News Wasserball

U15 gewinnt souverän in Sömmerda

Die Spieler unserer U15 konnten am Sonntagnachmittag in Sömmerda in der Landesmeisterschaftsrunde den nächsten Sieg einfahren. Mit 22:9 wurden die Nordthüringer bereits im ersten Abschnitt (8:0) deutlich auf Abstand gehalten. Besonders gut klappte hier das Angriffsspiel über Lorenz Hauser, Alex Rajewski, Marcell Gartai und Simon Bergmann. Defensiv wurde wunderbar der Raum eng gemacht und Sömmerdas Topscorer Tom Steinecke und Maurice Hotze auf Abstand gehalten. Alle Spieler stellten sich wunderbar auf den Stil der Unparteiischen ein - es wurden keine Provokationen zugelassen. 

Der Kampf der 10er: Alex Rajewski (li.) im Fight mit Tom Steinecke (re.) - Foto: F.Hauser

Nach dem zwischenzeitlichen 13:2 Halbzeitstand durfte dann auch der bis dahin fehlerfreie Kapitän und Torhüter Erik Dortmann noch einmal sein Können auf dem Feld unter Beweis stellen. Er zeichnete sich vor allem im letzten Abschnitt als Ballverteiler im Mittelfeld aus, sodass auch die Jüngsten im Team zu ihren Torchancen kamen. Insgesamt war es ein runder Sieg, ein paar Tricks und Spielfreude wurden auch gezeigt. Samstag geht´s dann im Kampf um die nächsten zwei Punkte in Gera ins Wasser.

Marcell Gartai setzt zum Schuss an - Foto: F.Hauser

Erik Dortmann auf dem Feld als Ballverteiler - Foto: F. Hauser

ESSC mit: Dortmann; Heinrich, Wolf, Bergmann, Dargel, Lo.Hauser, Rajewski, Gartai, Ghajati, Jentzsch

PrintEmail

ESSC-Herren mit historischer Niederlage

Am Sonntagabend mussten die Herren des Erfurter SSC beim SV Sömmerda eine so nie dagewesene Niederlage hinnehmen. Mit 8:21 (2:5; 3:4; 1:6; 2:6) verlor das junge Team von Trainer Ralph Oßmann. In einer ersten Analyse wurden die Herren am Beckenrand für das unerwartete Scheitern der Erfurter verantwortlich gemacht. Da die Schiedsrichter selten oder so gut wie nie von ihrem Werkzeug, der Pfeife, Gebrauch machten, befeuerten sie geradezu die aggressive Spielweise der Sömmerdaer Gastgeber. Diese merkten schnell, dass sozusagen alles erlaubt war und nutzten die Gelegenheit, sich für alle Niederlagen der letzten 25 Jahre zu revanchieren. "ich kann meinen jungen Spielern keinen Vorwurf machen, wenn sie gemäß den Regeln Wasserball spielen wollen. Fünf von ihnen haben selbst eine Schiri-Ausbildung und waren sichtlich geschockt von den Wasserball kämpfenden Gastgebern." so Trainer Oßmann nach dem Spiel und ergänzte: "Ich bin froh, dass keiner meiner Jungs verletzt ist. Das ist jetzt erst einmal das Wichtigste". Wichtig vor allem, da am kommenden Samstag das Spiel beim aktuell ungeschlagenen VfL Gera ansteht. Ungeachtet des Resultats werden die Verantwortlichen des ESSC am eingeschlagenen Weg festhalten, den Nachwuchsspielern ihre verdienten Einsatzzeiten zu geben. Pech für Wiedereinsteiger Pierre Palige war es, ausgerechnet in diesem Spiel wieder an Bord zu kommen. Nach dem Spiel am kommenden Samstag wird sich dann zeigen, ob das Saisonziel Meistertitel noch erreicht werden kann. 

ESSC: Weise; Zharsky(1), Angelstein(3), Fischer, Ullrich, Matzke(2), Füller, Hauser(2), Pydde, Schuchardt, Rudolph, Palige

PrintEmail

ESSC-Herren und U 15 in Sömmerda

Am Sonntag spielen die Herren in Sömmerda um Punkte. Anpfiff ist um 17.00 Uhr und nach dem klaren 18:8 aus dem Hinspiel gelten die Erfurter erneut als Favorit. Da der Gastgeber bisher alle Spiele der Saison verloren hat, steht der SV Sömmerda mächtig unter Zugzwang, um am Saisonende nicht auf dem letzten Tabellenplatz zu verbleiben. Der Erfurter SSC schickt einmal mehr nahezu die Jugend ins Wasser- Bis auf Kapitän Sven Angelstein und Sven Fischer sind ausnahmslos Nachwuchsakteure als Feldspieler aufgestellt. Ab 15.30 Uhr spielen die beiden U 15-Mannschaften ebenfalls um Punkte. Nach vielen Spielen in der Landesgruppe Ost mal wieder ein Spiel in Thüringen für die im Dauereinsatz befindlichen Erfurter Jungs.

