News U16

Nichts für schwache Nerven

Nachdem die U12 des Erfurter SSC den Pokal gegen den SV Halle geholt hatte, wollte natürlich auch die U16 ihr Erfolgserlebnis in der heimischen Umgebung einfahren. Vor einer tollen Zuschauerkulisse begann alles nach Plan. Tom Steinecke versenkte den Ball nach dem ersten zielstrebig vorgetragenen Angriff im Hallenser Tor und sorgte so erstmals für Jubel und laute Trommelwirbel unter dem Dach der Roland Matthes Schwimmhalle. Leider konnte diese Zielstrebigkeit dann erst einmal nicht durchgehalten werden. Durch zu einfache Fehler und daraus resultierende Herausstellungen wurden die Gäste mehrmals in Überzahl gebracht. Diese nutzten ihre Chancen und gingen ihrerseits mit 3:1 in Führung. Im zweiten Viertel spielte die Mannschaft von Trainer Gabor Gartai dann deutlich konzentrierter und erreichte zur Hälfte der Partie den 4:4-Gleichstand. Drei Tore nacheinander durch Simon Bergmann und zweimal Tom Steinecke aus schnellem Umkehrspiel brachte den Gastgebern jetzt auch das nötige psychologische Plus. Nach dem Seitenwechsel musste zwar das 5:4 durch den SV Halle hingenommen werden, doch dann hatte Torwart Marius Dargel eine ganz starke Phase. Er ebnete den Weg zu erneut drei Erfurter Treffern in schöner Reihenfolge, die die 7:5-Führung brachten. Nur das alles entscheidende Tor, das wollte nicht fallen. So konnte der SV Halle völlig unerwartet für die Zuschauer noch einmal zurückkommen ins Spiel. Das war zwar toll für die Spannung, aber auch nervenaufreibend für alle Wasserballfreunde. Als die Uhr nur noch 11 Sekunden Spielzeit anzeigte nutzte Gabor Gartai die Chance zur Auszeit. Nach der Auszeit zog Tom Steinecke an, zieht eine Herausstellung, bekommt freistehend den Ball zugespielt und acht Sekunden vor dem Abpfiff landet der Ball zum 8:7 im Tor. Danach herrscht nur noch Jubel nach einem erfolgreichen Wasserballabend in Erfurt.

U16 Thüringer Landespokal Finale: Erfurter SSC-SV Halle 8:7 (1:3; 3:1; 2:1; 2:2)

Ausschlussfehler: Erfurt 11, Halle 7

ESSC: Dargel; Heinrich, Jakob, Kirsch, Reinhard-Garcia, S. Bergmann(1), Heger, Lo. Hauser, Steinecke(6), Gartai(1), Pashayev, Hotze

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Finalspiele der Jugend in Erfurt

Am Samstagabend spielen die Nachwuchswasserballer in der Erfurter Roland Matthes Schwimmhalle um die Thüringer Landespokale. Ab 18.30 Uhr startet das Rückspiel der U12-Mannschaften. Nach einem 29:0 im Hinspiel gegen das neuformierte Team aus Halle / Saale darf man gespannt sein, wie das Rückspiel verlaufen wird. Die Trainer Leopold Rudolph und Sven Fischer wollen das Spiel vor allem nutzen, um den Eltern auf der Tribüne zu zeigen, welche Fortschritte die jüngsten Erfurter Wasserballer in den Monaten seit den Sommerferien gemacht haben.

Nach dem Spiel um Platz 3 zwischen dem VfL Gera und dem Eisenacher SSV in der U16 wird um 20.30 Uhr das Finale angepfiffen. Auch hier lautet die Ansetzung ESSC gegen SV Halle. Die Mannschaft von Trainer Gabor Gartai will die Trophäe in diesem Jahr natürlich nach Erfurt holen. Für Spannung bei freiem Eintritt ist also gesorgt.

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U 16 belegt 3. Platz in Esslingen

