Thüringer Meisterschaften im Schwimmen in Erfurt

Starker Erfurter Nachwuchs mit vielen Rekorden; Freiwasser-DM im Visier

Am vergangenen Wochenende (24./25. Juni 2017) trafen sich in der Erfurter Roland-Matthes-Schwimmhalle die Thüringer Nachwuchsschwimmer zu den Offenen Thüringer Meisterschaften. Insgesamt sprangen 140 Schwimmer aus 21 Vereinen bei über 1.100 Starts ins Erfurter Becken. Der Erfurter SSC stellte mit 25 Teilnehmern und 243 Starts die größte Mannschaft.

Insbesondere der Erfurter Nachwuchs sorgte mit einigen Altersklassenrekorden für hervorragende Leistungen zum Saisonabschluss. Insgesamt sechs Thüringer Altersklassenrekorde stellte der für den Erfurter SSC startende Franz Ahnert (Jg. 2006) auf den Strecken 50m, 100m, 200m Brust, 50m und 100m Schmetterling und 200m Lagen auf. Zudem sicherte Ahnert sich auch fünf Kindermeistertitel auf den Strecken 50m, 100m und 200m Brust, 100m Schmetterling und 200m Lagen. Ahnert bestätigte damit eine hervorragende Saison und zählt damit zu Deutschlands besten Nachwuchsschwimmern.  

Auch Nele Stüber (Jg. 2004, Erfurter SSC) sicherte sich sechs Kindermeistertitel über die Strecken 50m, 100m und 200m Freistil, 50m und 100m Schmetterling sowie über 200m Lagen. Die Erfurter Aushängeschilder Marcus Günther (Jg. 1997, Erfurter SSC), Alexander Engels (Jg. 2000, Erfurter SSC) und Richard Ahnert (Jg. 2001, Erfurter SSC) sicherten sich Thüringer Meistertitel über 50m Freistil und 50m Brust (Günther), 100m Freistil und 100m Schmetterling (Engels) sowie über 100m und 200m Rücken (Ahnert). Thüringer Meistertitel erkämpften sich außerdem die für den Erfurter SSC startenden Oskar Schildknecht (Jg. 2005) über 50m Rücken und Celina Schieck (Jg. 2002) über 100m und 200m Rücken. Lea Zengerling (Jg. 1999, SSV Erfurt-Nord) gewann zudem den Titel über 100m Freistil.

ESSC-Präsident Matthias Riedel zeigte sich zufrieden mit dem Abschneiden der Erfurter Schwimmer: „Als stärkste Mannschaft haben wir auch das stärkste Ergebnis erzielt. Von 52 möglichen Meistertiteln konnten wir 21 Titel bei den Meisterschaften holen. Das ist ein guter Abschluss einer erfolgreichen Saison und lässt auf die nächste Periode hoffen, gerade mit Blick auf den Nachwuchs.“

Bereits am Donnerstag dieser Woche (29. Juni 2017) beginnen in Magdeburg die Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen. Für den Erfurter SSC wird Celina Schieck über 2,5 Kilometer um eine Medaille kämpfen. Lea Zengerling (SSV Erfurt-Nord) hat ebenfalls Medaillenambitionen über fünf und zehn Kilometer.

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49. Deutsche Mastersmeisterschaften der Masters (kurze Strecken) in Magdeburg vom 16.6.-18.6.17

3x Gold und 2 Deutsche Rekorde!!!

Die SG Westthüringen kämpfte diesmal mit 9 Sportlern bei den Deutschen Meisterschaften, vor allem in den Staffeln, um Medaillen.

Mit dabei auch unsere Wettkampfmasters Jana Gräbner und Andreas Schmidt vom ESSC.

Es zeigte sich wieder einmal das die SG in den Staffeln gut aufgestellt ist.

3x Gold, 2x Silber, 3x Bronze und 2 deutsche Rekorde in der AK 240 sind die hervorragenden Ergebnisse. Die 3 Goldmedaillen gingen jedes mal an unsere Mixstaffeln 4x 50 Lagen, 4x50 Freistil und 4x100 Freistil in der AK 240. In beiden Freistilstaffeln wurden jeweils deutsche Rekorde erzielt.

