Einladung zum Sommerfest am 15. September 2018

Auch in diesem Jahr möchte ich alle Mitglieder, Schwimmerinnen und Schwimmer, Wasserballer und Trainer, sowie Angehörige ganz herzlich zu unserem Sommerfest einladen. 

Wann: Samstag, 15. September 2018

Zeit: 10.00  –  ca. 14.00 Uhr

Wo: Dreienbrunnenbad im Luisenpark

Wir wollen in geselliger Runde das neue Schul-und Trainingsjahr einläuten und die Gelegenheit nutzen, uns näher kennenzulernen. 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt, über einige leckere Salate oder Obst würde wir uns freuen.

Herzlich willkommen! 

Mit sportlichen Grüßen

Matthias Riedel 

Präsident

 

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ESSC mit Rang 2 beim 2. Erfurter U10 Mini-Turnier

Einen sehr guten zweiten Platz erspielten sich die U10 Wasserball-Kids des ESSC am Samstag, 16.06.2018 in der heimischen Roland-Matthes-Schwimmhalle. Die zweite Auflage des Turniers fand mit sieben Mannschaften aus Bochum, Darmstadt, Georgsmarienhütte, Nürnberg, Würzburg, Zwickau und Erfurt statt. In knapp 20 Spielen konnten etwa 70 Kinder ihr Wasserballspiel testen und verfeinern und dabei vor allem viel Erfahrung sammeln.

Die Erfurter U10 erwischte dabei einen guten Start gegen den SV Würzburg 05. In der Vorwoche im Nürnberger U12-Turnier noch gegen die 05er unterlegen, gelang der Mannschaft von Trainer Sven Fischer ein ungefährdetes 8:2. Im zweiten Gruppenspiel wurde ein ebenso souveränes 10:3 gegen die Gäste vom SV Blau-Weiß Bochum erspielt. Als Gruppenerster im Halbfinale gesetzt, traf man auf den SV Zwickau, den Finalgegner des ersten Erfurter Mini-Turniers. Wohl schon das Finale vor Augen, nahmen die ESSC-Knirpse etwas das Tempo aus dem Spiel und mussten nach Führungswechseln im Spielverlauf mit der Schlusssirene noch den 4:4 Ausgleich durch die Zwickauer hinnehmen. Das anschließende 5m-Schießen brachte Höchstspannung für alle Teilnehmer und die zahlreichen Zuschauer auf den Rängen. Alle Erfurter Schützen trafen und es gab große Freude und Applaus nach der schönen Parade von Nachwuchstorhüter Vincent Kurth beim letzten Zwickauer Versuch. Der ESSC zog damit erneut ins Finale ein. Dort stand man den schon in der Vorrunde stark aufspielenden Gästen vom 1. FC Nürnberg gegenüber, die dank guter Trainingsbedingungen derzeit in den Jugendmannschaften überregional dominieren. Dennoch gut motiviert und die mögliche Titelverteidigung vor Augen ging der ESSC in die Partie. Die Erfurter ließen in der ersten Spielhälfte aus einer guten Abwehr heraus nicht viel zu. Dennoch erfolgte das 0:1 nach gutem Zusammenspiel der Nürnberger. Einige ebenfalls gut herausgespielte ESSC-Chancen durch Tristan Fischer, Yanic Brand und Sachar Semenchenko konnten pariert werden und so war es diesmal Abwehrchef Vincent Bergmann, der zu Beginn der zweiten Hälfte den Ball mit einem strammen Schuss im Tor der Gäste versenkte. Im besten Spiel des Turniertages schraubten die weiterhin agilen Nürnberger den Spielstand in der Folge dann jedoch auf 3:1, was in den Schlussminuten aus Erfurter Sicht leider nicht mehr korrigiert werden konnte. Dennoch eine tolle Leistung der Erfurter, die dem Club aus Nürnberg nach dem Spiel fair zum Turniertitel gratulierten.