Am Wochenende startete die U16 in der Vorrunde der deutschen Meisterschaft in Esslingen. Insgesamt 16 Teams in vier Gruppen spielten deutschlandweit um den Einzug in die Zwischenrunde. Das Los führte das Team von Trainer Gabor Gartai in das Neckarfreibad zum Urgestein der Bundesliga, dem SSV Esslingen. Dass gerade gegen dessen Vertretung das sportlich interessanteste Spiel gelingen sollte, machte aus dem Wochenende ein ganz besonderes Wasserball-Erlebnis. Zwar stand am Sonntagvormittag am Ende ein 22:9 für den Gastgeber auf der Anzeigetafel, aber bis zum Seitenwechsel konnte die Erfurter Mannschaft das Spiel auf Augenhöhe gestalten. Erst nach dem Wechsel zeigten sich die konditionellen Vorteile des Bundesliganachwuchses. Viele Einsatzzeiten erhielten zudem die jüngeren ESSC-Akteure, die damit in der stimmungsvollen Atmosphäre des Freibades viel lernen konnten. Beim Auftaktmatch am Samstag gegen Bayer Uerdingen und damit eine weitere Vertretung eines Bundesligisten sollte mit einer verstärkten Abwehr das Konterspiel des Favoriten verhindert werden. Das gelang phasenweise sehr gut, aber mit den eigenen Chancen wurde zu leichtfertig umgegangen. Damit zogen die Bayer-Spieler auf den Endstand von 16:3 davon. Nach Auswertung des Spieles und einer Pause kamen die ESSC-Spieler dann um so besser in das Spiel gegen den Hamburger TB. Von Anfang an in Führung liegend, wurde ein sicherer 21:10 Sieg herausgespielt. Auch hier kamen alle 13 mitgereisten Spieler zu ihren Einsatzzeiten. Mit dem dritten Platz ist der Erfurter SSC unter die Top 12 des deutschen Nachwuchswasserballs der U16 vorgestoßen. Auch wenn die Zwischenrunde der DM nicht erreicht werden konnte, kann das motivierte Team auf eine vielversprechende Zukunft hoffen. Nach den Herbstferien sollen bei einem Pokalturnier in Halle/ Saale und natürlich im Thüringer Landespokal weitere Erfolge erreicht werden.

ESSC U16: Dargel, Heinrich, Reinhardt-Garcia, Ghajati, Witteborg, Hotze, S. Bergmann, Rajewski, L. Hauser, Steinecke, Gartai, Krauss, Heger

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U16 verpasst Bronze im Osten

Unsere U16 verpasste am Wochenende beim Final six um die Ostdeutsche Meisterschaft im Vereinssportbad Britz in Berlin-Neukölln die Bronze-Medaille. Gegen die beiden Favoriten der WF Spandau 04 am Freitagabend (4:34) und OSC Potsdam am Samstagmittag (4:28) stellte sich unser Team bei den sich bietenden Chancen gar nicht so schlecht an - aber die Offensivkraft der beiden Bundesliga-Jugendteams war bei weitem ausgeprägter. Außerdem kam es zum Strafwurf-Duell zwischen Tom Steinecke und Ex-ESSC Torhüter Erik Dortmann - so wie wir es von unserem ehemaligen Toptalent gewohnt sind, konnte er den sehr gut platzierten Schuss sicher parieren.

Es war eine super Lehrstunde in Sachen Wasserball - trotz der Niederlagen gingen die Jungs motiviert mit Vorfreude auf die letzten drei Spiele aus dem Wasser. OSC Co-Trainer Peter Driske fasste aufbauend zusammen: "Da habt ihr doch ein paar Erfolgserlebnisse im Spiel gehabt, den größten Brocken habt ihr jetzt hinter euch."

Und genauso war es auch. Die Plätze 1 und 2 waren nun abgehakt, ab diesem Zeitpunkt ging es um die eigene Platzierung im Turnier. 

Im dritten Abschnitt des Turniers trafen unsere Kids dann auf den SWV Plauen am Samstagnachmittag. Unser Team startete offensiv eigentlich gut ins Spiel, defensiv fehlte leider noch etwas der Biss, sodass die Mannschaftstaktik beim Pressdeckungsspiel nicht ganz aufging, wie es sich das Trainergespann Schlag und Matzke vorher ausgedacht hatte. Die Plauener nutzten im Gegenzug drei ihrer vier Chancen und der ESSC lag 2:3 zur Pause hinten. In dieser Phase des Spiels begann die Sternstunde von Lorenz Hauser. Zwei Konter und zwei Überzahlspiele in Folge brachten die Wende im Spiel zum zwischenzeitlichen 6:3. Ab diesem Moment kontrollierten unsere Jungs wieder das Spiel und konnten die Führung souverän bis zum 13:9 Schlussstand halten. Die beste Figur in diesem Spiel machte jedoch der starke Plauener Torhüter, der sein Team durch herausragende Paraden im Spiel behielt.