PrintEmail

U13 belegt im ostdeutschen Pokal den 5. Platz

Unsere U13 spielte am Wochenende in Potsdam um die Endplätze des ostdeutschen Pokals. Der Auftakt war grandios und unsere Kids starteten mit 4:1 in die Viertelfinalpartie gegen den OSC Potsdam. Bis zur Halbzeit war das Spiel sehr ausgeglichen beim 5:6 - aber wie bereits eine Woche zuvor bei der U15 wurden die entscheidenden Treffer im zweiten Abschnitt in Überzahl ausgelassen - was das gegnerische Karstedt Team mehr und mehr ins Spiel brachte. Ein verwandelter 5m Strafwurf durch Simon Bergmann markierte noch den 6:7 Anschlusstreffer - danach häuften sich jedoch die Fehler und die Märkischen verwandelten drei Konter in Folge zum vorentscheidenden 6:10. Die Schlussminuten wurden noch einmal für die Jüngsten im Team genutzt - 6:13 Endstand.

Durch die Niederlage stand nur noch das Spiel gegen die Verlierer aus dem anderen Viertelfinale an - das Spiel um Platz 5 gegen Auerbach/Netzschkau. Und es war ein typischer Sonntagmorgenauftakt. Spielerisch, schwimmerisch, technisch überlegen - trotzdem 0:4 Rückstand. Es bedurfte erst einer Auszeit, einer weiteren unberechtigten Auszeit und einer Viertelpause bis das Team um Kapitän Lorenz Hauser dann endlich aufwachte und sich binnen 4 Minuten bis zum 3:4 mit zwei Hauser Toren und einem Bergmann Treffer heranspielte. Obwohl die Konzentration nun da war, wurde der nächste Fernschuss zugelassen - 3:5. Laurenz Jentzsch sorgte dann mit einem Konter für das 4:5, aber wieder wurde der Anwurf verschlafen - 4:6 Halbzeitstand. Mit Beginn des dritten Viertels waren dann endlich alle Kids da und nun zeigte sich auch Malik Ghajati im Center. Mit seinen zwei Treffern am Mann sorgte er zusammen mit einem Bergmann Konter für die Spielwende zum 7:6 vor dem letzten Abschnitt. Obwohl die Konzentration nun voll da war, alle Jungs sich gegenseitig aufputschten und das Überzahlspiel lief, kam der Gegner dennoch zum 7:7 Ausgleich. Kapitän Hauser nahm allen Mut zusammen und ballerte gleich nach dem Anwurf auf das Tor der Vogtländer - 8:7 Führung. Die Schlussminuten nutzte unser Team für die Entscheidung leider nicht aus, stattdessen kam Auerbach noch einmal zu einem Fernschuss 20 Sekunden vor Ende der platziert zum 8:8 einnetzte. Den letzten Angriff konnten unsere Kids nicht mehr nutzen - Unentschieden nach regulärem Ende - Strafwurfwerfen. Das war für unsere Spieler nichts neues. Das Finale beim Miniturnier in Schweinfurt hatten unsere Kids auch 2015 im Strafwurfwerfen genau gegen dieses südwestsächsische Team gewonnen. Die Vogtländer starteten - platzierter Schuss - 0:1. Malik Ghajati warf als erster Erfurter - Aufsetzer links unten - 1:1. Der zweite Auerbacher wirft und Carl Bormann im Tor pariert auf der Linie. Simon Bergmann nutzt den nächsten Schuss auch platziert links unten 2:1 Führung. Beim dritten Schuss des Gegners greift Carl Bormann leider knapp neben den Ball - 2:2. Marcell Gartai nutzt frech auch die linke untere Ecke mit Aufsetzer - 3:2. Die SG nun im Zugzwang setzt auf Risiko, der Schütze ballert einen Gewaltschuss direkt an das Lattenkreuz - weiterhin 3:2. Kapitän Lorenz Hauser hat nun den Siegtreffer auf der Hand und den verwandelt er auch. Wie seine drei Mitspieler zuvor platziert links unten - unhaltbar für den Keeper und der ESSC mit Happyend auf Platz 5 der OWP Endrunde. Gratulation an die Jungs! Beim nächsten Mal aber bitte ohne Herzrasen für alle Mitstreiter. 

Das Spiel um Platz 3 gewann der OSC Potsdam gegen die WF Spandau 04 nach starkem Comeback. Der SV Zwickau holte sich den Pokal sehr souverän gegen die SG Neukölln. Herzlichen Glückwunsch an alle Teams zu ihren Endplatzierungen und alles Gute für den deutschen Pokal. 