Endplatzierung:
1. 1. FC Nürnberg
2. Erfurter SSC
3. SV Zwickau
4. SV Würzburg 05
5. WV Darmstadt
6. SV Georgsmarienhütte
7. BW Bochum

ESSC mit: Kurth, Wellendorf, Brand(8), Semenchenko(1), Bergmann(5), Fischer(9), Herrmann, Pashayev, Creutzburg, Jaritz

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50. Deutsche Meisterschaften der Masters -Kurze Strecken- vom 1.- 3.6. 2018 in Osnabrück

Nun war es wieder soweit, 1200 Master- Schwimmer trafen sich in Osnabrück zur Jubiläumsmeisterschaft und kämpften um die schönen Medaillen. Eine große Mannschaft von der SG Westthüringen, 2 Frauen und 9 Männer, stellten sich den Herausforderungen.

Darunter auch die zwei ESSC-Schwimmer Jana Gräbner und Andreas Wagner.

Die Mixstaffeln in der AK 240 über 4x 50 Freistil, 4x100 Freistil und 4x 50 Lagen konnten wir wie im Vorjahr gewinnen und die Titel verteidigen. Und immer dabei Jana Gräbner und somit dreifache Titelgewinnerin.

Im Einzel schwamm Jana Gräbner 50m Schmetterling und konnte hier den dritten Platz erzielen, über 200m Freistil gelang ebenfalls ein dritter Platz (beides AK 55).

Andreas Wagner der ebenfalls beim ESSC trainiert, konnte einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nehmen. Gold in der 4 x 50 F-Männerstaffel AK 240, Silber in der 4 x 100 F-Männerstaffel AK 240 und Bronze über 100m R AK 55.

Viele weitere Einzelstarts und Staffeln  wurden mit Medaillen beendet. Insgesamt erzielte die Mannschaft 5 x Gold, 5 x Silber und 9 x Bronze.

Die 50. Meisterschaften waren für die SG Westthüringen ein voller Erfolg.

Euer Andreas Schmidt

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U16 verpasst Bronze im Osten

Unsere U16 verpasste am Wochenende beim Final six um die Ostdeutsche Meisterschaft im Vereinssportbad Britz in Berlin-Neukölln die Bronze-Medaille. Gegen die beiden Favoriten der WF Spandau 04 am Freitagabend (4:34) und OSC Potsdam am Samstagmittag (4:28) stellte sich unser Team bei den sich bietenden Chancen gar nicht so schlecht an - aber die Offensivkraft der beiden Bundesliga-Jugendteams war bei weitem ausgeprägter. Außerdem kam es zum Strafwurf-Duell zwischen Tom Steinecke und Ex-ESSC Torhüter Erik Dortmann - so wie wir es von unserem ehemaligen Toptalent gewohnt sind, konnte er den sehr gut platzierten Schuss sicher parieren.

Es war eine super Lehrstunde in Sachen Wasserball - trotz der Niederlagen gingen die Jungs motiviert mit Vorfreude auf die letzten drei Spiele aus dem Wasser. OSC Co-Trainer Peter Driske fasste aufbauend zusammen: "Da habt ihr doch ein paar Erfolgserlebnisse im Spiel gehabt, den größten Brocken habt ihr jetzt hinter euch."

Und genauso war es auch. Die Plätze 1 und 2 waren nun abgehakt, ab diesem Zeitpunkt ging es um die eigene Platzierung im Turnier. 

Im dritten Abschnitt des Turniers trafen unsere Kids dann auf den SWV Plauen am Samstagnachmittag. Unser Team startete offensiv eigentlich gut ins Spiel, defensiv fehlte leider noch etwas der Biss, sodass die Mannschaftstaktik beim Pressdeckungsspiel nicht ganz aufging, wie es sich das Trainergespann Schlag und Matzke vorher ausgedacht hatte. Die Plauener nutzten im Gegenzug drei ihrer vier Chancen und der ESSC lag 2:3 zur Pause hinten. In dieser Phase des Spiels begann die Sternstunde von Lorenz Hauser. Zwei Konter und zwei Überzahlspiele in Folge brachten die Wende im Spiel zum zwischenzeitlichen 6:3. Ab diesem Moment kontrollierten unsere Jungs wieder das Spiel und konnten die Führung souverän bis zum 13:9 Schlussstand halten. Die beste Figur in diesem Spiel machte jedoch der starke Plauener Torhüter, der sein Team durch herausragende Paraden im Spiel behielt.

