertel in eine wahre Flut Erfurter Konter. Immer wieder über Youngster Alex Rajewski und Florian Matzke angezogen, ließ auch die Chancenverwertung nichts mehr zu wünschen übrig. Auf 11:3 enteilten die Gastgeber und hatten das Spiel damit vorentschieden. Mit kluger Übersicht dirigierten die erfahrenen Sven Fischer und Sven Angelstein das Spiel und in der Centerposition strahlte Christian Kattenberg permanent Gefahr aus. So konnte im Schlussviertel noch Nachwuchstorwart Marius Dargel sein Heimdebüt in der Sachsen-Liga feiern. Im zweiten Spiel des Tages stand mit der zweiten Mannschaft des TuR Dresden die kompliziertere Aufgabe des Tages an. Hatten doch die Dresdener in ihrem ersten Spiel des Tages den Tabellenführer ESV Görlitz mit einem 9:2 abgefertigt. Entsprechend gewarnt gingen die ESSC-Herren an die Aufgabe: Mit aufopferungsvoller Abwehrarbeit wurde in der Offensive der Sachsen nichts zugelassen. Konter über Florian Matzke, dann Centertor durch Christian Kattenberg und erneut ein sich aus dem Wasser schraubender und sicher abschließender Alex Rajewski ließen den ESSC auf 3:0 vorlegen. Merklich angekratzt reagierten jetzt die Dresdener, bekamen aber einfach keinen Zugriff auf das Spiel. Als Robin Kampes nach dem Seitenwechsel das 7:3 markierte, machte sich ein deutliches Erfurter Selbstbewusstsein bemerkbar. Jedem Dresdener Anschlusstreffer folgte postwendend ein Erfurter Torerfolg und sieben verschiedenen Torschützen konnten sich letztlich über Treffer freuen. Bemerkenswert dabei wieder einmal ein Hammer von Sven Angelstein (10:5) und das 11:6 durch Center Christian Kattenberg, der in dieser Situation alles auf einen Punkt brachte: Willen kombiniert mit Leistung. Am Ende dann großer Jubel in der Roland Matthes Schwimmhalle und für alle die Bestätigung, dass der Start in der Oberliga Sachsen ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Mannschaft ist. Durch den Sieg von USV Dresden gegen MSV Bautzen gelang dem Erfurter SSC zwar noch nicht der Sprung auf den dritten Rang der Tabelle. Dieser soll nun am letzten Spieltag am 15. Juni in Bautzen folgen.

ESSC: Weise, Dargel, Costeanu; Kampes(5), Angelstein(1), Fischer(1), Eifert(2), Matzke(3), Alex Rajewski(4), Hauser(4), Heinz, Kattenberg(5), Anton Rajewski, Kutzler

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Herren klettern auf Rang 4 in Sachsen

Mit einem 10:6 (3:3; 0:1; 4:2; 3:1)-Erfolg gegen den USV Dresden konnten die Herren am vergangenen Samstag auf Rang vier in der Tabelle der Sachsenliga klettern. Ein noch besseres Abschneiden verhinderte allerdings die 8:13 (2:3; 2:3;2:6; 2:1)-Niederlage im ersten Spiel des Tages gegen den Gastgeber ESV Lok Görlitz. Gegen den Tabellenführer von der Neiße hatte sich das Team von Trainer Jörg König viel vorgenommen. Bis zum 3:3 und späteren 6:7-Anschluss durch Henry Heinz klappte das auch hervorragend. Nur im dritten Viertel überkam die ESSC-Mannschaft eine Phase kollektiven Tiefschlafs. Fünf Treffer der Görlitzer mussten hingenommen werden. Als Kapitän Lucas Hauser endlich zum 7:12 anschließen konnte, waren nur noch vier Minuten zu spielen. Nach völlig ausgeglichenem Schlussviertel stand dann die vermeidbare Niederlage fest. Im zweiten Spiel des Tages sollte eine konzentrierte Leistung das Erfolgserlebnis bringen. Doch die routinierten Dresdener legten erst einmal zum 2:0 vor. Robin Kampes, Sven Angelstein und Christian Kattenberg nutzen dann aber ihre Möglichkeiten und brachten so die erste Erfurter Führung zum 3:2. Die Sachsen steckten jedoch nicht auf, erzielten ihrerseits drei Treffer und lagen prompt wieder in Front. Doch dann zeigten die Männer vor Torwart Cezar Costeanu ihre beste Phase. Mit sieben Treffern nacheinander gelang der Durchmarsch vom 3:5 zum 10:5. Dass an der Torausbeute letztlich sieben der zwölf Feldspieler beteiligt waren, ist ein Zeichen für das aktuelle Potenzial der Erfurter Mannschaft. Bestnoten verdiente sich in beiden Spielen zudem Robin Kampes. Mit einer fehlerlosen Leistung in der Defensive und im Spielaufbau war er maßgeblich am Sieg gegen Dresden beteiligt und setzte auch gegen den Tabellenführer aus Görlitz immer wieder wichtige Impulse für das Erfurter Spiel.

Am 18. Mai, dann vor heimischer Kulisse, soll folgerichtig der Angriff auf Rang drei der Tabelle gestartet werden. 

ESSC: Costeanu, Weise; Schumacher(1), Kampes(1), Angelstein(2), Fischer(1), Eifert, Matzke(1), Alex Rajewski(1), Hauser(4), Heinz(3), Kattenberg(4), Anton Rajewski, Ruhmann

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