Am Sonntagmorgen stand dann das Spiel gegen das Jugendteam des Zweitliga Vizemeisters SGW Brandenburg auf dem Programm. Unsere Jungs setzten im ersten Viertel die Marschroute eiskalt um - 7:0 Spielstand nach dem ersten Viertel. Es wurde gekontert, kombiniert, der freie Mann gesucht, eine souveräne Leistung. Das zweite Viertel wurde dann zur Weiterentwicklung der Reservespieler und zur Schonung der Stammspieler genutzt. Hierdurch kamen die Brandenburger dann doch zu Chancen zum 10:2 Halbzeitstand. Aufgrund der deutlichen Führung war die Konzentration weg bei allen Jungs und das Spiel plätscherte zum 16:7 Endstand vor sich hin - ein deutlicher Unterschied zu den Bundesliga-Jugendteams. Potsdam und Spandau zogen die Souveränität vom ersten bis zum letzten Viertel durch - was zu 1:41 und 0:48 Endständen führte.

Der letzte Turnierabschnitt begann wie bei der U15 Endrunde im Vorjahr und der U13 Endrunde vor zwei Jahren am selben Juni Wochenende mit einem Gewitter, wodurch das Turnier unterbrochen werden musste. Somit kam es zu einem 1:0 Sieg für den SWV Plauen gegen Brandenburg nach 8:32 Spielminuten. Das Spiel war mehrmals unterbrochen worden. Nach 90 Minuten Gesamt-Verzögerung wurde das Spiel abgebrochen. Das Finale zwischen Potsdam und Spandau wurde pro forma auf Montag, den 18.06.2018 verlegt. Die Trainer entschieden zusammen mit der Turnierleitung, dass das Spiel um Platz 3 zwischen den Gastgebern Neukölln und dem ESSC auf jeden Fall nach dem Gewitter noch stattfinden sollte.

Unsere Jungs waren heiß auf das Spiel, 16:45 Uhr war das Becken dann freigegeben und es ging sofort los. Offensiv hielten wir gut mit, die Jungs belohnten sich aber zu selten beim 1:4 Viertelstand. Der zweite Abschnitt lief dann besser. Überzahlspiele und ein Konter verschafften den 4:6 Anschluss kurz vor der Halbzeit. Eine Auszeit brachte zwar noch einmal die Startaufstellung ins Spiel - aber leider wurde der letzte Angriff vor der Pause zu leicht nach wenigen Sekunden vergeben, sodass die Neuköllner mit dem Pausenpfiff einen Gegenkonter zum 4:7 verwandelten. Das war der Knackpunkt im Spiel. Das 5:6 vor der Pause hätte dem Spiel noch einmal eine neue Dynamik gegeben.

Im gesamten Spiel spielte Marius Dargel im Tor das beste Match in dieser Saison und verhalf dem Team im Spiel zu bleiben. Marcell Gartai konnte noch einmal den 5:8 Anschlusstreffer setzen. Leider häuften sich im dritten Abschnitt dann nicht die defensiven Fehler, sondern die eigenen in der Offensive. Drei Überzahlspiele wurden durch unüberlegte Anspiele aus der Hand gegeben. Jeder im Team stieß an die Grenzen der Belastung - was die Neuköllner bis zum 5:15 ausnutzten. Im letzten Abschnitt blühte unser Team dann noch einmal auf - Tom Steinecke bei Überzahl und Malik Ghajati mit einem Konter sorgten für das 7:18 Endergebnis aus Erfurter Sicht. Insgesamt war es ein schönes Spiel um den dritten Platz - auch die Neuköllner mussten um die Bronze-Medaille wirklich kämpfen. 

Unsere Jungs belegen somit mit 4:6 Punkten nach fünf Spielen einen hervorragenden 4. Platz und sind damit nach den drei Bundesliga-Jugendteams der vierte Qualifizierte für die Deutsche Meisterschaftsvorrunde Mitte September, in welcher die 16 besten Teams um den Einzug in die Runde des besten acht deutschen Teams spielen werden.

Co-Trainer Florian Matzke fasste das Turnier wie folgt zusammen: "Es hat richtig Spaß gemacht mit den Jungs und die Atmosphäre bei den Spielen war fantastisch. Hoffentlich gehen wir bald auch wieder den Schritt in Richtung der 2. Liga mit den Herren - in solchen Spielen lernt man trotz der hohen Niederlagen gegen die Favoriten viel mehr." Unsere heranwachsenden Jugendspieler arbeiten seit mehr als drei Jahren intensiv darauf hin - die nächste Saison mit der U16 der Jahrgänge 03 und jünger wird auf jeden Fall umso fantastischer und spannender. Jetzt haben die Jungs sich erst einmal eine kleine Auszeit verdient. Bis zu den Sommerferien folgen noch ein paar Kadertests und dann haben alle erst einmal sechs Wochen Pause. Die älteren Spieler fahren am 10. August mit den Erfurter Herren und auch dem Sömmerdaer Team zum Flutlichtturnier nach Greußen. Am 13. August beginnt dann der volle Trainingsbetrieb wieder. 