ESSC mit: Bormann; Heinrich, Jakob, Kirsch, Reinhardt-Garcia, Pashayev, Bergmann(5+S), Heger, Hauser(3+S), Gartai(1+S), Ghajati(2+S), Jentzsch(2)

PrintEmail

U15 qualifiziert sich für OWM Endrunde

Am vergangenen Wochenende (04./05. März) hatte der ESSC die U15 Wasserballteams der SG Neukölln, den WF Spandau 04 und der SGW Brandenburg zur Vorrunde der ostdeutschen Meisterschaft zu Gast. Im Auftakt gegen die SG Neukölln hielt unser Team eigentlich gut dagegen, verpasste aber stetig den Anschluss und vergab Chancen um Chancen. Beim Halbzeitstand von 0:6 gab es defensiv fast nichts auszusetzen, aber leider begann das Team erst im Schlussgang selbst für Tore zur Sorgen, sodass das 4:13 am Ende eigentlich nicht ganz den Spielverlauf wiedergibt. "Wir hätten Neukölln niemals schlagen können an dem Tag, aber ein 7:10 hätte eigentlich mehr zum Verlauf des Spiels gepasst", resümierte Wasserballwart Andreas Schlag nach dem Auftakt. Dennoch war es eine kämpferische Leistung und alle im Team haben sich voll eingebracht.

Umso besser lief dann das Abendspiel gegen die Favoriten der WF Spandau 04. Gegen die Jugend des Rekordmeisters klappte einfach alles von Anfang an. Tom Steinecke sorgte mit einem Überzahltor für den 1:0 Auftakt und Marius Dargel setzte mit einem Konter den nächsten 2:1 Führungstreffer. Es entwickelte sich das spannendste Spiel an diesem Abend und unsere Jungs hatten sogar noch 5 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts das 3:2 auf der Hand - der starke Spandauer Keeper parierte den Konter jedoch auf der Linie. Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel ein wenig. Überzahlsituationen wurden schlecht abgeschlossen und in der Umkehr selbst eine Unterzahl kassiert. Diese Einladungen nutzten die Gäste dann zum 2:4. Unsere Jungs gaben nicht nach und Tom Steinecke setzte den nächsten Treffer zum 3:4 Halbzeitstand. Beide Teams merkten es muss nochmal eine Schippe drauf gelegt werden im dritten Abschnitt, es ging hin und her, viele Ausschlüsse auf Spandauer Seite, aber unsere Jungs verpassten es einfach die Überzahlspiele besser zu nutzen. Obwohl drei Tore in diesem Abschnitt nachgelegt wurden, behielten die Berliner mit 6:9 die Oberhand. Gegen diesen kleinen Vorsprung versuchten unsere Spieler noch bis zum 8:11 bis 4 Minuten vor Ende anzukämpfen, aber dann war einfach die Kondition und Konzentration am Ende. Das Spiel wurde zu hektisch und einfache Fehler luden zu Kontern ein - 8:14 nur 2 Minuten später. In den Schlussminuten gelangen noch zwei Treffer zum 10:15 Endstand. Alles in allem ein gelungenes Spiel - in dem beiden Mannschaften alles abverlangt wurde. Am 25.03. kommt es zum nächsten Treffen mit den 04ern. In der Deutschen Pokalvorrunde ist die Spannung nochmal größer und wir freuen uns bereits auf dieses Spiel. Zweiter Gegner ist der ausrichtende SSV Esslingen.

Am Sonntagmorgen stand noch das entscheidende Spiel gegen Brandenburg auf dem Programm. Ein Sieg war nötig um die Endrunde zu erreichen - die Aufregung war unseren Spielern anzusehen. Jeder versuchte egoistisch das Spiel zu entscheiden und oftmals wurde der freie Mitspieler einfach ignoriert. Das 2:0 Auftaktviertel stand überhaupt nicht im Verhältnis zur eigentlich erspielten Dominanz. Im zweiten Abschnitt wachten dann unsere Spieler langsam auf (3:0) und spätestens im dritten Viertel waren dann alle spielbereit - 10:1 Zwischenstand. Den Schlussabschnitt nutzte der Trainer nochmal für die jüngeren Spieler, sodass es beim 11:2 Endstand blieb. Ein Spiel das in keinem Verhältnis zur guten Leistung am Samstag stand - aber mit blauem Auge doch gewonnen werden konnte - der Einzug ins Final Six somit geschafft. Das Endturnier findet vom 23.-25. Juni in Berlin statt - aus der anderen Gruppe haben sich Potsdam, Leipzig und SWV Plauen qualifiziert. Minimalziel ist die Top 4 zum Einzug in die Deutsche Meisterschaft - eine Medaille wäre natürlich sensationell.

Vielen Dank an die vielen Helfer am Spielwochenende, es hat Spaß gemacht in der RMSH. Mehr solcher Turniere zur Hause würden uns noch einmal weiterbringen.  

ESSC mit: Dortmann; Chichua, Hotze, Ghajati, Rajewski, Wolf, Bergmann, Dargel, Kirsch, Steinecke, Gartai, Krauss, Jentzsch

PrintEmail