ESSC-Wasserballer setzen Achtungszeichen in Brandenburg

18.01.2022 | Wasserball-News, Wasserball-News-Herren

Am vergangenen Wochenende war die Herrenmannschaft des Erfurter SSC zu zwei Spielen in Berlin und Brandenburg zu Gast. Das erwartet schwere Spiel gab es am Samstagabend gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten SG Neukölln Berlin. Früh war klar, in welche Richtung das Spiel gehen würde. Gutes Pressing der Gastgeber machte es der Mannschaft von Trainer Gabor Gartai schwer, offensive Akzente zu setzen. Zu viele ungenaue Pässe mit anschließendem langsamen Umschalten sorgten zudem für zu viele unnötige Kontermöglichkeiten der Berliner. Endstand 3:15 aus Sicht der Erfurter. Nach einem dennoch gemütlichen Mannschaftsabend, bei dem die Fehler des Spiels ausgewertet wurden, ging es am Sonntagvormittag beim ASC Brandenburg ins Wasser. Mit einem etwas verschlafenem Start und Pech im Abschluss stand es im ersten Viertels 3:0 aus Sicht der Gastgeber, ehe Lorenz Hauser und Simon Bergmann kurz vor Ende des Viertels das Ergebnis auf 3:3 ausgleichen konnten. Nun folgte ein offener Schlagabtausch im zweiten Viertel. Der ESSC startete offensiv in den zweiten Abschnitt. Sven Fischer drehte sich mit seinem Gegenspieler geschickt vor das Tor und provozierte einen Strafwurf. Diesen verwandelte Kapitän Florian Matzke und besorgte so die erste Führung für den ESSC. Nun waren die Männer von Coach Gartai wach und merkten, dass hier was möglich sein könnte. Mit viel defensivem Einsatz, gutem Offensivspiel und frechen Aktionen sorgten Kattenberg, Georgi, Rajewski und erneut Matzke für weitere Treffer in einem ausgeglichenen zweiten Viertel. Pausenstand 8:9 aus Erfurter Sicht. Es folgte aber dann ein erneut verschlafener Start zum dritten Viertel, welchen die Gastgeber ausnutzten, um sich das zweite Mal deutlicher abzusetzen. Der ESSC brauchte drei Minuten, bis er das erste Mal in diesem Viertel erfolgreich über Center Christian Kattenberg abschließen konnte. Nun souverän agierende Gastgeber bestraften prompt jede Erfurter Unaufmerksamkeit. Einzig Sven Angelstein besorgte weitere zwei Treffer, so dass ein 16:11 aus Sicht der Gastgeber vor Beginn des letzten Spielabschnitts auf der Anzeige stand. Das letzte Viertel konnte nun noch einmal ausgeglichener gestaltet werden, so dass Angelstein und Matzke – mit ihren jeweils dritten Treffern – und Rajewski den 14:21-Endstand aus Erfurter Sicht besorgten. Zwar konnten die Gastgeber letztlich nicht in Verlegenheit gebracht werden, aber vor allem die Offensivaktionen zeigten, dass die Erfurter Wasserballer sich zunehmend an das Niveau der Liga angleichen können. Nach der bis dato besten Saisonleistung erntete Coach Gabor Gartai viel Lob für sein Team. Die Fehler vom Vortag wurden zu großen Teilen abgestellt und in vielen Phasen wurden sehr gute Leistungen gezeigt. Nun gilt es, die positiven Akzente in die anstehende Trainingswoche mitzunehmen, weiter hart zu arbeiten und am kommenden Wochenende in den Heimspielen gegen Laatzen und Hildesheim sich auch mit Punkten zu belohnen.

ESSC mit: Schmitt; Kampes, Angelstein, Fischer, Eifert, Bergmann, Rajewski, Lo. Hauser, Matzke, Heger, Kattenberg, Heinrich, Georgi

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