Unsere Jana Gräbner war an allen 3 Goldmedaillen und somit an den Rekorden mit beteiligt. Andreas Schmidt vom ESSC erschwamm sich mit den Staffeln 1x Silber und 3x Bronze.

In den Einzelstrecken konnten diesmal keine Medaillen erkämpft werden, aber alle waren dennoch zufrieden mit den Einzelleistungen.

Jana Gräbner:

3x Gold: 4x50 Lagen, 4x 50 Freistil + deutscher Rekord in 2:05,42, 4x100 Freistil + deutscher Rekord in 4:42,94; alle Mix-Staffeln AK 240

1x Silber 4x 50 Lagen weibl. Ak 200

Andreas Schmidt:

1x Silber 4x 50 Freistil AK 240

3x Bronze 4x50 Lagen, 4x 100 Freistil, 4x 50 Brust jeweils AK 240

 

 

 

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Offene Drei - Länder – Masters – Meisterschaften vom 6.5.17 in Dresden

Für die SG Westthüringen gingen 10 Sportler für die Meisterschaften der Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an den Start. Darunter auch unsere ESSC - Schwimmer Jana Gräbner und Andreas Schmidt.

Da diese Meisterschaften offen sind, kamen einige Vereine aus ganz Deuschtland in die sächsische Hauptstadt. Mit 57 Vereinen, fast 300 Schwimmern und mehr als 1000 Starts war das Teilnehmerfeld in der nagelneuen Schwimmhalle (20.12.16 neu eröffnet) sehr gut besetzt.

Unsere SG-Schwimmer waren in den AK`s 55, 60, 65 wieder mal eine Hausnummer.

18x Gold, 6x Silber, 4x Bronze war die hervorragende Bilanz.

Innerhalb unserer SG erkämpften unsere ESSC- Schwimmer Jana Gräbner 2x Gold, 1x Silber und Andreas Schmidt 6x Gold und 1x Silber, herzlichen Glückwunsch.

 Ergebnisse:  www.sv-sachsen.de

 Hier noch ein Mannschaftsfoto unser SG-Teilnehmer: Andreas Schmidt (links) und Jana Gräbner (6. von links)

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Mitgliederversammlung und Sommerfest am 15.09.2017

Liebe Vereinsmitglieder,

wir möchten Euch herzlich zu unserer Mitgliederversammlung, mit der Wahl des Präsidiums, am 15.09.2017 um 16.00 Uhr in den Räumen des Landessportbundes Thüringen (Haus des Sports, Erdgeschoss, Werner Seelenbinder Str.1) einladen.

Vorschläge für Auszeichnungen können gern eingebracht werden (E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.). Bitte meldet Euch diesbezüglich bis zum 25.08.2017.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wollen wir ab ca. 18.00 Uhr unser alljährliches Sommerfest, diesmal in den Räumlichkeiten und auf der Terrasse des LSB veranstalten. Auch hierzu möchten wir Euch sehr herzlich einladen.

Für das leibliche Wohl ist mit Bratwurst, Bräteln und Getränken gesorgt. Es wäre schön, wenn - wie auch in den zurückliegenden Jahren - Salate mitgebracht werden könnten.

Ich hoffe auf gutes Wetter und freue mich auf einen geselligen Abend.

 

Mit sportlichen Grüßen

Euer

Matthias Riedel

Präsident des Erfurter SSC

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Thüringer U13 Auswahl belegt beim Zwergenpokal den 8. Platz

Die U13 Auswahl des Thüringer Schwimmverbandes konnte am vergangenen Wochenende in Chemnitz beim jährlich stattfindenden bundesweiten Sichtungsturnier einen ausgezeichneten 8. Platz belegen. Das Team setzte sich aus 8 Erfurter und 5 Geraer Spielern zusammen. Bereits in der Vorrunde am Freitagabend gelang dem Team mit einem 7:3 gegen Niedersachsen II und einer knappen 3:4 Niederlage gegen Hessen Gruppensieg und somit der Einzug in die Hauptrunde der besten 8 Teams. In dieser Runde spielen in zwei Gruppen jeweils zwei der vier besten Länderteams der letzten Jahre gegen zwei Gewinner der vier Vorrundengruppen. Mit Berlin und Bayern erwischte des TSV Team zwar die vermeintlich leichtere Hauptrundengruppe - hinzu kam jedoch noch das Team aus Württemberg - der spätere Turniersieger. Für die andere Gruppe qualifizierten sich Niedersachsen I, Rhein-Wupper, Sachsen und Brandenburg.