ESSC mit: Dargel, Jentzsch; Chichua, Ghajati(2), Hotze(6), S.Bergmann(3), Rajewski(9), Lo.Hauser(7), Steinecke(12), Gartai(2), Witteborg(3).

Ähnlich wie im Vorjahr in der U15 gewann unsere U16 deutlich gegen die SGW Brandenburg - Foto F.Hauser
Ähnlich wie im Vorjahr in der U15 gewann unsere U16 deutlich gegen die SGW Brandenburg - Foto F.Hauser

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U15 Auswahl vergleicht sich im Osten

Die U15 TSV Auswahl war am Wochenende zum Pokal der Sportstadt Potsdam zu Gast. Das Turnier wurde auf der Ebene der Landesgruppe Ost als Sichtungsturnier ausgetragen, wodurch neben uns die Verbände aus Berlin, Brandenburg und Sachsen daran teilnahmen. Sachsen-Anhalt meldet prinzipiell nicht für diese Events. Unsere Kids starteten gar nicht schlecht ins Turnier. Gegen die Gastgeber des LSV Brandenburg konnte unser Team eigentlich mithalten, aber defensiv wurde zu oft zu einfach dem Gegner der Torabschluss erlaubt - 0:4 Rückstand nach 2 Minuten. Mit sehr viel Aufwand und einer guten Teamleistung wurden nach vorne schön kombiniert Tore nachgelegt zum 2:4 Viertelstand. Aber genau in den Situationen wo der Anschluss greifbar war, stellte sich das Team zu umständlich an. Sie kämpften um die Tore, scheiterten dann aber im eins gegen eins mit dem Potsdamer Torhüter. In der Umkehr nutzte Postdam die sich entstehenden Überzahlen eiskalt aus zum 3:8 Zwischenstand. Erst nach diesen vier Gegentoren setzten alle im Spiel die Zonenverteidigung sinnvoll um und durch die defensive Kontrolle kämpfte sich das Team wieder bis zum 6:9 heran. Etwas unglücklich war ein Strafwurffehler kurz vor Ende des zweiten Abschnitts, durch welchen die märkischen zum 6:10 Halbzeitstand erhöhen konnten. Obwohl das Thüringer Team nun eigentlich wach war, fiel die Konzentration mit Beginn des dritten Viertel wieder ab und Brandenburg entkam auf den 6:12 Spielstand vor Ende des letzten Abschnitts. Wegen eines schweren Fouls eines Brandenburger Spielers kam das Team Thüringen in diesem Abschnitt unerwartet zu vielen Chancen. Der sich daraus ergebende Strafwurf wurde nicht genutzt. Im Gegenzug erzielte Brandenburg in vier-minütiger Unterzahl das 6:13. Tom Steinecke konnte dann bei der ersten Erfurter Überzahl das 7:13 markieren. Im Gegenzug passierte das fast unmögliche - zwei Thüringer Spieler kassieren einen Ausschluss und Brandenburg erzielt den Überzahltreffer. In den übrigen zwei Minuten der Permanentüberzahl scheiterten dann Maurice Hotze und Franz Kirsch noch einmal allein vor dem Tor - sodass Brandenburg nach Strafwurf plus vier Minuten Unterzahl mit 1:2 weiter in Führung gehen konnte. Die letzten drei Minuten wurden dann noch einmal primär für die jüngeren Spieler genutzt - sodass der 9:17 Endstand höher ausfiel, als das Spiel eigentlich aussah.

Nach einer Pause von knapp 90 Minuten ging es dann an die Vorbereitung des Spiels gegen die Berliner. In der Mannschaftsbesprechung wurden noch einmal die positiven Aspekte des ersten Spiels hervorgehoben: Es wurden viele Chancen generiert, Ausschlüsse wurden gezogen, Ansatzweise wurde die Zonenverteidigung umgesetzt - aber alle diese Aspekte müssen über ein Spiel komplett umgesetzt werden. Mit neun Treffern lässt sich ein Spiel auf Augenhöhe bereits gewinnen, aber eben nur dann, wenn defensiv alle mitarbeiten.