Am Sonntagmorgen stand dann das Spiel gegen das Jugendteam des Zweitliga Vizemeisters SGW Brandenburg auf dem Programm. Unsere Jungs setzten im ersten Viertel die Marschroute eiskalt um - 7:0 Spielstand nach dem ersten Viertel. Es wurde gekontert, kombiniert, der freie Mann gesucht, eine souveräne Leistung. Das zweite Viertel wurde dann zur Weiterentwicklung der Reservespieler und zur Schonung der Stammspieler genutzt. Hierdurch kamen die Brandenburger dann doch zu Chancen zum 10:2 Halbzeitstand. Aufgrund der deutlichen Führung war die Konzentration weg bei allen Jungs und das Spiel plätscherte zum 16:7 Endstand vor sich hin - ein deutlicher Unterschied zu den Bundesliga-Jugendteams. Potsdam und Spandau zogen die Souveränität vom ersten bis zum letzten Viertel durch - was zu 1:41 und 0:48 Endständen führte.

Der letzte Turnierabschnitt begann wie bei der U15 Endrunde im Vorjahr und der U13 Endrunde vor zwei Jahren am selben Juni Wochenende mit einem Gewitter, wodurch das Turnier unterbrochen werden musste. Somit kam es zu einem 1:0 Sieg für den SWV Plauen gegen Brandenburg nach 8:32 Spielminuten. Das Spiel war mehrmals unterbrochen worden. Nach 90 Minuten Gesamt-Verzögerung wurde das Spiel abgebrochen. Das Finale zwischen Potsdam und Spandau wurde pro forma auf Montag, den 18.06.2018 verlegt. Die Trainer entschieden zusammen mit der Turnierleitung, dass das Spiel um Platz 3 zwischen den Gastgebern Neukölln und dem ESSC auf jeden Fall nach dem Gewitter noch stattfinden sollte.

Unsere Jungs waren heiß auf das Spiel, 16:45 Uhr war das Becken dann freigegeben und es ging sofort los. Offensiv hielten wir gut mit, die Jungs belohnten sich aber zu selten beim 1:4 Viertelstand. Der zweite Abschnitt lief dann besser. Überzahlspiele und ein Konter verschafften den 4:6 Anschluss kurz vor der Halbzeit. Eine Auszeit brachte zwar noch einmal die Startaufstellung ins Spiel - aber leider wurde der letzte Angriff vor der Pause zu leicht nach wenigen Sekunden vergeben, sodass die Neuköllner mit dem Pausenpfiff einen Gegenkonter zum 4:7 verwandelten. Das war der Knackpunkt im Spiel. Das 5:6 vor der Pause hätte dem Spiel noch einmal eine neue Dynamik gegeben.

Im gesamten Spiel spielte Marius Dargel im Tor das beste Match in dieser Saison und verhalf dem Team im Spiel zu bleiben. Marcell Gartai konnte noch einmal den 5:8 Anschlusstreffer setzen. Leider häuften sich im dritten Abschnitt dann nicht die defensiven Fehler, sondern die eigenen in der Offensive. Drei Überzahlspiele wurden durch unüberlegte Anspiele aus der Hand gegeben. Jeder im Team stieß an die Grenzen der Belastung - was die Neuköllner bis zum 5:15 ausnutzten. Im letzten Abschnitt blühte unser Team dann noch einmal auf - Tom Steinecke bei Überzahl und Malik Ghajati mit einem Konter sorgten für das 7:18 Endergebnis aus Erfurter Sicht. Insgesamt war es ein schönes Spiel um den dritten Platz - auch die Neuköllner mussten um die Bronze-Medaille wirklich kämpfen. 

Unsere Jungs belegen somit mit 4:6 Punkten nach fünf Spielen einen hervorragenden 4. Platz und sind damit nach den drei Bundesliga-Jugendteams der vierte Qualifizierte für die Deutsche Meisterschaftsvorrunde Mitte September, in welcher die 16 besten Teams um den Einzug in die Runde des besten acht deutschen Teams spielen werden.

