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U12 mit gutem Auftritt bei Ostdeutscher Pokalvorrunde

Bei der Vorrunde zum Ostdeutschen Wasserballpokal in Zwickau konnte unsere U12 ihr spielerisches Vermögen wieder steigern. Ziel war die Qualifikation zur Endrunde, die Platz drei in der Fünfergruppe erfordert hätte.
In der starken Vorrundengruppe in Zwickau waren mit den Wasserfreunden Spandau 04 und der SG Neukölln gleich zwei der Favoriten auf den Titel vertreten. Dazu komplettierten der Erfurter SSC, die HSG TH Leipzig und der gastgebende SV Zwickau 04 das Teilnehmerfeld.

Der ESSC, der den krankheitsbedingten Ausfall seines Torhüters verkraften musste, startete gegen die SG Neukölln. Über die Viertelergebnisse 1:3, 0:5, 2:3 und 2:5 ergab sich der 5:16 Endstand aus Erfurter Sicht. Der stärkste und vor allem körperlich überlegene Akteur der Berliner, der allein 11 der 16 Tore warf, konnte nicht gestoppt werden.

Im Samstagabendspiel galt es, den ersten Schritt in Richtung Endrunde zu machen. Dem SV Zwickau konnten die Erfurter Jungs aus einer guten Deckung heraus gleich bis auf 9:0 zur Halbzeit enteilen. Vor allem Nicolas Irmer und Tristan Fischer waren in ihrem Tordrang kaum aufzuhalten. Beide markierten jeweils fünf Treffer. Über gute Abwehraktionen und Offensivkombinationen spielten sich die Erfurter den Frust aus dem ersten Spiel von der Seele. Endstand 17:3 für Erfurt.

Im ersten Sonntagsspiel gelang gegen die favorisierten Spandauer wider Erwarten ein Blitzstart. Gut eingestellt überraschte unsere U12 die Spandauer. Vincent Bergmann, Antony Hollerbaum und Yanic Brand spitzten die Bälle weg und der gedankenschnelle Nicolas Irmer markierte in Umkehr drei Tore in Folge zum 3:0 Viertelsieg. Spandau 04 setzte nun verstärkt auf die erfahreneren Spieler und kam in der Folge über das 3:3 zum 4:4 Halbzeitstand. Unsere U12 hielt dennoch weiter dagegen, spielte mutig mit und kam über einen Treffer von Antony Hollerbaum sogar wieder zur Führung vor dem letzten Viertel (5:4). Spandau musste nun kommen. Es entwickelte sich ein abwehrbetontes Spiel, in dem Hannes Hinze zwischen den Pfosten noch zweimal den Ausgleich verhinderte. Eineinhalb Minuten vor Spielende erfolgte dann nach dem Ausgleich doch das 6:5 für Spandau. 

Dann stand das eigentlich entscheidende Spiel um Platz drei an. Die Leipziger begannen mit einem Spiel mehr Pause frischer und mit Pressdeckung, was den Erfurtern zunächst Schwierigkeiten bereitete. Doch nach dem 1:3 Rückstand kämpfte sich der ESSC ins Spiel. Halbzeitstand: 4:4. Nach dem bravourösem Kampf gegen Spandau 04 war die Luft nun aber spürbar raus. Über 6:4 und 8:5 stellte Leipzig auf den 9:6 Endstand.

Mit einem Sieg und drei Niederlagen nehmen die Erfurter als Gruppenvierter zwar nicht an der Endrunde teil, können aber stolz auf ihre Leistungen sein und sich auf spannende Platzierungsspiele einstellen.

ESSC: Hinze, Semenchenko, Eib, Brand (5), Mündnich, Bergmann (1), Fischer (9), Hollerbaum (5), Irmer (9), Steiner, Oßmann (4)

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