In das Spiel gegen die Berliner startete unser Team viel selbstbewusster als gegen Brandenburg - eigentlich wieder ein bisschen zu übersteigert. Das Team konnte das Anschwimmen gewinnen und gleich den 1:0 Führungstreffer setzen. Ab diesem Moment wurden alle guten Aspekte des ersten Spiels vergessen und jeder, egal welcher der 6 Führungsspieler versuchte im eins gegen eins egoistisch ohne Zusammenspiel den nächsten Treffer zu setzen - die Folge war ein völlig überflüssiges 2:9 nach dem ersten Abschnitt. Die körperlich robusten Bären aus der Hauptstadt nutzen jeden Fehler eiskalt aus. Das Spiel war bereits nach dem ersten Abschnitt gelaufen, somit konnte es als Erfahrung für die jüngeren genutzt werden und gerade in diesem Spiel zeigte sich, dass sie sich gar nicht so schlecht anstellten. Das 4:29 Endergebnis war erst einmal nebensächlich - denn genau dafür war das Turnier ja da. Die Jungs konnten selbst ganz gut einordnen woran es im ersten Abschnitt lag. Beim Abendessen und dem anschließenden Fußball-Abend konnten dann Sportphilosophien ausgetauscht werden.

Am Sonntagmorgen stand dann der letzte Vergleich gegen Sachsen auf dem Programm. Diese hatten überraschend 6:3 gegen Berlin gewonnen, unterlagen jedoch Brandenburg mit 3:11. Das Spiel verlief fast deckungsgleich zum Spiel gegen Brandenburg. Unser Team kassiert zu schnell den 0:4 Rückstand. Dann kämpfen plötzlich alle zum 2:5 Pausenstand. Das zweite Viertel ist dann ausgeglichen bis zum 4:7 Halbzeitstand. Mit Beginn des dritten Abschnitts wird der 6:8 Anschluss erzielt und genau in dem Moment, wo Sachsen die stärksten Spieler schont und unser Team nachsetzen müsste, erkennen wir zu spät die Situation und kassieren stattdessen das 6:9. Der 7:8 Anschluss wäre der Knackpunkt gewesen - der Moment in dem die Dynamik des Spiels sich verändert. Die Sachsenauswahl nutzte im Gegenzug jede Chance zum 6:12 Pausenstand. Der letzte Abschnitt wurde dann auch noch einmal für die Jüngsten im Team genutzt, sodass der 8:17 Endstand fast identisch wie am Vortag ausfiel. 

Das Turnier war eine super Bestandsaufnahme für die Auswahl des Jahrgangs 2003 und jünger. Genau solche Vergleiche sind wichtig, denn nur so werden Schwachstellen im Spiel offenbart. Nur unter höchster Belastung lassen sich Fehler im Spiel feststellen, wodurch ein Lerneffekt bei den Spielern einsetzt. Im letzten Vergleich dieses Jahrgangs mit Sachsen lag unser Team noch mit 4:3 am Ende vorn (April 2017). Sicher gab es im Verlauf der Saison 2017/18 auch personell ein paar Veränderungen im Kader des Thüringer Teams. Aber die Leistung am Spieltag wird bestimmt durch das Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft - nur wenn alle verteidigen wird es ein Spiel auf Augenhöhe. Diese Lektion sollten die Jungs an diesem Wochenende verstanden haben.

Als Trost gab es ein paar aufheiternde Worte von Jugend-Bundestrainer Nebojsa Novoselac, der den Jungs zur Platzierung gratulierte und Ihnen den Pokal übergab.

TSV mit: Dargel, Jentzsch; Heinrich, Hotze, Gahajti, Kirsch, Zepnik, Bergmann, Jakob, Hauser, Steinecke, Reinhardt-Garcia, Krauss

U15 TSV mit Bundestrainer Novoselac - Foto S.Seifert
U15 TSV mit Bundestrainer Novoselac - Foto S.Seifert

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U16 nimmt Schwung aus dem Trainingslager nur gedämpft mit

Unser U16 Team konnte in den beiden Heimspielen am 14.04.2018 und 23.04.2018 leider nicht die erhofften vollen 4 Punkte mitnehmen. Obwohl das Team sich sehr stark in der Woche nach Ostern (1.-6. April) im Trainingslager in Budapest entwickelt hatte, blieb gegen die Anhaltiner eine Woche später der erhoffte Sieg aus und phasenweise klappte das Zusammenspiel nur noch sehr schlecht. Hinzu kam eine kleine Krankheitswelle, sodass die 9:16 (3:4,0:5,4:2,2:5) Niederlage zu leicht an den Kontrahenten von der Saale abgegeben wurde. Gerade im zweiten Spielabschnitt wurden zu viele Schüsse kassiert und der SV Halle traf auch noch zielgenau meist an den Innenpfosten. Unsere Jungs zogen das Tempo im dritten Viertel nochmal an, hatten sogar den Anschlusstreffer auf der Hand - aber es zeigte sich, dass die Krankheitsausfälle in der Woche zu verminderter Kondition führten. Und die verminderte Kondition spiegelt sich im Spiel gerade im Schlussspurt in der Präzision wider. Unsere Jungs hatten somit nicht das Glück auf ihrer Seite - der SV Halle war an diesem Samstag klar die fittere Mannschaft, welche sich auch besser auf das Spiel einstellte.