Co-Trainer Florian Matzke fasste das Turnier wie folgt zusammen: "Es hat richtig Spaß gemacht mit den Jungs und die Atmosphäre bei den Spielen war fantastisch. Hoffentlich gehen wir bald auch wieder den Schritt in Richtung der 2. Liga mit den Herren - in solchen Spielen lernt man trotz der hohen Niederlagen gegen die Favoriten viel mehr." Unsere heranwachsenden Jugendspieler arbeiten seit mehr als drei Jahren intensiv darauf hin - die nächste Saison mit der U16 der Jahrgänge 03 und jünger wird auf jeden Fall umso fantastischer und spannender. Jetzt haben die Jungs sich erst einmal eine kleine Auszeit verdient. Bis zu den Sommerferien folgen noch ein paar Kadertests und dann haben alle erst einmal sechs Wochen Pause. Die älteren Spieler fahren am 10. August mit den Erfurter Herren und auch dem Sömmerdaer Team zum Flutlichtturnier nach Greußen. Am 13. August beginnt dann der volle Trainingsbetrieb wieder. 

ESSC mit: Dargel, Jentzsch; Chichua, Ghajati(2), Hotze(6), S.Bergmann(3), Rajewski(9), Lo.Hauser(7), Steinecke(12), Gartai(2), Witteborg(3).

Ähnlich wie im Vorjahr in der U15 gewann unsere U16 deutlich gegen die SGW Brandenburg - Foto F.Hauser
Ähnlich wie im Vorjahr in der U15 gewann unsere U16 deutlich gegen die SGW Brandenburg - Foto F.Hauser

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U14 macht Landesmeisterschaft im letzten Spiel perfekt

Unser U14 Team um Kapitän Lorenz Hauser holte am Samstag in der heimischen Roland Matthes Halle mit einem 25:4 Kantersieg gegen den SV Halle die Thüringer Landesmeisterschaft 2018 mit 8:0 Punkten nach vier Spielen. Alle zwölf Spieler brachten sich von Anfang bis Ende in das Spiel ein und wollten ihr erlerntes Spielverständnis aus den überregionalen Spielen dem Publikum und erst recht dem Gegner präsentieren. Bester Werfer am Samstag war Malik Ghajati mit 7 Treffern für den ESSC.

Der Kapitän traf zielsicher fünfmal am Samstag - Foto: F.Hauser

Rückblickend ist die U14 Saison nicht ganz so gelaufen wie erhofft. In Thüringen konnte mit einer Spielerdecke von über 20 Kindern im Dezember der Pokal und jetzt die Meisterschaft geholt werden. Auch beim Bärencup in Berlin stellte sich das Team sehr gut gegen die überregionale Konkurrenz an. Bei den Spielen um den Ostpokal konnte hinter Zwickau, Spandau, Postdam und Neukölln der 5. Platz belegt werden, was in diesem starken Jahrgang 2004 ein gutes Ergebnis darstellt. Bei der Vorrundenteilnahme um den Einzug in die ostdeutsche Meisterschaft erwischte das Team in dieser Saison leider das falsche Wochenende, sodass das Minimalziel Platz 5 im Osten leider nicht erreicht werden konnte. Insgesamt war aber gerade in diesem letzten Spiel zu sehen, dass alle Jungs in dieser Saison noch einmal ihre Leistung steigern konnten, was Vorfreude auf die nächste Saison weckt, wenn dann Jahrgang 2003 und 2004 in der U16 Altersklasse spielen werden.

ESSC U14 mit: Bormann, Jentzsch; Heinrich, Jakob(1), Ghajati(7), Kirsch, Pashayev(1), S.Bergmann(6), Heger, Lo.Hauser(5), Gartai(4), Reinhardt-Garcia(1). 

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ESSC-Herren sind Landesmeister 2018