Gegen Berlin lief das Spiel defensiv gar nicht schlecht, aber gegen das Dauerpress der robusten Bären aus der Hauptstadt fanden unsere Kids kein probates Mittel um selbst Treffer zu setzen - 2:13 (0:4,0:3,1:2,1:4). Gegen den späteren Turniersieger aus dem Stuttgarter Raum erfuhr unser Team wiederum eine Lektion in Wasserball - 2:19. Vorallem der schwäbische Linkshänder und nun schon langjährige Sportfreund unserer Kids Perikles "Perry" Reizis war einfach nicht zu bändigen und trieb das Spiel der Süddeutschen immer weiter voran - diesem Team war anzumerken, dass sie den Titel auf jeden Fall holen wollten. Dennoch waren es erfahrungsreiche Spiele - Torhüter Jonas Otto konnte 2 von 3 Strafwürfen parieren, Nils Magnus Barthel erkämpfte zwei Strafwürfe welche von Kapitän Hauser versenkt werden konnten - stellenweise überraschten wir ebenfalls den Gegner.

Noch etwas beeindruckt von den beiden immerhin vollen Spielen am Samstagvormittag verpasste unser Team gegen Bayern den Einstieg ins Spiel - 1:4 nach dem ersten Viertel. Doch mit Beginn des zweiten Abschnitts witterten die Thüringer Kids ihre Chancen, erschwommen Überzahlspiele, welche von Simon Bergmann und Lorenz Hauser genutzt werden konnten. Eine super Aktion von Jerome Rossa im Center und ein platzierten Fernschuss von Marcell Gartai komplettieren das starke 2. Viertel zum 5:5 Halbzeitstand. Obwohl im dritten Abschnitt noch vier weitere Ausschlüsse errungen werden konnten, fehlte leider die Präzision beim Abschluss. Die Bayern hingegen nutzten eine Thüringer Unterzahl zum 5:6. Im entscheidenden vierten Viertel kassierte unser Team trotz guter Aktionen im Angriff das 5:7, konnte dann mit einer Überzahl durch Linkshänder Imo Zepnik von rechts außen den 6:7 Anschluss herstellen, verpasste aber den Anwurf direkt danach und stand wieder beim 6:8 ca. 1min vor Ende des Spiels. Die Mannschaft gab nicht auf - neue Überzahl 10 Sekunden später erschwommen, der Gegner hielt noch mal - Doppelausschluss und Simon Bergmann verwandelt zum 7:8 37 Sekunden vor Ende. Die Bayern spielten anschließend den Ball clever aus - die letzten Sekunden brachten leider keine gute Chance hervor.

Trotz der knappen Niederlage war es ein schönes Spiel, in dem beiden Teams alles abverlangt wurde. Die Bayern erreichten somit den 3. Platz in der Hauptrundengruppe hinter Berlin und Württemberg. Berlin und Bayern mussten anschließend in den Kreuzvergleich mit den 2. und 3. der anderen Gruppe, Rhein-Wupper und Sachsen. Unser Team rückte weiter bis ins Halbfinale um die Plätze 5-8. Und in dieser Runde, wie sollte es auch anders sein, trafen unsere Kids wiederholt auf die beiden Verlierer der Pseudoviertelfinalspiele. Im Halbfinale am Sonntagmorgen lief gegen die Berliner das Spiel fast ähnlich wie am Vortag. Unsere Jungs ließen sich bei guter defensiver Leistung wiederholt im Angriff vom Press beeindrucken und verloren das Spiel mit 1:10 (0:1,0:2,1:2,0:5). Der letzte Abschnitt wurde hier vor allem für die jüngsten Spieler im Team genutzt. Die Bayern hatten parallel gegen Brandenburg verloren, sodass es im Spiel um Platz 7 zur Wiederholung des Vortagesabschlusses kam.