ESSC gegen Halle mit: Dargel, Jentzsch; Heinrich, Jakob, Ghajati, Kirsch, Hotze, Bergmann(3), Rajewski(3), Lo.Hauser, Steinecke(3), Gartai.

Diese herbe Niederlage im Hinspiel um die Meisterschaft saß tief bei den Jungs, was gerade im gestrigen Heimspiel gegen den Eisenacher SSV auffiel. Obwohl die beiden Trainer Matzke und Schlag noch einmal deutlich darauf hinwiesen, dass es gegen die Westthüringer aufgrund der letzten Wochen nur ein Arbeitssieg werden kann, da zudem noch Stammspieler wie Marius Dargel und Maurice Hotze ausfielen, unterschätzte das Team wie zu oft den Gegner von Anfang an und lag prompt 2:5 nach dem ersten Spielabschnitt hinten. Zu egoistisch und ohne Mannschaftsgedanken wurden zu viele Konter zugelassen - vorne wurde nur durch Einzelaktionen der Abschluss gesucht - es sah zunächst nicht nach Wasserball aus. Eine Auszeit und die erste Viertelpause brachten das Team dann langsam wieder in das gewohnte Spiel. Als hätten alle plötzlich wieder einen Schalter umgelegt, kämpfte sich das Team über 5:6 zur Halbzeit bis zum 8:7 im dritten Viertel zur ersten Führung im Spiel. Es wurde kombiniert, sich frei geschwommen, Ausschlüsse gezogen, Überzahlspiele genutzt, hinten souverän verteidigt und sich gegenseitig dabei geholfen - alles das was seit der U18 Niederlage gegen Halle im März irgendwie nicht mehr geklappt hatte. Gerade der letzte Abschnitt war dann endlich mal wieder eine Demonstration des eigentlichen Teamgeistes, sodass die Jungs sich das 16:10 Endergebnis wirklich hart erarbeitet haben und an diesem Montag sich nach fünf Wochen Berg- und Talfahrt endlich wieder zu einem Team gefunden haben. Über die nächsten zwei Wochen gilt es nun diesen Schwung mitzunehmen - am 5. Mai finden früh in Eisenach und abends in Halle die beiden Rückspiele statt. Die Meisterschaft ist noch nicht verloren. Der SV Halle trifft ebenfalls noch einmal auf die Eisenacher - es wird ein spannendes Saisonfinale.

ESSC gegen Eisenach mit: Jentzsch; Heinrich, Jakob, Ghajati(1), Kirsch, Reinhardt-Garcia, Bergmann(3), Rajewski(3), Lo.Hauser(2), Steinecke(7), Gartai, Chichau, Heger.

Maurice Hotze musste gegen Eisenach leider pausieren - im Mai ist er wieder dabei.
Maurice Hotze musste gegen Eisenach leider pausieren - im Mai ist er wieder dabei.

Den Abschluss in der Thüringer Landesliga gilt es vorallem im Hinblick auf die überregionalen Termine Ende Mai und Anfang Juni souverän zu meistern. Beim Pokal der Sportstadt Postdam möchte sich die U15 Landesauswahl am 26./27.Mai stark präsentieren - 8 Landesverbände haben zu diesem Turnier gemeldet. Zwei Wochen später findet dann im Sportbad Britz der SG Neukölln die U16 Endrunde der ostdeutschen Meisterschaft statt. Nach dem 4. Platz im Pokal strebt das Team als Minimalziel ebenfalls diesen Platz an, sodass nach den Sommerferien vielleicht eine Vorrunde der deutschen Meisterschaft nach Erfurt geholt werden kann. Neben den drei Topteams aus Potsdam, Neukölln und Spandau erhofft sich das Team um Kapitän Tom Steinecke vor allem Chancen gegen die SG Brandenburg und den SWV Plauen.

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U16 bleibt auf Erfolgskurs

Am großen Landesliga Frühlingsspielwochenende konnte die U16 zwei weitere Siege einfahren. Am Samstag gab es vor heimischem Publikum gegen den SV Sömmerda einen 39:2 Sieg. Gegen den VfL Gera konnte am Sonntag dann ein 23:8 Auswärtssieg erspielt werden. Beide Spiele wurden sehr gut für die jüngeren im Team genutzt, sodass alle im Team zu gleich langen Einsatzphasen kamen. Mit 8 Punkten setzt sich das U16 Team nun an die Spitze der Tabelle. In den letzten drei Monaten der Saison folgen die Hin- und Rückspiele gegen den SV Halle und Eisenacher SSV, welche nun mit einer sehr guten Ausgangslage angegangen werden können. Zuvor wird die U16 jedoch nach Ostern eine Woche nach Budapest fahren und dort weitere Erfahrungen sammeln. Mitte Juni findet dann auch die Endrunde der ostdeutschen Meisterschaft statt. Mindestziel ist hier die Bestätigung des 4. Platzes aus dem Ostpokal und somit der Einzug in die Runde der besten 16 deutschen Teams, welche im Herbst 2018 die Deutsche Meisterschaft ausspielen. 