Am Samstagabend konnten die Herren beim SV Halle II mit einem überzeugenden 18:8 (2:2; 3:2; 5:2; 8:2) gewinnen und somit einen Spieltag vor Saisonende den Titel in der Thüringer Landesliga perfekt machen. Besonders die Deutlichkeit des Resultates zeigte die Konzentration, mit der die Mannschaft zu Werke ging. Nach langem Abtasten konnte Florian Matzke die erste Erfurter Führung zum 1:0 erzielen. Als im zweiten Viertel die zweite Mannschaft des SV Halle mit 4:3 in Führung gehen konnte, zeigte sich die Moral und Variabilität der Männer um Kapitän Sven Angelstein. Erst konnte Routinier Wolfgang Mündnich ausgleichen, danach legte Nico Brand zum 5:4 und 6:5 vor. Eine Führung, die die Erfurter nicht mehr aus der Hand geben sollten. Der gut aufgelegte Cezar Costeanu im Tor und seine Vorderleute ließen immer nur zwei Treffer pro Viertel zu. Als im dritten Viertel erstmals ein Zweitore-Vorsprung (8:6) auf der Anzeigetafel stand, wirkte dies als zusätzliche Motivation für das Team von Trainer Jörg König. Im Schlussviertel fanden die Gastgeber dann so gut wie nicht mehr statt. Die erfahrenen Hallenser hatten offensichtlich konditionelle Probleme und wurden mit acht Gegentreffern regelrecht demontiert. 10:2 Treffer für den ESSC in den letzten zehn Minuten waren wahrhaftig das Meisterstück. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach Lucas Hauser mit seinen fünf Toren hervor. Bei dem noch ausstehenden Spiel am 16. Juni gegen den SV Gotha gibt es für ihn zudem noch die Chance, bester Torschütze der Saison zu werden.

In der kommenden Saison sollen nun weitere Nachwuchsspieler integriert werden, um endlich das Ziel 2. Wasserball-Liga wieder zur Realität für den Erfurter SSC zu machen. Das Training gilt es so zu optimieren, dass die zum Teil erst 14-jährigen Jugendlichen auf gemeinsame Trainingseinheiten mit den Herren kommen. Da donnerstags erst ab 21.00 Uhr auf dem Spielfeld trainiert werden kann, ringt der ESSC derzeit um eine weitere Trainingsmöglichkeit am Freitag. Eine tatsächliche Lösung wird es wohl erst geben, wenn in Erfurt endlich der Neubau einer dritten Schwimmhalle erfolgt.

ESSC: Costeanu; Mündnich, Kampes(2), Angelstein(1), Wiering(2), Eifert(1), Matzke(3), Heinz, Hauser(5), Brand(3), Rajewski(1), Ruhmann

Ausschlussfehler: Halle II 2, Erfurt 1

Herren nach dem Titelgewinn, Foto: Verein
Herren nach dem Titelgewinn, Foto: Verein

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Fünf Medaillen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin

Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (29. Mai - 2. Juni 2018) in Berlin war der Erfurter SSC insgesamt mit 11 Teilnehmern vertreten und stellte damit den Großteil der Thüringer Mannschaft. Mit dabei waren Franz und Richard Ahnert, Benjamin Alsen, Gilbert Damanik, Alexander Engels, Gina Herrmann, Lorenz Hoffmann, Celina Schieck, Oskar Schildknecht, Sophia Marlen Sperrhake und Nele Stüber.

Fünfmal Edelmetall erschwammen die Starter des Erfurter SSC: 

Franz Ahnert (Jg. 2006) gewann die Schmetterlings-Mehrkampfwertung und errang den Deutschen Meistertitel. Benjamin Alsen (Jg. 2006) erreichte in der Freistil-Mehrkampfwertung den 2. Platz. Sophia Marlen Sperrhake (Jg. 2006) erkämpfte sich Rang 3. in der Schmetterlings-Mehrkampfwertung. Alexander Engels (Jg. 2000) wurde Dritter über 200m Schmetterling in 2:03,01 Minuten (Thüringer Altersklassenrekord). Und auch Celina Schieck (Jg. 2002) errang den dritten Platz über 200m Rücken in 2:21,00 Minuten. 

Wir gratulieren allen Medaillengewinnern und Platzierten zu diesen tollen Ergebnissen!

Alle Zeiten und Platzierungen der Erfurter Starter:

Name Jahrgang Strecke Zeit Platzierung
Franz Ahnert 2006 50m DB 0:35,53 1.
1. Platz MK-Schmett   100m S 1:04,31 (TAR) 2.
    200m S 2:23,82 (TAR) 1.
    200m La 2:26,13 2.
    400m Fr 4:58,08 27.
Richard Ahnert 2001 200m Rü 2:13,35 9.
    200m La 2:12,12 9.
    50m Rü 0:27,50 5.
    100m Rü 0:59,05 4.
    400m La 4:42,82 7.
Benjamin Alsen 2006 50m KB 0:39,78 2.
2. Platz MK-Freistil   100m Fr 1:02,23 4.
    200m Fr 2:15,11 5.
    200m La 2:33,66 8.
    400m Fr 4:51,28 16.
Gilbert Damanik 2003 50m S 0:27,52 17.
    200m Rü 2:19,44 13.
    50m Rü 0:30,12 32.
Alexander Engels 2000 200m Fr 0:53,62 22.
    50m Rü 0:27,57 10.
    200m S 2:03,01 (TAR) 3. 
    50m S 0:25,36 6.
    100m S 0:55,45 4.
    100m Rü 0:58,52 4.
Gina Herrmann 2005 100m Br 1:20,85 16.
    50m Br 0:36,20 18.
    200m Br 2:51,54 9.
Lorenz Hoffmann 2002 100m Fr 0:56,54 43.
Celina Schieck 2002 50m Rü 0:31,41 11.
    200m Rü 2:21,00 3.
    200m Rü 1:06,46 7.
Oskar Schildknecht 2005 50m RB 0:42,00 11.
8. Platz MK-Rücken   100m Rü 1:06,03 2.
    200m Rü 2:24,02 4.
    200m La 2:30,72 35.
    400m Fr 4:43,47 31.
Sophia Marlen Sperrhake 2006 50m DB 0:39,62 3.
3. Platz MK-Schmett   100m S 1:10,32 4.
    200m S 2:31,92 2.
    200m La 2:34,82 6.
    400m Fr 5:00,07 30.
Nele Stüber 2004 50m S 0:30,29 23.
    200m Fr 2:20,73 30.
    50m Fr 0:29,33 63.

 

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U15 Auswahl vergleicht sich im Osten

Die U15 TSV Auswahl war am Wochenende zum Pokal der Sportstadt Potsdam zu Gast. Das Turnier wurde auf der Ebene der Landesgruppe Ost als Sichtungsturnier ausgetragen, wodurch neben uns die Verbände aus Berlin, Brandenburg und Sachsen daran teilnahmen. Sachsen-Anhalt meldet prinzipiell nicht für diese Events. Unsere Kids starteten gar nicht schlecht ins Turnier. Gegen die Gastgeber des LSV Brandenburg konnte unser Team eigentlich mithalten, aber defensiv wurde zu oft zu einfach dem Gegner der Torabschluss erlaubt - 0:4 Rückstand nach 2 Minuten. Mit sehr viel Aufwand und einer guten Teamleistung wurden nach vorne schön kombiniert Tore nachgelegt zum 2:4 Viertelstand. Aber genau in den Situationen wo der Anschluss greifbar war, stellte sich das Team zu umständlich an. Sie kämpften um die Tore, scheiterten dann aber im eins gegen eins mit dem Potsdamer Torhüter. In der Umkehr nutzte Postdam die sich entstehenden Überzahlen eiskalt aus zum 3:8 Zwischenstand. Erst nach diesen vier Gegentoren setzten alle im Spiel die Zonenverteidigung sinnvoll um und durch die defensive Kontrolle kämpfte sich das Team wieder bis zum 6:9 heran. Etwas unglücklich war ein Strafwurffehler kurz vor Ende des zweiten Abschnitts, durch welchen die märkischen zum 6:10 Halbzeitstand erhöhen konnten. Obwohl das Thüringer Team nun eigentlich wach war, fiel die Konzentration mit Beginn des dritten Viertel wieder ab und Brandenburg entkam auf den 6:12 Spielstand vor Ende des letzten Abschnitts. Wegen eines schweren Fouls eines Brandenburger Spielers kam das Team Thüringen in diesem Abschnitt unerwartet zu vielen Chancen. Der sich daraus ergebende Strafwurf wurde nicht genutzt. Im Gegenzug erzielte Brandenburg in vier-minütiger Unterzahl das 6:13. Tom Steinecke konnte dann bei der ersten Erfurter Überzahl das 7:13 markieren. Im Gegenzug passierte das fast unmögliche - zwei Thüringer Spieler kassieren einen Ausschluss und Brandenburg erzielt den Überzahltreffer. In den übrigen zwei Minuten der Permanentüberzahl scheiterten dann Maurice Hotze und Franz Kirsch noch einmal allein vor dem Tor - sodass Brandenburg nach Strafwurf plus vier Minuten Unterzahl mit 1:2 weiter in Führung gehen konnte. Die letzten drei Minuten wurden dann noch einmal primär für die jüngeren Spieler genutzt - sodass der 9:17 Endstand höher ausfiel, als das Spiel eigentlich aussah.