Bei bestem Sonnenschein fanden unsere Spieler am Sonntagnachmittag wesentlich schlechter ins Spiel als am Vorabend. Die Bayern spielten souverän ihr Spiel herunter - unsere Angriffe blieben leider erfolglos. Die Bayern hatten ihre Hausaufgaben gemacht, spielten Press, vermieden Ausschlüsse und unseren Kids fehlte im siebten Spiel die Kraft um sich schwimmerisch durchsetzen zu können. Bis zum 0:7 enteilten die Süddeutschen, ehe der Kapitän ein Rückhandtor im Center zum ersten Thüringer Treffer verwandeln konnte. Der letzte Abschnitt konnte dann noch einmal zur Ergebniskorrektur genutzt werden, dennoch entsprach das 4:9 bei weitem nicht, was unsere Kids an diesem Wochenende gerade im ersten, als auch im vorigen Spiel gegen Bayern gezeigt hatten. 

Im Finale setzte sich Württemberg um Torschützenkönig "Perry" am Ende mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit allein drei Linkshändern in der Startaufstellung gegen Niedersachsen 9:6 durch. Die Sachsen konnten nach 5m Strafwurfwerfen gegen Rhein-Wupper endlich wieder eine Medaille bei ihrem Heimturnier erringen. Unsere Sportfreunde aus Brandenburg unterlagen im alljährlich wiederkehrenden Berlin-Derby um Platz 5 mit 7:9. Im Spiel um Platz 9 gewann Hamburg 4:1 gegen Südwestfalen. Der Bezirk Mittelrhein konnte durch ein 9:1 den 11. Platz vor Baden belegen. Die Plätze 13-15 gingen an Niedersachsen II, Hessen und Südwestsachsen.

Wir gratulieren noch einmal allen Teams zu ihren Platzierungen und auch den Spielern des Allstar Teams zu ihren Auszeichnungen. Vorallem bedanken wir uns bei allen Organisatoren des Zwergenpokals, die auch in diesem Jahr wieder für einen reibungslosen und perfekt zeitlich abgestimmten Ablauf sorgten.

Insgesamt ist der 8. Platz das beste Thüringer Resultat, welches je beim Zwergenpokal erzielt wurde. In der Runde darunter um die Plätze 9-15 wären wahrscheinlich wie im Jahr zuvor mehr Siege möglich gewesen, was beim Erfolg von 2016 auf Platz 9 einen etwas positiveren Beigeschmack hinterließ. Die Jungs können aber in diesem Jahr erst recht stolz sein auf ihre Leistung. Immerhin durften sie sich unter den acht besten deutschen Länderteams beweisen und haben so viel mehr neue Erfahrungen gesammelt als in der Runde der unteren Platzierungshälfte. Unsere Thüringer Kids haben sich über das Turnier zu einem super Team entwickelt und gerade nach den deutlichen Spielen gelernt, dass eine Niederlage immer eine neue Chance zur Weiterentwicklung liefert. Die Trainings- und Spielmotivation in den letzten 6 Tagen war grandios - Mittwoch Vereinstraining, Donnerstag Abschlusstraining in Gera, Freitag bis Sonntag insgesamt 7 Spiele in Chemnitz und Montag dann schon wieder zum Training - das ist nicht selbstverständlich, aber um Leistung erzielen zu können notwendig. Am Samstag sind die Spieler der Landesauswahl dann wieder Gegner. Im U13 Heimspiel Erfurt I - Gera/Eisenach will das Erfurter Team um Kapitän Hauser dann einen Sieg im letzten Spiel verbuchen, sodass bis auf die Niederlagen gegen den SV Halle die Saison ansonsten tadellos als bestes Thüringer Team auf dem Silberrang beendet wird.

TSV mit: Otto; Heinrich, Rossa(5), Leupold, Barthel, Bergmann(5), Jakob, Hauser(12), Zepnik(3), Gartai(1), Ghajati, Jentzsch

Fotos: Sven Barthel / Leslie Schlag

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Thüringer U14 Talente belegen mit LGO Auswahl den 4. Platz beim Bundesstützpunktvergleich

Unsere drei DC5 Auswahlspieler Marc Joel Krauss, Tom Steinecke und Torhüter Erik Dortmann belegten mit der LGO Auswahl in Hannover den 4. Platz unter den Landesgruppen. Beim jährlich stattfindenden Stamm Pokal der vier Bundesstützpunkte unterlag das Ost-Team am Freitagabend im ersten Spiel der westdeutschen Vertretung aus NRW mit 6:11. Gegen den Stützpunkt Nord (Veranstalter und Sieger) fiel das Ergebnis mit 4:12 deutlicher aus. Gegen den Süden gelang leider auch kein Sieg - beim 8:13 blieb das Team jedoch länger am Ball und erarbeitete sich bessere Chancen. Zum Abschluss des Turniers wurden die Spieler von Namensgeber und Herren-Bundestrainer Hagen Stamm für ihre Leistungen geehrt.