Ein großer Dank gilt vor allem den Eltern unserer U16/U14, die am gesamten Wochenende für das kulinarische Wohlbefinden der Zuschauer, Spieler, Trainer und Kampfrichter gesorgt haben.

ESSC - Sömmerda mit: Dargel; Heinrich, Jakob(3), Ghajati, Kirsch(2), Wolf(3), Bergmann(4), Rajewski(8), Hauser(4), Steinecke(9), Pashayev, Chichua, Hotze(6)

ESSC in Gera: Dargel; Heinrich, Jakob, Ghajati, Kirsch, Wolf, Bergmann, Rajewski, Hauser, Steinecke, Pashayev, Chichua

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U16 verspielt Landespokal

Unsere junge U16 (U14 plus drei U16 Spieler) konnte am 03.12.2017 beim Pokalfinale gegen den SV Halle nicht die Leistung vom letzten Jahr bestätigen. Mit 1:12 war das Ergebnis am Ende mehr als deutlich, obwohl es gar nicht so deutlich hätte ausfallen müssen. Der ESSC startete mit einem Direktschuss von Laurenz Jentzsch gar nicht schlecht ins Spiel, defensiv klappte die Zonenverteidigung ohne Probleme. Halle kam dreimal in der ersten Halbzeit zu guten eins-gegen-eins Chancen und verwandelte diese auch prompt. Unsere Kids ließen hingegen drei Überzahlspiele und eine weitere Doppelüberzahl aus - der Ball lief gut, der richtige Mann wurde gefunden - aber anschließend jedes Mal der Ball verballert. Das 1:3 zur Halbzeit spiegelte gar nicht in den Spielverlauf wieder. Obwohl dann endlich das dritte Anschwimmen gewonnen werden konnte und auch ein direkter Durchstarter daraufhin folgte, wurde der Ball wieder nicht verwandelt. Chancen um Chancen wurden liegen gelassen und defensiv klappte ebenfalls nicht mehr alles nach Plan. Beim 1:5 Mitte des dritten Viertels war bereits klar, dass bei dieser Chancenausbeute heute kein Sieg möglich gewesen wäre. Zudem erhöhte der SV Halle in der zweiten Hälfte des Gegenpressing, was unseren Spielern ebenfalls Probleme bereitete. Die letzten eineinhalb Viertel wurden dann für die jüngsten Spieler im Team genutzt. Glückwunsch an den SV Halle zum Pokalsieg - das Team aus der Saalestadt hat bis zum Ende konsequent und effektiv gespielt. 

ESSC mit: Dortmann; Chichua, Jakob, Ghajati, Heger, Reinhardt-Garcia, Bergmann, Wolf, Hauser, Gartai, Jentzsch(1), Heinrich

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U16 erreicht das Thüringer Pokal-Halbfinale

Die U16 konnte am Samstagmorgen im heimischen Nordbad bei bestem Freibadwetter das Ticket für das Thüringer Pokalhalbfinale lösen. Mit zwei Siegen gegen den VfL Gera (2:1) und den SV Sömmerda (4:1) wurde das Minimalziel zur Qualifikation bereits geschafft. Im Spiel gegen den SV Halle klappte an einigen Stellen die Zonenverteidigung nicht wie eigentlich geplant, sodass bei eigenem Auslassen von vier Überzahlspielen der Gegner zu zwei Gegentreffern kam. Gegen den Eisenacher SSV ging das Zonenspiel wieder auf - leider reichte es jedoch nur zu einem Remis - 1:1. Dies war jedoch zugleich ein spannender Vorgeschmack auf das Halbfinale am 4.11.2017. Dann wird unsere junge U16 wieder auf die Eisenacher treffen und will dann mit voller Truppe sicher das Finale erreichen. Die Vorrunde war eine gute Bestandsaufnahme, vorallem im Hinblick darauf, dass Trainer Florian Matzke ersatzgeschwächt größtenteils mit der U14 spielen musste. Beim Halbfinale sind dann auch wieder die Schlüsselspieler Davit Chichua, Torben Wolf und Emil Jakob dabei - diese haben gerade auf den Spezialpositionen Center oder auch Centerverteidiger in der Vorrunde deutlich gefehlt.