Nach einer Pause von knapp 90 Minuten ging es dann an die Vorbereitung des Spiels gegen die Berliner. In der Mannschaftsbesprechung wurden noch einmal die positiven Aspekte des ersten Spiels hervorgehoben: Es wurden viele Chancen generiert, Ausschlüsse wurden gezogen, Ansatzweise wurde die Zonenverteidigung umgesetzt - aber alle diese Aspekte müssen über ein Spiel komplett umgesetzt werden. Mit neun Treffern lässt sich ein Spiel auf Augenhöhe bereits gewinnen, aber eben nur dann, wenn defensiv alle mitarbeiten.

In das Spiel gegen die Berliner startete unser Team viel selbstbewusster als gegen Brandenburg - eigentlich wieder ein bisschen zu übersteigert. Das Team konnte das Anschwimmen gewinnen und gleich den 1:0 Führungstreffer setzen. Ab diesem Moment wurden alle guten Aspekte des ersten Spiels vergessen und jeder, egal welcher der 6 Führungsspieler versuchte im eins gegen eins egoistisch ohne Zusammenspiel den nächsten Treffer zu setzen - die Folge war ein völlig überflüssiges 2:9 nach dem ersten Abschnitt. Die körperlich robusten Bären aus der Hauptstadt nutzen jeden Fehler eiskalt aus. Das Spiel war bereits nach dem ersten Abschnitt gelaufen, somit konnte es als Erfahrung für die jüngeren genutzt werden und gerade in diesem Spiel zeigte sich, dass sie sich gar nicht so schlecht anstellten. Das 4:29 Endergebnis war erst einmal nebensächlich - denn genau dafür war das Turnier ja da. Die Jungs konnten selbst ganz gut einordnen woran es im ersten Abschnitt lag. Beim Abendessen und dem anschließenden Fußball-Abend konnten dann Sportphilosophien ausgetauscht werden.

Am Sonntagmorgen stand dann der letzte Vergleich gegen Sachsen auf dem Programm. Diese hatten überraschend 6:3 gegen Berlin gewonnen, unterlagen jedoch Brandenburg mit 3:11. Das Spiel verlief fast deckungsgleich zum Spiel gegen Brandenburg. Unser Team kassiert zu schnell den 0:4 Rückstand. Dann kämpfen plötzlich alle zum 2:5 Pausenstand. Das zweite Viertel ist dann ausgeglichen bis zum 4:7 Halbzeitstand. Mit Beginn des dritten Abschnitts wird der 6:8 Anschluss erzielt und genau in dem Moment, wo Sachsen die stärksten Spieler schont und unser Team nachsetzen müsste, erkennen wir zu spät die Situation und kassieren stattdessen das 6:9. Der 7:8 Anschluss wäre der Knackpunkt gewesen - der Moment in dem die Dynamik des Spiels sich verändert. Die Sachsenauswahl nutzte im Gegenzug jede Chance zum 6:12 Pausenstand. Der letzte Abschnitt wurde dann auch noch einmal für die Jüngsten im Team genutzt, sodass der 8:17 Endstand fast identisch wie am Vortag ausfiel. 

Das Turnier war eine super Bestandsaufnahme für die Auswahl des Jahrgangs 2003 und jünger. Genau solche Vergleiche sind wichtig, denn nur so werden Schwachstellen im Spiel offenbart. Nur unter höchster Belastung lassen sich Fehler im Spiel feststellen, wodurch ein Lerneffekt bei den Spielern einsetzt. Im letzten Vergleich dieses Jahrgangs mit Sachsen lag unser Team noch mit 4:3 am Ende vorn (April 2017). Sicher gab es im Verlauf der Saison 2017/18 auch personell ein paar Veränderungen im Kader des Thüringer Teams. Aber die Leistung am Spieltag wird bestimmt durch das Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft - nur wenn alle verteidigen wird es ein Spiel auf Augenhöhe. Diese Lektion sollten die Jungs an diesem Wochenende verstanden haben.