Nach dem Turnier blieben die Spieler noch von Sonntag bis Pfingstmontag in Hannover und absolvierten beim Wasserballcamp mehrere Trainingseinheiten als großer Talentekader für die C5 Nationalmannschaft. Alles in allem war es eine super Erfahrung für unsere drei Kids und wir sind gespannt wie es vielleicht für den ein oder anderen international im Sommer weiter geht.

Fotos: LSV Niedersachsen

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U13 beendet ostdeutsche Meisterschaft versöhnlich auf dem 5. Platz

Die U13 des Erfurter SSC belegte bei der ostdeutschen Meisterschaftsendrunde mit einem 14:13 Sieg im letzten Spiel gegen die SG Schöneberg den 5. Platz. Absoluter Matchwinner in diesem letzten Spiel war Kapitän Lorenz Hauser, der nach längerem Formtief endlich wieder zu seiner gewohnten Torjägerrolle zurückfand. Das Spiel gegen die Berliner war sehr hart umkämpft - es gab insgesamt 30 Ausschlüsse. Der ESSC startete bereits geschwächt, da Konterspieler Laurenz Jentzsch einen Tag vorher im Qualispiel zum Final Four gegen die SG Neukölln (3:20 Niederlage) unbedingt 8 Sekunden vor Ende seinen Gegenspieler noch einmal etwas netter behandeln musste.

Ausgehend von diesen Bedingungen begann unser Team zu angespannt das erste Viertel und glänzte in der Verteidigung mit einem 4fach Ausschluss, was Trainer Leslie Schlag und Betreuer Gabor Gartai bis dahin auch noch nicht gesehen hatten. Durch gut ausgespielte Überzahlspiele im eigenen Angriff konnten die Defizite in der eigenen Verteidigung wett gemacht werden. Über ein 2:3 zur ersten Pause und zwischenzeitlichem 4:6 Rückstand gelang dann über zwei Konter und zwei verwandelte Strafwürfe durch den Kapitän der 6:6 Ausgleich zur Halbzeit. Nach dieser turbulenten ersten Hälfte, welche eigentlich den Verlauf der gesamten U13 Saison sehr gut repräsentierte, fing sich das Team im dritten und entscheidenden Viertel und legte mit der 12:8 Führung vor dem letzten Abschnitt die Basis für den Sieg. Besonders auffällig war hier, das nun alle im Team durch Kombinationen endlich zusammenspielten. Das letzte Viertel war dann wieder das ganze Gegenteil. Marcell Gartai kassierte den dritten Ausschluss und somit fiel ein weiterer Führungsspieler aus. Unnötig wurde wiederholt durch zu überhastete Situationen der Ball viel zu schnell verloren und überflüssige Konter am Ende des Spiels kassiert.

Insgesamt war es eine sehr durchwachsene U13 Saison. Mit Platz 5 wurde die Quali zur deutschen Vorrunde im September verpasst. Dennoch ist es ein super Ergebnis, dass wir mit der U13 das zweite Jahr in Folge die Endrunde erreicht und dort nicht letzter geworden sind. Wir gratulieren dem SV Zwickau zum Sieg in der U13 und natürlich auch den Teams aus Spandau, Potsdam, Neukölln und Schöneberg zu ihren Platzierungen nach der Endrunde. 

Das letzte Highlight der Saison wird für unsere U13 der Zwergenpokal Mitte Juni in Chemnitz. Zusammen mit fünf Geraer Spielern werden acht Erfurter Jungs den Thüringer Schwimmverband vertreten und dort dann hoffentlich konstanter in die Spiele starten.