ESSC mit: Dortmann; Heinrich, Ghajati, Kirsch, Dargel, Bergmann, Hauser, Gartai, Jentzsch

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U15 belegt bei ostdeutscher Endrunde den 5. Platz

Die U15 des Erfurter SSC belegte am ersten Thüringer Ferienwochenende bei der Endrunde der ostdeutschen Meisterschaft im Neuköllner Sportbad Britz den 5. Platz. Der einzige Sieg gelang gegen die Mannschaft des SWV Plauen mit 11:3 - durch eine starke zweite Halbzeit, in der die Spieler endlich wieder zu ihrer Stärke fanden. Der Einzug in die Plätze der besten vier (Quali zur Deutschen Meisterschaft) wurde gegen Leipzig leider nicht erreicht. Obwohl die Sachsen stark ersatzgeschwächt mit nur 8 Spielern antraten, gelang ihnen mit ihrer kontrollierten Spielwiese ein doch deutlicher Sieg (5:15 aus Erfurter Sicht) was in dieser Saison das schlechteste Ergebnis gegen die Sachsen darstellt. Unsere Kids starteten eigentlich ganz gut ins Spiel. Beim 2:2 nach der ersten Pause war es ein Vergleich auf Augenhöhe. Im zweiten Abschnitt kamen die Leipziger ebenfalls zu zwei Treffern, während unsere Spieler die zwingenden Chancen ausließen. Das dritte Viertel war dann leider das Saisontief für unser Team - die Leipziger konnten sich mit sieben Treffern von 4:2 auf 11:2 absetzen - danach verwandelte Tom Steinecke noch einige Bälle und korrigierte so noch das Ergebnis. Gegen die Teams der Medaillen-Ränge aus Neukölln (3:24), Potsdam (5:25) und Spandau (2:24) sammelte unser im Schnitt ein Jahr jüngeres Team wichtige Erfahrungen und stellte sich eigenartigerweise gegen die starken Teams oftmals cleverer an als gegen die sächsischen Teams. Alles in allem war es dennoch ein super Abschluss vor den Sommerferien und Anreiz zugleich nach den Ferien wieder regelmäßig zum Training zu kommen. Danke auch noch einmal an die mitgereisten Eltern und auch alle Helfer, Sponsoren und Unterstützer, die uns in der Saison von August 2016 bis Juni 2017 wieder super unterstützt haben. 

Dass wir den Einzug in die Deutsche Vorrunde verpasst haben, ist nicht dramatisch. Dadurch beginnt für alle die Vorbereitung auf die neue Saison bereits Mitte August.

1. Schwimm-Gemeinschaft Neukölln 10:0 und 95:26 Tore
2. OSC 7:3 und 103:25 Tore
3. Wasserfreunde Spandau 04 7:3 und 96:27 Tore
4. Wasserball Leipzig - HSG TH Leipzig e.V. 4:6 und 55:64 Tore
5. Erfurter SSC Wasserball 2:8 und 25:90 Tore
6. SWV Plauen 0:10 und 9:151 Tore

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Thüringer U14 Talente belegen mit LGO Auswahl den 4. Platz beim Bundesstützpunktvergleich

Unsere drei DC5 Auswahlspieler Marc Joel Krauss, Tom Steinecke und Torhüter Erik Dortmann belegten mit der LGO Auswahl in Hannover den 4. Platz unter den Landesgruppen. Beim jährlich stattfindenden Stamm Pokal der vier Bundesstützpunkte unterlag das Ost-Team am Freitagabend im ersten Spiel der westdeutschen Vertretung aus NRW mit 6:11. Gegen den Stützpunkt Nord (Veranstalter und Sieger) fiel das Ergebnis mit 4:12 deutlicher aus. Gegen den Süden gelang leider auch kein Sieg - beim 8:13 blieb das Team jedoch länger am Ball und erarbeitete sich bessere Chancen. Zum Abschluss des Turniers wurden die Spieler von Namensgeber und Herren-Bundestrainer Hagen Stamm für ihre Leistungen geehrt.

Nach dem Turnier blieben die Spieler noch von Sonntag bis Pfingstmontag in Hannover und absolvierten beim Wasserballcamp mehrere Trainingseinheiten als großer Talentekader für die C5 Nationalmannschaft. Alles in allem war es eine super Erfahrung für unsere drei Kids und wir sind gespannt wie es vielleicht für den ein oder anderen international im Sommer weiter geht.

Fotos: LSV Niedersachsen

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