Als Trost gab es ein paar aufheiternde Worte von Jugend-Bundestrainer Nebojsa Novoselac, der den Jungs zur Platzierung gratulierte und Ihnen den Pokal übergab.

TSV mit: Dargel, Jentzsch; Heinrich, Hotze, Gahajti, Kirsch, Zepnik, Bergmann, Jakob, Hauser, Steinecke, Reinhardt-Garcia, Krauss

U15 TSV mit Bundestrainer Novoselac - Foto S.Seifert
U15 TSV mit Bundestrainer Novoselac - Foto S.Seifert

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Wasserballer veranstalten Aquaballturnier im Nordbad

Am Samstag, 04.08.2018 von 10.00-14.00 Uhr können sich Familien beim Aquaball im Erfurter Nordbad bewegen. Im flachen Wasser neben der großen Rutsche können Teams, jeweils bestehend aus vier Spielern im flachen Wasser Ball spielen. Gespielt wird auf kleine Tore und nach einfachen Regeln. Wichtig ist der Spaß und die Fairness steht an oberster Stelle. Die Regeln sind ab 31. Mai hier zu finden, ebenso der link zur Anmeldung. Der ursprüngliche Termin 02.06.2018 musste wegen Nachhole-Punktspielen auf Anfang August verschoben werden.

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34. Internationale Deutsche Meisterschaften der Masters "Lange Strecken" in Wetzlar

von li. nach re. Thomas Hollerbuhl, Cathrin Haase, Jana Gräbner und Frank Hesbacher

Bei der DM der Masters "Lange Strecken", die vom 20. bis 22. April 2018 in Wetzlar stattfand, konnte Jana Gräbner vom ESSC mit der SG Westthüringen den Titel über die 4x200m Freistil Mix-Staffel in der AK 240 erschwimmen.

Zusammen mit Cathrin Haase, Thomas Hollerbuhl und Frank Hesbacher konnte sich Jana in der Zeit von 10:54,97 klar durchsetzen.

Die SG Westthüringen errang einen weiteren Titel über die 4x200m Freistil Männerstaffel der AK 240 sowie Silber über 4x200m Brust Männerstaffel der AK240. Es kamen noch zwei Bronzemedaillen in den Einzelrennen von Jürgen Singwald über 200m Brust in der AK 60 und von Frank Martin über 400m Freistil in der AK 50 hinzu.

Alles in Allem, wieder eine hervorragende Meisterschaft für die SG Westthüringen.

Euer Andreas Schmidt

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Teilnehmerrekord beim 27. Nachwuchsschwimmfest mit Roland-Matthes-Pokal 2018

Am kommenden Wochenende (14./15. April 2018) findet in der Erfurter Roland-Matthes-Schwimmhalle das 27. Nachwuchsschwimmfest mit Roland-Matthes-Pokal statt. Gemeinsam mit den Stadtwerken Erfurt ist der Erfurter SSC wieder ausrichtender Verein. Auch in diesem Jahr konnte die Teilnehmerzahl weiter gesteigert werden. So bestreiten über 300 Aktive Schwimmerinnen und Schwimmer aus fünf Landesverbänden und 37 Vereinen insgesamt knapp 1.700 Starts. Das ist absoluter Rekord in der Vereinsgeschichte. Präsident Matthias Riedel freut sich: "Die Steigerung der Teilnehmerzahlen auf Rekordniveau liegt sicher an dem Namen Roland Matthes, aber auch an der guten Organisation des Wettkampfes. Das überzeugt die Vereine, die jedes Jahr gern nach Erfurt kommen."
 
Aus sportlicher Sicht ist der Wettkampf für viele ein letzter Test vor dem Jahreshöhepunkt - den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften, die vom 29. Mai bis 2. Juni 2018 in Berlin stattfindet. Alle Sportler des Thüringer Landesleistungszentrums sind mit am Start, um sich in den deutschen Bestenlisten weiter nach oben zu schwimmen. "Ich bin natürlich gespannt, wie die Leistungen ausfallen, sehe die Sportler des Landesleistungszentrums auf einem guten Weg hin zum Höhepunkt Ende Mai", erklärt ESSC-Trainer Gerald Stern.

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