ESSC bei der OWM ER mit: Bormann; Heinrich, Jakob, Kirsch, Reinhardt-Garcia, Pashayev, Bergmann, Hauser, Irmer, Gartai, Ghajati, Jentzsch

Der Kapitän hat seine Form wieder gefunden.
Der Kapitän hat seine Form wieder gefunden.

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Drei Thüringer für U14 LGO Auswahl nominiert

Die Spieler Marc Joel Kraus, Tom Steinecke und Erik Dortmann wurden von der Landesgruppe Ost (LGO) in die U14 Auswahl des Bundesstützpunktes Ost nominiert. Zusammen mit 12 anderen Spielern aus Berlin, Potsdam und Zwickau werden sie über Pfingsten im Stamm Pokal in Hannover gegen die Stützpunkte Nord, NRW und Süd antreten. Anschließend nehmen die 60 Spieler der vier Teams bis 6.6.2017 am Wasserballcamp teil. Ziel dieser Maßnahme ist die Formung der Top 30 für den ersten Lehrgang der C5 Nationalmannschaft. Wir gratulieren unseren drei Athleten zur Nominierung und wünschen ihnen beim Turnier und dem Wasserballcamp natürlich maximale sportliche Erfolge.

Erik Dortmann
Erik Dortmann
Tom Steinecke
Tom Steinecke
Marc Joel Kraus
Marc Joel Kraus

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U11 holt ersten Sieg in dieser Saison

Unsere Jüngsten im Erfurter SSC holten am vergangen Samstag, 6.3.2017 gegen den SV Halle ihren ersten Sieg in dieser Saison. Nach deutlicher Niederlage im Pokalfinale und dem 3:8 im Hinspiel der Thüringer Meisterschaftsrunde war die Freude umso größer, dass es im letzten Spiel zu Hause in der RMSH für einen 6:4 Sieg gereicht hat. Besonders stark war hier der Schlussgang von Center Antony Hollerbaum, der mit drei Treffern das Spiel vom 3:4 Rückstand zum Sieg wendete. Aber auch die Übersicht von Nicolas Irmer, die gesteigerte Leistung von Carl Bormann im Tor, sowie das Zusammenspiel von Vinzi Bergmann und Fabian Hayne trugen alle zum Erfolg an diesem Vorabend bei. Es war eine super Leistung - der Landesmeistertitel wurde nicht kampflos abgegeben! Alle Eltern, Kids und auch Trainer Leopold Rudolph können stolz sein auf die erzielte Leistung.

Dieses Spiel zeigte wiederholt, wie wichtig die Spielerfahrungen in der U11 für die Spieler sind. Zusammen mit einem Freundschaftsspiel in Chemnitz im Oktober waren die 4 Spiele auf das Jahr betrachtet eigentlich zu wenig. Mindestens 12 Spiele pro Jahr würden unseren Kids einen weiteren Schwung in die richtige Richtung geben. Die Teilnahmen an den Spielen der U13 Liga als Erfurt II waren eine gute Alternative - wichtig sind aber die Erfahrungen gegen gleichaltrige Kids. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir in Thüringen wieder eine U11 Liga etablieren. Die erfolgreiche U11 Saison der 02er bis 04er Jahrgänge im Frühjahr 2013 sind der Grund dafür, dass der Thüringer U15 Wasserball heute so vielfältig und auch leistungsstärker als in den Jahren zuvor aufgestellt ist. Deshalb möchten wir als Erfurter SSC alle Thüringer Wasserballvereine ermutigen, wieder mehr Zeit und Trainingsfläche in Spieler der Jahrgänge 2007 und jünger in der kommenden Saison zu investieren. Das sind die spannendsten Wasserballspiele überhaupt, denn jede gelöste Spielsituation führt zu Freude, sowie Erfolgserlebnissen und die Weiterentwicklung der Kids ist für alle sichtbar.

ESSC mit: Bormann; Hayne, L.Schneider, Semenchenko, V.Bergmann(1), Hollerbaum(4), Irmer(1)

U11 nach dem ersten Sieg
U11 nach dem ersten Sieg

 

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U14 Auswahl bestätigt Leistung vom Zwergenpokal

Unsere Thüringer U14 Auswahl (Jg. 2003 und jünger) belegte am Wochenende bei der Nico Trophy in Berlin den 9. Platz unter 11 teilnehmenden Landesverbänden. Das Minimalziel konnte somit erfüllt werden - ein Sprung in die Top 8 wäre jedoch möglich gewesen. Gerade die Spiele in der Vorrunde zeigten, dass das Teilnehmerfeld zwischen den Plätzen 4 bis 11 nicht weit auseinander lag.

