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Siegeswillen mit bester Saisonleistung kombiniert

Ihren unbedingten Willen zu Hause vier Punkte in der Oberliga Sachsen zu holen, haben die Wasserball-Herren am Samstag mit ihrer bisher besten Saisonleistung kombiniert. Der Lohn für das Team von Trainer Jörg König waren Siege gegen den MSV Bautzen mit 12:6 (3:1; 2:2; 7:1;0:2) und die zweite Mannschaft von TuR Dresden mit 13:9 (3:0; 3:2; 4:4; 3:3). Bereits im ersten Spiel war zu spüren, dass die Mannschaft vor heimischer Kulisse unbedingt überzeugen wollte. Zwar musste gegen Bautzen ein 0:1 und damit der einzige Rückstand an diesem Tag hingenommen werden, doch bereits im ersten Viertel konnten Kapitän Lucas Hauser und Robin Kampes zum 3:1 vorlegen. Deutlich schneller als ihre Kontrahenten aus der Lausitz unterwegs, wäre schon eine höhere Führung für den ESSC möglich gewesen. Die Bautzener konnten nur mit Einzelaktionen zum Erfolg kommen und gerieten im dritten Viertel in eine wahre Flut Erfurter Konter. Immer wieder über Youngster Alex Rajewski und Florian Matzke angezogen, ließ auch die Chancenverwertung nichts mehr zu wünschen übrig. Auf 11:3 enteilten die Gastgeber und hatten das Spiel damit vorentschieden. Mit kluger Übersicht dirigierten die erfahrenen Sven Fischer und Sven Angelstein das Spiel und in der Centerposition strahlte Christian Kattenberg permanent Gefahr aus. So konnte im Schlussviertel noch Nachwuchstorwart Marius Dargel sein Heimdebüt in der Sachsen-Liga feiern. Im zweiten Spiel des Tages stand mit der zweiten Mannschaft des TuR Dresden die kompliziertere Aufgabe des Tages an. Hatten doch die Dresdener in ihrem ersten Spiel des Tages den Tabellenführer ESV Görlitz mit einem 9:2 abgefertigt. Entsprechend gewarnt gingen die ESSC-Herren an die Aufgabe: Mit aufopferungsvoller Abwehrarbeit wurde in der Offensive der Sachsen nichts zugelassen. Konter über Florian Matzke, dann Centertor durch Christian Kattenberg und erneut ein sich aus dem Wasser schraubender und sicher abschließender Alex Rajewski ließen den ESSC auf 3:0 vorlegen. Merklich angekratzt reagierten jetzt die Dresdener, bekamen aber einfach keinen Zugriff auf das Spiel. Als Robin Kampes nach dem Seitenwechsel das 7:3 markierte, machte sich ein deutliches Erfurter Selbstbewusstsein bemerkbar. Jedem Dresdener Anschlusstreffer folgte postwendend ein Erfurter Torerfolg und sieben verschiedenen Torschützen konnten sich letztlich über Treffer freuen. Bemerkenswert dabei wieder einmal ein Hammer von Sven Angelstein (10:5) und das 11:6 durch Center Christian Kattenberg, der in dieser Situation alles auf einen Punkt brachte: Willen kombiniert mit Leistung. Am Ende dann großer Jubel in der Roland Matthes Schwimmhalle und für alle die Bestätigung, dass der Start in der Oberliga Sachsen ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Mannschaft ist. Durch den Sieg von USV Dresden gegen MSV Bautzen gelang dem Erfurter SSC zwar noch nicht der Sprung auf den dritten Rang der Tabelle. Dieser soll nun am letzten Spieltag am 15. Juni in Bautzen folgen.

ESSC: Weise, Dargel, Costeanu; Kampes(5), Angelstein(1), Fischer(1), Eifert(2), Matzke(3), Alex Rajewski(4), Hauser(4), Heinz, Kattenberg(5), Anton Rajewski, Kutzler

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