Den Auftakt bestritten unsere Kids gegen die späteren 8. aus Bayern (Nürnberg+Würzburg) und kassierten nach gutem ersten Viertel vier Tore in Folge. Dem 1:5 Rückstand schwammen unsere Kids im gesamten Spiel hinterher und schafften einfach bis zum 6:11 Endstand keine vernünftige Anpassung an den Spielfluss der Bayern. Die ausbleibende Zonen-Verteidigung war die größte Baustelle, die es bis zum zweiten Spiel zu reparieren gab. Der Nürnberger Center erzielte fast alle Tore gegen unsere Abwehrbemühungen.

Im zweiten Spiel gegen die Gastgeber und späteren Viertplatzierten aus Berlin (Spandau+Neukölln) klappte der Auftakt umso besser. Beim 2:1 im ersten Viertel und dem 3:2 Halbzeitstand behauptete unser Team stets die Führung, Tom Steinecke vergab aber vor der Halbzeit bei einem Konter das mögliche 4:2 unnötig. Die Zonenverteidigung klappte besser als zuvor - in der zweiten Hälfte offenbarte sich aber die größere Schwäche, welche dem Team am ganzen Wochenende zum Verhängnis wurde - das Überzahlspiel. Es wurden Ausschlüsse provoziert, der Ball lief auch, aber niemand traute sich, den Ball im Tor zu versenken. Aus den fehlenden Abschlüssen kamen die Berliner Bären zu ihren Kontern und drehten das Spiel im dritten Viertel zum 5:6. Im letzten Abschnitt hatten unsere Kids wiederholt Überzahlmöglichkeiten, aber diese wurden einfach nicht genutzt. Im Gegenzug kassierte Aufbauspieler Simon Bergmann noch den dritten Ausschluss, somit wurde der letzte Abschnitt für die jüngeren Spieler genutzt - Endstand 5:9.

Am Samstagmorgen stellte sich unser Team gegen die Auswahl aus Rhein-Wupper (Krefeld+Uerdingen) gar nicht schlecht an - der gegnerische Center Alex Sekulic konnte durch die Zonenverteidigung mit nur einem Treffer gebändigt werden - wiederholt war jedoch das Aufbauspiel und die Verwertung der Überzahlspiele beim 3:7 Endstand unsere größte Schwachstelle.

Im letzten Vorrundenspiel gegen die Mitfavoriten aus Baden-Württemberg (Esslingen+Pforzheim) kassierten unsere Kids nochmal eine ordentlich Klatsche (2:16) und erhielten eine Lektion, wie konsequent Wasserball gespielt wird. Den echten Rückhalt erfuhr die Mannschaft durch ihren Kapitän und Torhüter Erik Dortmann in diesem Spiel - mit 15 Paraden verhinderte er ein schlimmeres Ergebnis. Die Ergebnisse der Vorrunde waren bis auf das letzte Spiel zwar nicht schlecht, aber ein Sieg wäre gerade gegen Bayern oder Berlin greifbar gewesen, wenn nicht bestimmte Spielabschnitte bzw. Chancen klar ausgelassen worden wären. Daran ließ sich jedoch nichts ändern und so stand für unser Team die Runde um die Plätze 9-11 auf dem Restprogramm.

Am Samstagnachmittag ging es zunächst gegen die Spieler der Südwestdeutschen Auswahl (RP+Saarland) ins Wasser. Obwohl unser Team dominanter war, gelang einfach nicht die Führung im Spiel. Beim 4:4 nach dem dritten Viertel wurde wieder nur eine von fünf Überzahlspielen genutzt - das war zu wenig. Im letzten Abschnitt war die Marschroute noch einmal klar - keine Treffer mehr kassieren - Überzahlen versenken. Und diesmal klappte endlich eine - 5:4 Führung. Das Spiel wurde hektischer - die Pfälzer wagten auch alles um einen Treffer zu setzen - Marcell Gartai musste nochmal unnötig halten - Unterzahl. Doch unser Team verteidigte souverän und Tom Steinecke löste sich zum Konter - halbhoch voll vor die Hand des Torhüters. Somit wurde das vorentscheidende 6:4 25 Sekunden vor Ende unnötig vergeben. Wieder einmal rächte sich diese Situation - bis 1.3 Sekunden vor Ende wurden alle Angriffsbemühungen zu Eckbällen abgewehrt. Der Letzte hatte es dann in sich. Scharfe Hereingabe auf den langen Pfosten, unsere Abwehr schläft - 5:5 Ausgleich mit der Schlusssirene - der mögliche Sieg wurde unnötig aus der Hand gegeben.

Die Chance auf den 9. Platz war somit von unserem letzten Spiel gegen Sachsen und vom Spiel Sachsen gegen Südwest abhängig. In das letzte Spiel am Sonntagmorgen starteten unsere Jungs wieder auffällig dominant. Defensiv standen die Jungs super - aber im Abschluss wieder der Chancentod. Überzahlspiele wurden generiert - der Ball lief, aber einfach viel zu lang und am Ende schoss ein Spieler von rechts außen und dazu noch unplatziert oder der Ball wurde einfach ins Nirvana befördert - für die Trainer Schlag und Rudolph war das Spiel eine harte Geduldsprobe. Die einzige gut ausgespielte Überzahl konnte Tom Steinecke dann zum 5:4 Endstand nutzen. Mit etwas mehr Konzentration müssten unsere 03er das Spiel gegen die 04er Auswahl der Sachsen eigentlich deutlicher gewinnen. Den 9. Platz im Gesamtclassement verdanken unsere Spieler dann ebenfalls den Sachsen - diese kämpften unentwegt gegen die Südwestdeutschen - leider reichte es nur für ein 7:7 Remis - wodurch wir mit einem Tor plus und einem Punkt mehr die Runde der letzten Plätze positiv abschließen konnten.

Alles in allem war es ein spannendes Turnier und eine gute Bestandsaufnahme für die U15 Saison 2017/2018 - obwohl im Nachhinein betrachtet, eindeutig mehr möglich gewesen wäre und auch deutlich wurde, dass wir zur deutschen Top 8 schon weiter aufgeschlossen haben. Bester Spieler im Team war am Wochenende wieder Torhüter und Kapitän Erik Dortmann, bis auf ein bis zwei Situationen war er einer der wenigen im Team die ihr Talent voll auslebten und Schlimmeres vereiteln konnte. Völlig losgelöst spielte ebenfalls Marcell Gartai in diesem Turnier, es war deutlich zu erkennen, dass er in der nächsten U15 Saison unbedingt einen Platz in der Startaufstellung haben möchte.

TSV mit: Dortmann; Heinrich, Hotze, Kirsch, Wolf, Bergmann, Dargel, Hauser, Steinecke, Gartai, Krauss, Jentzsch

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U13 qualifiziert sich für ostdeutsche Meisterschaftsendrunde

Die U13 konnte am Wochenende (1./2.4.) beim Vorrundenturnier in Potsdam am Sonntag mit einem 20:5 Sieg gegen die Spieler der SGW Brandenburg den Einzug in die ostdeutsche Meisterschaftsendrunde erreichen. In den Samstagsspielen gegen die Gastgeber vom Braushausberg unter Gregor Karstedts Regie (10:25 Niederlage) und auch die Wasserfreunde Spandau 04 von Trainer Christoph Hanke (3:28 Niederlage) zeigten unsere Kids hingegen nur Phasen- und Ansatzweise ihr spielerisches Potential. Allein die hohe Zahl an Gegentreffern und auch die vielen kassierten Ausschlüsse gegen die beiden Mitfavoriten sind ein großes Stück Arbeit, dass es bis Mitte Mai zur Endrunde zu verbessern gilt. Dort wird unser Team dann im Viertelfinale auf die Zweitplatzierten der Gruppe 1 treffen - die SG Neukölln.

ESSC mit: Bormann; Heinrich, Jakob, Hollerbaum, Pashayev, Bergmann(6), Heger, Lo.Hauser(11), Irmer(1), Gartai(9), Ghajati(1), Jentzsch(5)

Foto: F.Hauser

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